Ziele erreichen 1/2 - #023

Was macht jetzt glücklich?

Ziele erreichen «die Erste». Zielerreichung ist für viele mit harter Arbeit verbunden. Doch was wäre, wenn das Erreichen der Ziele einfacher ist als angenommen? Der Grund, warum es für viele so ein Kampf ist, behauptet Libero, ist, weil sie sich die Ziele kaputt quatschen lassen. Hier erfährst du mehr darüber …

Nächste Station: Zielerreichung!

Jetzt geht es um das Erreichen der Ziele. Es gibt natürlich einen Grund, dass wir uns in den Seminaren jeweils echt Tage Zeit nehmen, um Ziele-Planung, Ziele-Erreichung überhaupt mal zu definieren und zu installieren und eine sinnvolle Strategie in meinem Kopf zu verankern. Das macht eine Menge Sinn. Und in diesem Blog haben wir jetzt halt nur diese zehn, fünfzehn Minuten pro Woche.

 

Sabrina's Frage vom letzten Mal war ja, ich hätte mir ein Ziel gesetzt und würde auf dem Weg zum Ziel plötzlich das Ziel verändern. Wir kommen im Gespräch darauf, dass Sabrina schon auf dem Weg zum Ziel befürchtet, dass sich das Ziel nicht so toll anfühlen wird. Oder sie plant dann ein Ziel und stellt sich vor, wie das dann sein wird. Und dann macht sie sich auf den Weg und merkt plötzlich: Vielleicht ist es ja dann gar nicht so. Was wäre, wenn sie das Gefühl gar nicht haben wird, wenn sie dieses Ziel erreicht.

Ziele kaputt quatschen!

Kurzer Ausschnitt aus dem Dialog:

 

Libero: Du quatschst dir quasi auf dem Weg zum Ziel das Ziel wieder klein. Kann das sein?

 

Sabrina: Ja, ich glaube, das trifft es.

 

Libero: Beim Startpunkt: Du definierst dieses Ziel. Du stellst dir das vor. Du gehst ins Endergebnis. Du siehst dich, wie du auf Bali diese vier Wochen verbringst in diesem Yoga-Tempel. Und du hast dein Bötchen schon reserviert. Alle diese Dinge. 

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Und du bist total begeistert. Es fühlt sich toll an. Du fühlst dich schon da hinein, wie das ist, wenn du da bist. In diesem Moment: Wie ist der Film? Was genau ist in deinem Kopf? Wir prüfen es kurz ab. Großes Bild?

 

Sabrina: Ja, ein großes Bild und farbig. Und ich höre, wie das Meer rauscht.

 

Libero: Es ist wieder ein Film. Du bist assoziiert.

 

Sabrina: Genau.

 

Libero: Und du hast das Gefühl.

 

Sabrina: Die Sonne scheint.

 

Libero: Und du spürst das auf deiner Haut.

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Jetzt gibt es diesen Punkt, wo du sagst: «Ich mache das jetzt». Gibt es diesen Moment, wo du dich für dieses Ziel entscheidest?

 

Sabrina: Bis jetzt ist der noch nicht gekommen, nein.

 

Libero: Das bedeutet, irgendwo in deinem Kopf gäbe es noch Alternativen.

 

Sabrina: Ja, es gäbe Alternativen. Und ich verknüpfe mit dieser Vorstellung, mit Bali und Retreat, irgendwo den Wunsch nach innerem Frieden. Oder irgendwie so etwas. Wo ich mir dann denke: Naja, finde ich den nicht auch hier oder sonst wo? Oder muss ich den finden? Und dann geht es schon los.

Gehirngerechte Ziele haben keinen alternativen Ausgang.

Was Sabrina da passiert kennen einige da draussen sehr gut. Es ist nicht das Endergebnis des Ziels, das sie sich vorstellt und festhält. Und sie sich dafür entscheidet, wie beim Hosenkauf. Es gäbe Alternativen. Brauche ich diese Hosen so wirklich? Ist es wirklich wichtig, dass ich jetzt diese Hose nehme? Warum soll ich nicht doch vielleicht die andere Hose nehmen? Für diejenigen, die sich gefragt haben: Warum haben wir das mit der Entscheidungsstrategie überhaupt erwähnt? Deshalb.

 

Und einige da draußen kennen das. Und viele von uns kennen das auch mit anderen Situationen. Der Hosenkauf ist ja nur eine Metapher. Es ist ein Alltagsbeispiel, um aufzuzeigen, dass das Gehirn diese Strategien irgendwie lernt. Und wenn ich beim Hosenkauf oder in vielen Lebensbereichen diese Strategie automatisch anwende, ist es natürlich sehr wahrscheinlich. Weil das Gehirn Dinge automatisiert. Es automatisiert alles, was irgendwie ähnlich ist, in einen automatisierten Ablauf. Sodass du nicht darüber nachdenken brauchst. Sondern es geht einfach auf Autopilot. Wenn es jetzt um Ziele-Planung geht, ist die Wahrscheinlichkeit unter Umständen sehr groß, wenn du das von deinem Alltag sonst noch kennst, dass, wenn ich mir so ein Ziel setzen würde oder mir etwas vornehmen würde, ich erstens entweder den Prozess plane. Wie Sabrina es beim Hosenkauf so schön beschrieben hat. Die Alternativen, die existieren. Die alternativen Bilder.

 

Wenn ich jetzt die Wahl habe nach Bali zu gehen, könnte ich auch zu Hause bleiben. Ich könnte auch zu Hause eine andere Ausbildung machen. Ich könnte ja in die Ferien fahren. Ich müsste überhaupt keine Ausbildung machen. Da gibt es noch Alternativen, die vom Bild her eben nicht ganz verschwinden. Sabrina würde diese vermutlich wieder nach rechts schieben. Das sind die zwei Strategien, die ihr Gehirn schon erfolgreich auch im Alltag beim Hosen-Kaufen und anderen Beispielen anwendet.

 

Der entscheidende Punkt ist: Wir wissen, wie es das Gehirn tut. Jetzt können wir es verändern. Eine weitere Komponente ist, und die beobachte ich bei Ziele-Planungen fast ein bisschen häufiger bei Menschen: Wir tun mal so, als hättest du dich für dieses Ziel entschieden. Nach Bali vier Wochen. Super cool. Wellen, Sonne, alles ist da. Und jetzt käme der innere Dialog. Die Fragen, die Kritiken, die Zweifel. Da wäre diese Stimme. Wir waren vor einigen Folgen schon dabei. Die Art und Weise, wie du mit dir selber sprichst, hat einen Einfluss darauf, wie groß dieses Bild ist und wie klein. Wenn du dieses Endergebnis nochmal nimmst, wie du es geplant hättest. Und jetzt stellst du dir diese Frage.

Du kannst nicht nicht verarbeiten!

Muss ich denn überhaupt meine Mitte finden, wäre es bei Sabrina? Die innere Ruhe? Was passiert mit dem Bild, wenn sich Sabrina diese Frage stellt? Und sie bemerkt sofort, dass Bild wird kleiner, dunkler und unschärfer. Das ist cool. Das ist gerade mal ein Satz, ihr Lieben. Das ist ganz entscheidend. Deshalb sprechen wir immer von dieser präzisen Kommunikation. Im Wesentlichen mit mir selber. Du könntest dieses große Ziel haben und bist total begeistert. Alle diese Dinge. Und dann überlegst du dir diesen Satz: „Brauche ich das?“ So etwas in der Art. Und sofort verändert sich das innere Bild. Es geht ein bisschen weiter weg. Es wird ein vielleicht ein bisschen blasser, dunkler. Vielleicht sogar dissoziiert, je nachdem. Und natürlich ist es jetzt nicht mehr so motivierend.

 

Das wäre ein Teil davon. Natürlich. Und wir waren schon an dieser Stelle: Immer wieder zu beobachten. Wenn jemand so begeistert ist ... dann zu seinen Freunden, Bekannten, Verwandten geht und ganz begeistert von diesem Ziel erzählt, was er oder sie jetzt da machen will. Und dann kommen die kritischen Fragen des Umfeldes. Was logischerweise auch einen Einfluss auf meine Bilder hat. Weil mein Gehirn kann die Informationen nicht verarbeiten ohne sie zu verarbeiten. Das heißt, wenn die Leute da draußen mir eine Frage in den Kopf tun, hat das logischerweise einen Einfluss auf meine Bilder. Und das ist natürlich etwas, wo ich lernen darf, meine Gedanken unter meine Kontrolle zu bringen. Und ich darf überprüfen: Welche Informationen lasse ich überhaupt in mein Gehirn rein. Will ich es zulassen, dass mir andere beispielsweise diese Bilder kaputt quatschen? Notfalls ich selber. 

 

Wenn du jetzt dein Ziel schützt und die Energie hoch hältst und dann plötzlich umentscheidest, dann ist meine These: Dann war das Ziel zu klein. Oder nicht deins. Das kennt da draußen bestimmt auch niemand. So etwas wie: Mein Ziel wäre gewesen, es muss unbedingt ein sicherer Job sein, irgendwo ein Eigenheim, ein Zweitauto. Und noch irgendwie ein toller Fernseher, der überdimensional groß ist. Und dann hätte man es geschafft. Um dann festzustellen ... irgendwann, ich sitze in meiner Wohnung, habe das alles ... und stelle fest: „Irgendwie hat es mich nicht glücklich gemacht.“ Weil ich merke, dass es eigentlich der Traum von jemand anderem war. Von vielleicht den Menschen, die mich aufgezogen haben. Vielleicht waren es meine Freunde, die immer gesagt haben, das müsse man haben. Ich habe Filme geguckt, wo das vielleicht irgendwie ein Thema war. Und ich habe mir eingebildet oder eingeredet, dass ich das auch haben müsse, um glücklich zu sein. Und dann habe ich festgestellt: Jetzt habe ich einLeben lang oder viele Jahre hart dafür gearbeitet, ich habe alles dafür gegeben. Dann erreiche ich es und merke: Naja, jetzt habe ich das. Und jetzt? 

Gehirngerechte Motivation? Nicht ohne Spass!

Und das ist, glaube ich, ein ganz großes Thema. Weil es wird auch in Zielerreichungs-Seminaren gemacht. Also die, die behaupten solche Seminar zu machen. Da wird das nicht erwähnt. Wenn das Ziel so groß ist und so toll und «dein Ziel», das beobachte ich in den Seminaren immer wieder, dann macht der Weg automatisch Spaß. Jeder einzelne Schritt dahin macht Spaß. Beim bloßen Gedanken an das Ziel. Und ich weiß, dass da draußen jetzt einige sagen: „Ich habe aber kein Ziel. Ich weiß nicht, was es ist.“

 

Und dafür darfst du dir ein bisschen Zeit lassen. Du darfst ausprobieren. Du darfst den Weg finden. Du darfst deinem Gehirn überhaupt mal suggerieren: Was ist denn mein Ziel? Wie finde ich das denn jetzt? Das ist vielleicht der erste kleine Schritt auf dem Weg, ein wirklich großes Ziel zu finden. Welches mich so sehr begeistert, dass es sich wirklich zu leben lohnt. Dass ich mir sage: «Dieses Ziel ist keine Frage. Ich entscheide mich für dieses Ziel». Wo ist der Punkt? Ich marschiere da los und ich gehe. Und jetzt sprich mal mit den Leuten über ihre Ziele. Es ist so etwas wie: Also vielleicht, eventüll. Ein tolles Auto wäre ganz nett. Wo du so denkst: Ja, das ist toll. Und? Was ist in deinem Leben anders, sobald du dieses Ziel erreicht hast? Was ist wirklich das, wo du sagst: «Das ist mal klasse».

 

Sabrina ergänzt dazu: Ich glaube, ich habe in meinem Leben zu wenige Beispiele, die dann ihr Ziel erreicht haben und glücklich sind. Wenn ich es mir für mich überlege, ist es bei mir eher das, dass ich dann denke: Da gibt es Leute, die haben sich quasi den Arsch aufgerissen für irgendwas. Für Wohnung, Auto, wie auch immer. Und glücklich sind sie trotzdem nicht. Wo ich mir dann so denke: Ja, gut. Lohnt es sich dann überhaupt?

 

Und weil ich Sabrina super gut verstehe und ich das Thema so wichtig finde, machen brechen wir an dieser Stelle ganz trocken ab und machen nächste Woche genau da weiter.

Shownotes - Wochentipp

Zu dieser Folge gibt es einen zweiten Teil. Höre oder lese dir unbedingt auch die Folge #024 Ziele erreichen 2/2 an.

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