Vorannahmen im NLP- So lauten die Spielregeln! - #003

Mit diesen Voraussetzungen starten wir!

Libero hat angenommen, dass Sabrina die Folge vorbereitet hätte. Da Sabrina ein super Gedächtnis hat, erinnert sie sich einfach blitzschnell an den Inhalt der letzten Folge. Wieso Libero dann plötzlich von Roger Federer erzählt und was der mit den Vorannahmen im Modell von NLP zu tun hat ... ja das erfährst du in dieser Folge! Viel Spass dabei …

Präsuppositionen. - Wie spielst du NLP?

Ich hatte angenommen, dass Sabrina sich auf die Folge vorbereitet hätte. Hat sie nicht, weil sie sich an die letzte Folge sehr gut erinnert. Und so kamen wir auf die Frage: was sind denn die Vorannahmen im Modell von NLP? Für die Fachwortfetischisten unter euch, wäre das Wort dazu: Präsuppositionen.

Nun, das eine sind die sprachlichen Vorannahmen, darauf kommen wir in einer späteren Folge zurück. Was ich in dieser Woche besprechen möchte, sind die Vorannahmen im Modell von NLP.

 

Ich mache dir das deutlich am Beispiel von Roger Federer. Der weltbeste Tennisspieler aller Zeiten. Ein Schweizer, das ist nicht wichtig, wollte es einfach erwähnt haben. (*Augenzwinker). Um Tennis spielen zu können, gibt es gewisse Grundvoraussetzungen, damit Tennis funktioniert. Ich spiele jetzt erst seit anderthalb Jahren Tennis und ich weiß mittlerweile: Damit Tennis funktioniert, braucht es einen Schläger. So weit bin ich schon gekommen. Und ein Ball hilft auch. Typischerweise könnte man da schon anfangen, Tennis zu spielen. Und im Kontext von Roger Federer macht ein Netz und ein Spielfeld irgendwie auch noch Sinn. Und da gibt es ganz sicher noch ganz viele Regeln. Es gibt also gewisse Voraussetzungen, die erfüllt sein dürfen, damit ich Tennis spielen kann. Die Vorannahmen im Modell von NLP sind quasi diese Voraussetzungen, um NLP anwenden zu können.

Mehr Wa(h)le sind besser als weniger Wa(h)le!

Sabrina kuckte etwas verwirrt und fragte: "Walfische?". Selbstverständlich sind die Wahlmöglichkeiten gemeint. Also mehr Wa(h)le sind besser als weniger. Das heißt: Je mehr Verhaltensweisen ich zur Auswahl habe, um auf eine Situation reagieren zu können, desto sinnvoller ist es und desto besser kann ich darauf reagieren. Das ist eine dieser Regeln im Modell von NLP, eben eine Vorannahme. Und ich werde immer wieder mal von Vorannahmen sprechen und dir aufzeigen, was diese bedeuten. Da gibt es nämlich viele von. Ich nenne dir heute ein paar wenige, damit du so grob eine Idee hast. Eine weitere Vorannahme, die sehr nah dran an den Wa(h)len ist - das Bild bleibt dir jetzt im Kopf für den Rest deines Lebens und ich mag den Gedanken - ist: Der Flexiblere führt. Das bedeutet: Wer mehr Verhaltensweisen zur Auswahl hat und immer flexibler diese anwenden kann, der hat eine Menge Vorteile in Gesprächen und notfalls auch mit sich selber, um neu und anders auf Situationen zu reagieren. Auch auf Verhalten ... auf was auch immer ich eben verändern möchte.

Jeder Mensch handelt aus der besten Option!

Dann haben wir beispielsweise - und diese mag ich persönlich sehr - die Vorannahme, dass jeder Mensch aus seiner besten Option handelt. Was bedeutet das? Das bedeutet: Wenn sich irgendjemand da draußen in einer gewissen Art und Weise verhält oder wenn ich bei mir selber - für diejenigen, die schon wach genug sind - seltsames Verhalten feststelle, weil ich mich selber vielleicht das erste Mal ehrlich genug beobachte und sage: Mhm, interessant. Dann gibt es eine Menge Menschen da draußen, die sich selber verurteilen für das, was sie gerade beobachten oder tun. Was sie machen ... wie sie es machen ... dass sie es immer wieder so machen ... usw.

Und diese Vorannahme, jeder handelt aus der besten Option, entkräftet sofort diese Selbstverurteilung und auch die Verurteilung von anderen Menschen. Und ich mag das! Ich liebe das! Diese Vorannahme ist eine meiner Favoriten, weil die Verurteilung wenig Sinn macht. Schon gar nicht, wenn ich mich selber verändern möchte. Lass uns das Beispiel von der letzten Folge nehmen: Ich würde feststellen, dass ich als Schweizer immer noch einen starken Akzent hätte beim sprechen. Und da draußen gibt es eine Menge Menschen, die dann genau so denken würden: "Oh Gott, ich kriege das nicht hin, das ist zu schwer, vielleicht bin ich zu blöd, warum schaffe ich das nicht". Sie verurteilen sich selber. Mit dieser Vorannahme gehen wir jetzt einfach her und sagen: Okay, es ist die beste Option im Moment. Ich habe alle meine Ressourcen bisher so eingesetzt, dass ich es im Moment so hinkriege, wie ich es hinkriege und das ist okay. Es hilft nicht, sich zu verurteilen. Sondern es ist so, wie es ist. Jetzt habe ich automatisch weniger Stress auf dieses Thema, dass ich "es" noch nicht schaffe. Und durch die Entspannung kann ich viel einfacher diese Veränderung einleiten, weil unter Druck Veränderung des Denkens nicht geht.

 

Sabrina fragt kritisch nach:

Das mag für ein einfaches Beispiel wie mit dem Dialekt gehen. Wenn ich aber in anderen Situationen, in welchen ich immer wieder in einen Konflikt gerate mit einem anderen Menschen zum Beispiel, weiß, dass ich mich da doof verhalte und es mich nicht weiterbringt ... dann kann ich da doch nicht sagen, ich handle aus der besten Option, wenn ich das schon drei Mal gemacht habe und ich weiß, es bringt mir nichts?

 

Libero antwortet darauf:

Ich glaube ich verstehe, was du meinst. Und ich spiegle dir mal wieder, wie ich es sehe. Der entscheidende Punkt ist, dass die Selbstverurteilung - auch wenn ich es zum dritten Mal beobachte, dass ich es schon wieder nicht hingekriegt habe - mir nicht hilft, dass es besser wird. Logisch? Das ist der eine Punkt. Es zeigt dir lediglich deutlich auf, dass du in deinem Verhalten flexibler werden darfst. Es ist eine Messanzeige, die dir aufzeigt: Hier stehe ich gerade. Das brauchst du nicht zu verurteilen. Das ist so, wie es ist.

 

Wenn du jetzt mit dem Auto durch die Gegend fährst und die Tankanzeige ist leer. Und sie ist vielleicht auch schon zum fünften Mal oder schon seit fünf Tagen leer. Es hilft ja nicht, die Tankanzeige zu verurteilen. Die kann nichts dafür. Es hilft mir nichts, deshalb kommt doch nicht mehr Benzin in mein Auto. Ist das deutlich?

Egal, ob ich bei mir selber ein Verhalten beobachte, auch zum zehnten Mal notfalls, das mir nicht gefällt, oder auch bei einem anderen Menschen: Es ist lediglich eine Anzeige, wo du gerade stehst. Und deshalb macht es wenig Sinn, die Anzeige zu verurteilen, sondern sich vielmehr mal bewusst zu machen: Okay, da stehe ich gerade. Da bin ich hingekommen. Ich habe durch mein Erlebtes, durch meine Vergangenheit, durch meine Erfahrungen, durch alle diese Dinge, die passiert sind in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, diese Option als beste Option gesehen, so zu handeln. Und wenn das zum zehnten Mal das gleiche Verhalten ist, bedeutet das nichts Anderes als: Du darfst flexibler werden, du darfst üben neu und anders zu denken.

Weg von der Verurteilung, hin zum Verständnis!

Wir sind bei den Vorannahmen, das ist ja nur ein Teil, wie wir das Modell von NLP verstehen. Und ich mag es so gern, weil wir sind so schnell ... und prüfe das in deinem Alltag nach, wir alle dürfen da dranbleiben ... im Verurteilen und Bewerten. Wir sind so schnell im: "Ach, das ist jetzt aber blöd, kann der das nicht besser?", "Kann ich das nicht besser?". Und wenn ich es so deutlich sagen darf: Ich glaube, es ist Gift. Es ist Gift für das Gehirn. Es ist Gift für unsere Gesellschaft. Fange doch wieder an anderen mit mehr Verständnis entgegenzutreten und zu sagen: "Okay, ich kann zwar grad nicht nachvollziehen, was dieser andere Mensch sinnbefreites oder doofes getan hat". Und dann kurz in sich zu kehren und zu sagen: Okay, es ist seine oder ihre beste Option. Hätte ich sein oder ihr Leben genauso gelebt wie er oder sie, hätte ich auch so gehandelt. Und das macht so viel Entspannung und Verständnis. Und hilft uns mehr und mehr dabei, dass wir es verändern können.

 

Natürlich bin ich bei dir: wenn ich jetzt bei mir zum zehnten Mal ein komisches Verhalten beobachte, dann wäre es schon mal an der Zeit etwas zu verändern. Und dafür darfst du schon bisschen bewusst sein. Und davon handelt dieser Podcast & Blog hier, dass du wacher und präsenter wirst auf Sprache, auf dein Verhalten in Bezug auf Leben und dies erkennst. Das ist eine wichtige Voraussetzung. Es gibt Menschen, die machen immer wieder dieselben "Fehler", und die würden es trotzdem nicht sehen. Und da mal hinzugucken und zu sagen: "Okay, ich merke zum zehnten Mal dasselbe komische Verhalten". Jetzt kann ich eine Entscheidung treffen und sagen: Ich möchte es verändern. Und das darf ich üben. Logisch? Ich darf flexibler werden. Ich darf mich verändern. Ich darf neue Dinge tun. Die Uhr am anderen Handgelenk tragen oder sie abziehen, wie du das mittlerweile gemacht hast (*schmunzel). Und so sind die Vorannahmen das Grundgerüst im Modell von NLP. Und von denen gibt es viele. Wenn du mich also wieder hörst von Vorannahmen zu sprechen, dann könnte das ein Teil sein davon, was wir darunter verstehen. Und den anderen im alltagssprachlichen Gebrauch, den zeige ich dir dann auch noch auf. Da kommen wir noch dazu. Gib mir Zeit, wir haben ja mit jeder Woche die Möglichkeit, mehr und mehr dieses spannende Modell zu ergründen.

Shownotes - Wochentipp

In welchem Bereich darfst du ein grosses Herz mit dir oder einem anderen Menschen haben? An welcher Stelle darfst du dir bewusst machen, dass jeder nur aus seiner besten Option handelt? Dann bis bald.

 

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