Ziele richtig setzen - #022

Plane das Endergebnis.

Viele Menschen haben kein gehirngerechtes Ziel. Eine These, welche Libero immer wieder vertritt. Wie macht das Gehirn eine optimale Zielplanung? Wie kann ich Ziele formulieren, welche mich wirklich motivieren, die nötigen Schritte dafür zu tun? Dieser Frage gehen Libero und Sabrina diese Woche auf den Grund.

Schieb "nicht-gewünschtes" in die Vergangenheit!

Diese Woche geht es etwas detaillierter um Ziele. Diese ist der logische Schritt nach den Entscheidungsstrategien von letzter Woche. Ich lasse Euch wieder die spannende 1:1 Transkription von Dialog zwischen mir und Sabrina. Vielleicht ist dir noch gar nicht bewusst was für einen wirkungsvollen Einfluss dies auf dein Gehirn hat. Und lies selber:

 

Sabrina: Mir ist noch etwas in den Sinn gekommen wegen dem Entscheidungen-Treffen. Das ist ein großes Problem für mich.

 

Libero: Gewesen.

 

Sabrina: Okay, gewesen. Es fordert mich schon heraus oder hat mich herausgefordert.

 

Libero: Sehr gut. So mag ich es ...

Einfluss der Konsequenzen auf Entscheidungen

Sabrina: Und beim Entscheidungen-Treffen kommt es für mich sehr stark darauf an, was für Konsequenzen die Entscheidung mit sich bringt. Beim Essen kann ich mich ja schnell entscheiden im Restaurant. Das hat dann aber auch nicht so große Konsequenzen. Im schlimmsten Fall schmeckt es mir nicht. Dann weiß ich es für das nächste Mal. Aber wenn ich mir jetzt ein Auto bestelle ...

 

Libero: Lassen nochmal das Hosen-Beispiel von letztem Mal nehmen. Was wäre da die Konsequenz? Dass die Hose länger bleibt als das Essen?

 

Sabrina: Ja, die bleibt schon länger als das Essen.

 

Libero: Wenn du jetzt den Schritt weitergehst, wie du ihn begonnen hast in Bezug auf Auto. Das würde bedeuten, das hätte unter Umständen noch weiter reichende Konsequenzen ... und das wäre mir wichtig ... "die DU befürchten würdest".

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Was wäre denn die Befürchtung beim Hosenkauf? 

 

Sabrina: Dass ich dann vergeblich Geld ausgegeben habe für etwas, was mir dann doch nicht passt. Weil ich sie vielleicht nicht anziehe oder nur zu selten anziehe. Oder anziehe und doch merke, sie ist nicht so toll.

 

Libero: Ich finde das extrem spannend. Ich weiß nicht, wie es in Deutschland und Österreich ist. Und in der Schweiz könnte man ja schon für das eine oder andere Abendessen im Restaurant ungefähr so viel bezahlen, wie man für eine Hose bezahlt.

 

Sabrina: Ja, okay. Das stimmt. (lacht)

 

Libero: Wo ist da der Unterschied?

 

Sabrina: Das Essen ist so kurz. Ich meine, dann sitzt man da.

 

Libero: Das Verhältnis zur Zeit? Das ist extrem spannend. Das ist cool, oder?

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Hose und Essen kostet gleich viel. Vom Essen habe ich allerdings nicht so viel. Deswegen wäre die Konsequenz nicht so langanhaltend.

 

Sabrina: Ja, das stimmt. Genau. Oder zum Beispiel beim Parfüm-Kaufen. Das ist auch immer so ein Thema bei mir. Wo ich dann auch überlege: Wenn ich jetzt mal ein neues kaufe. Und dann habe ich dann diese Flasche. Und die hält ja dann.

Plane das Endergebnis, nicht den Prozess!

Libero: (lacht) Cool. Weil wir sind letztlich mitten im Thema der Ziele-Planung. Weil es ist exakt, wie du es beschrieben hast. Du planst in deinem Kopf die Konsequenzen, die bei einem Fehlkauf entstehen könnten. Und je länger andauernd die Konsequenz wäre vom zeitlichen Aspekt her, desto schlimmer gewichtest du es. Das ist extrem faszinierend. Ich finde das super cool. Beim Parfüm könnte es vermutlich noch ein bisschen länger dauern als bei den Hosen. Je nachdem.

 

Sabrina: Bis ich mich entscheide? 

 

Libero: Ja. Es kommt ein bisschen darauf an, wie lange du Hosen behältst. Eine Parfüm-Flasche, von den großen, hält bei mir ewig. Ich habe eine große Flasche, ich glaube von Joop. Die habe ich schon ein Jahr oder so. Die ist gerade mal zur Hälfte aufgebraucht.

 

Sabrina: Nein, ich benutze das sehr großzügig. (lacht) Wobei mittlerweile kommen ja noch die Öle dazu.

 

Libero: Genau, wir haben noch diese ätherischen Öle, die du da verkaufst.

 

Sabrina: Ja, die riechen auch gut.

 

Libero: Ja. Und die Kleider riechen auch nach Öl. (lacht)

 

Sabrina: Ja, das riechst du mehr als ich. (lacht)

 

Libero: Sehr cool. Das war jetzt ein Insider.

 

Sabrina: Genau. Und ja, meine Hosen habe ich tendenziell länger als meine Parfüms.

 

Libero: Dann ist Hosen-Kaufen ein bisschen herausfordernder gewesen bis gestern. Wie wäre es denn beim Autokauf? Du hättest zwei Autos zur Auswahl ... das Gesicht jetzt... (lacht)

 

Sabrina: Ja. (lacht)

 

Libero: Ich finde das faszinierend. Weil an der Verknüpfung, die du machst mit der Konsequenz und je länger die Konsequenz andauern würde, ist der zeitliche Aspekt irgendwie daran beteiligt. Nochmal den halben Schritt zurück zum Hosen-Kaufen. Wenn du jetzt das entscheiden würdest: Ich gehe heute Hosen kaufen. Was siehst du in deinem Kopf? Wie planst du Hosen-Kaufen?

 

Sabrina: Wie ich im Laden stehe und durch die Gestelle laufe und Hosen anprobiere.

Dein Gehirn erreicht deine Pläne immer! «Gute» sowie "ungünstige".

Libero: Ja. Das heißt, du planst in deinem Kopf ein Endergebnis, das dein geniales Gehirn erreichen will. Weil dein Gehirn ist eine Zielerreichungsmaschine. Alles, was du dir vorstellst, wird wahr. Wenn du dich jetzt da endlos lange zwischen den Gestellen herumkriechen siehst, um Hosen gegeneinander abzuwägen. Und das wäre genau meine Vermutung. Wenn du dir vornimmst, Hosen zu kaufen, planst du den Prozess des Hosen-Kaufens. Und nicht das Endergebnis. Lass uns kurz eine andere Strategie gehen. Wenn du dir jetzt vorstellst, nach Hause zu kommen. Was genau siehst du in deinem Kopf?

 

Sabrina: Meine Wohnung.

 

Libero: Wie genau? Bist du schon in der Wohnung drin?

 

Sabrina: Ja, ich komme da zur Tür herein und sehe meine Wohnung.

 

Libero: Und du siehst noch, wie du die Tür aufmachst oder so?

 

Sabrina: Nein, ich stehe schon drin.

 

Libero: Du stehst schon in der Wohnung drin.

 

Sabrina: Ja, im Türrahmen.

 

Libero: Ist es ein Film? Oder ist es ein Standbild? Wenn da eine Fliege durchfliegt?

 

Sabrina: Nein, die bewegt sich.

 

Libero: Die bewegt sich. Das ist ein Film.

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Bunt oder schwarz-weiß?

 

Sabrina: Nein, farbig. Ich sehe dann alle meine Farben, die in meiner Wohnung vertreten sind. Vorwiegend pink. (lacht)

 

Libero: Weil alles in pink eingerichtet ist.

 

Sabrina: Fast. Nein, ich habe keine Barbie-Wohnung, will ich noch sagen an der Stelle. (lacht) Stilvoll ... als Randbemerkung.

 

Libero: Deine Wohnung ist toll. Du kommst in diese Wohnung rein. Es ist ein Film. Es ist farbig. Bist du assoziiert? Oder siehst du dich von außen dissoziiert?

 

Sabrina: Nein, ich bin in mir drin.

 

Libero: In deinem Körper drin. Wenn du quasi nach unten guckst, siehst du deine Füße.

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Ist der Film tendenziell normal groß? Oder größer? 

 

Sabrina: Nein, sehr groß.

 

Libero: Sehr groß. IMAX-Kinoleinwand quasi? 

 

Sabrina: Ja.

Zielerreichung? Dein Gehirn kann es in Perfektion!

Libero: Das sind alle Komponenten, die du brauchst für eine clevere Zielplanung. Das, was du planst beim Nachhausekommen, ist das Endergebnis, wie du in deine Wohnung kommst. Es ist ein Film. Es ist farbig. Es ist assoziiert. Es ist ein großes Bild. Vielleicht hörst du da sogar noch irgendwas. Bei mir beispielsweise ist es sehr faszinierend. Ich höre das Klicken des Schlosses, wenn ich das aufdrehe. Also für mich ist die akustische Komponente sehr entscheidend, um zu erkennen: Ich bin zu Hause. Und wenn wir noch ein bisschen ins Detail gehen würden, wäre da vermutlich noch so etwas wie: Ich rieche etwas. Da ist ein Gefühl beteiligt. Vielleicht sogar schmecken ... beim einen oder anderen. Muss nicht sein. Nur es ist in allen Sinneskanälen ein sehr starkes Gefühl. Größer und stärker als in der Realität. Es ist bewegt. Es ist farbig. Es ist klar. Es ist scharf. Und jetzt prüft dieses Bild mal mit dem Bild ab vom Hosenkauf.

 

Sabrina: Ja, da habe ich kein Endbild. 

 

Libero: Das ist der Prozess. Wenn du jetzt anfängst, über Ziele-Planung nachzudenken und dir überlegst: Ich möchte meinem Gehirn beibringen, sich schneller zu entscheiden. Abgesehen von der Strategie: Ich kann die Bilder wegschmeißen und so weiter. Das hatten wir in der letzten Folge. Könntest du auch schon, während du dich entscheidest: Ich gehe jetzt Hosen kaufen. Anstelle des Prozesses in deinem Kopf, das Endergebnis planen. Was würdest du denn wollen beim Hosenkauf? 

 

Sabrina: Dass ich am Schluss eine Hose habe, die mir gefällt und die gut aussieht.

 

Libero: Woran erkennst du, dass sie dir gefällt und dass sie gut aussieht, wenn du sie schon gekauft hast? 

 

Sabrina: Im Spiegel.

 

Libero: Zu Hause irgendwo? Also du ziehst dich an vor dem Schrank?

 

Sabrina: Ja, wenn ich sie dann so im Alltag auswähle, weil ich sie heute ausziehen, anziehen möchte.

 

Libero: Nein, den Weg gehen wir heute nicht. Und auch morgen nicht. (lacht) Also du ziehst die Hose an. Und das machst du vermutlich irgendwo vor einem Spiegel. Und da siehst du dann irgendwie: Passt. Super cool. Du hast dieses Bild von: Ich mache jetzt den Hosenknopf zu. Ich beobachte mich im Spiegel. Du bist assoziiert. Das Bild ist IMAX groß. Es ist farbig. Es ist bunt. Und du hörst dich vielleicht noch irgendwie etwas sagen oder erkennst irgendein Geräusch. Vielleicht riechst du sogar irgendwas. Wie viel besser fühlt es sich an, Hosen kaufen zu gehen?

 

Sabrina: Schon viel besser, ja. Es ist ganz anders. Einfacher.

 

Libero: Und so geht erfolgreiche Ziele-Planung. Du planst das Endergebnis, wie beim Nachhausekommen. Wenn du planst, nach Hause zu gehen, planst du ja auch nicht jeden einzelnen Schritt: Ich muss jetzt vom Stuhl aufstehen. Dann ziehe ich die Jacke an. Dann gehe ich nach draußen. Dann setze ich mich ins Auto. Dann biege ich nach rechts und nach links ab. Sondern das macht dein Unterbewusstsein automatisch. Die Strategie, ein Endergebnis zu formulieren und dass dich dein Unterbewusstsein automatisch dahin führt, die kann dein Gehirn schon. Sie ist schon in dir. Sie ist in Bezug auf Hosen-Kaufen einfach anders gelernt. Das ist ein Verhalten, das irgendwann mal gelernt wurde willkürlich. Das ist nicht gut oder schlecht, sondern abgeguckt vermutlich von anderen Menschen und dann auch fleißig geübt. Und dementsprechend ... nicht falsch verdrahtet ... sondern einfach nicht sinnvoll verdrahtet, dass eine schnelle Entscheidung möglich wäre. Und das ist ja das Geniale am Gehirn. Das Gehirn liefert dir immer, was du dir vorstellst. 

Was wenn Ziel langfristig nicht attraktiv bleibt?

Sabrina: Und wenn sich die Vorstellung ändert?

 

Libero: Das wäre die Idee.

 

Sabrina: Nein, ich meine, dann stelle ich mir etwas Neues vor und arbeite darauf hin. Und auf dem Weg dahin ändert sich meine Vorstellung. Das ist ja wie, wenn ich Navi etwas eingebe.

 

Libero: Ja, sehr cool. Ich setze mir ein Ziel und dann wechselt das und ich ändere das? 

 

Sabrina: Ja, genau.

 

Libero: Lass uns das in der nächsten Folge machen. Super spannend. Ziele-Planung. Ich liebe es. Was für den Moment einmal wahrnehmen darfst: Wenn du dir vornimmst, Hosen zu kaufen. Und du siehst dich schon, während du dir das vornimmst, irgendwo endlos lange in den Gängen herumzukriechen und Hosen miteinander zu vergleichen. Und du mir danach sagst: Ich hatte Mühe, mich zu entscheiden, wenn ich Hosen kaufen gehe. Weil ich dann irgendwie den ganzen Tag beschäftigt bin, da eine Entscheidung zu treffen. Dann hat dir dein geniales Gehirn das Ergebnis geliefert, das du dir vorgestellt hast. Das ist super cool. Und lass uns da nächste Woche weitermachen. Weil es wird immer interessanter. 

Shownotes - Wochentipp

Also für diese Woche überprüfe mal, wie du in deinem Kopf Ziele planst. Also wenn du dir etwas vornimmst. Wie genau stellst du dir das vor? Stellst du dir den Prozess vor? Oder das Endergebnis? Das wäre die Aufgabe für diese Woche. Da machen wir nächste Woche weiter. 

Es ist so toll, dass so viele von euch die Blogartikel auf den sozialen Medien teilen. Auch das Liken, Kommentieren und Abonnieren auf allen erdenklichen Plattformen ist so toll. Vielen vielen Dank dafür. Natürlich dürft ihr uns weiter unterstützen und wir freuen uns auch immer über fünfsterne Bewertungen. Deine Fragen sendest du bitte jeweils an welcome@brain-vitamins.ch , Libero nimmt sich regelmässig Zeit dafür.

Und nun viel Spass beim Teilen mit deinen Freunden!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Gratis NLP-Beratungsgespräch

Finde in einem persönlichen Telefongespräch mit mir heraus, in welchem Bereich die Engpässe deiner Situation liegen und welches Seminar das richtige ist, um dein Leben deutlich freier, glücklicher und erfolgreicher zu machen als jemals zuvor.


Gratis NLP-Podcast

Dieser NLP Podcast unterstützt dich dabei, dir endlich dein freies Leben zu erschaffen. Hol dir jetzt das wöchentliche Gute-Laune-Radio auf dein Smartphone und verändere damit alles zum Positiven. Am besten gleich jetzt noch abonnieren.



Gratis NLP-Video

Erfahre was das Neuro-Linguistische Programmieren (NLP) ist, weshalb der NLP-Practitioner dein Leben so positiv verändert und stelle deine persönlichen Fragen, welche du beantwortet brauchst bevor du dich anmeldest.


Gratis NLP im Posteingang

Erhalte ungefähr ein- bis zweimal im Monat alles was es braucht um endlich wirklich erfolgreich zu sein. Ich selber mag kein überfülltes Postfach, deshalb sende ich dir nur dann eine Email, wenn es wirklich etwas aktuelles gibt. Natürlich könntest du dich auch jederzeit abmelden. 


Follow, like & comment!

Lasst uns die positive Energie gemeinsam mit der Welt teilen!

Danke, dass uns immer mehr Menschen auf den sozialen Medien unterstützen. Danke auch für die zahlreichen ***** Fünfsterne-Bewertungen. Das ist einfach Klasse, weil wir verstehen dürfen, dass durch dein Liken, Teilen und deinen positiven Kommentaren der Algorithmus dieser Plattformen uns die Chance gibt, noch mehr Menschen zu erreichen sich aus dem Alltag zu befreien und wieder anfangen das Leben ihrer Träume zu leben. 

Gruppe mit täglichen Videos, Tipps und Kniffe im NLP!

Libero auf Instagram. #seioriginal #livethecoachinglife

Wir verändern die Art und Weise Business zu machen.

Lass und durch die Gegend twittern.

NLP-Akadmie - brain vitamins GmbH auf YouTube.