Sinnvoller Umgang mit Metaprogrammen? #051

Sei dich selbst!

Sibylle möchte vom Metaprogramm ‚Andere‘ zum Metaprogramm ‚Selbst‘ werden. Kann man ein Motivationsprogramm sein? Oder geht es um was ganz anderes? Der NLP-Trainer macht mit seinen TeilnehmerInnen interessante Erfahrungen. Höre diese Folge an und schau, was es für dich bedeutet.

Sibylle möchte mehr auf sich selber achten und merkt, dass sie dabei auf Trigger aus der Kindheit stösst. Lerne in dieser Folge, wie auch du Frieden machen kannst mit Menschen, die dich mit ihrem Verhalten triggern. Kamillentee, knallrote Lieblingsautos und die quakende Gummiente dürfen bei diesem Thema auf keinen Fall fehlen!

Sich selbst annehmen

Sibylle erzählt wie sie vor zwei, drei Folgen gewünscht hatte, für dieses Jahr mehr ‘selbst’ und weniger ‘andere’ zu sein. Und da hat sie jetzt unterwegs herausgefunden, dass solange sie manchmal über ‘selbst’ nicht so positiv denkt - also andere Menschen, die dann eben ‘selbst’ sind – merkt sie, dass sie selber dann anfängt - wenn sie nicht mehr ‘andere’ sein möchte - dann zu dominant wird oder eine Retourkutsche gibt oder irgendwie dann ein bisschen böse oder so wird, weil sie das vermutlich innerlich mit ‘selbst’ verbindet.

 

Das ist so ein bisschen das eine. Und das andere Thema wäre so… ja, ‘andere’ bleiben, weil sie ‘andere’ ist. Und ob es denn da die Möglichkeit gibt, einfach in einem positiveren Sinne ‘andere’ zu sein und doch bei sich zu bleiben? Das ist ihre Frage zum heutigen Thema.

 

Metaprogramme, nochmals meine These, ist in die Wiege gelegt. So, können wir jetzt darüber streiten, ob das in der Schwangerschaft entsteht. Interessiert mich nicht. Wenn jemand auf die Welt kommt, sind die Metaprogramme - in meinem Modell von Welt - Gesetz. Ist meine Beobachtung. 

 

Das bedeutet in deinem Fall, das Metaprogramm ‘andere’. Das heisst, die Motivation zu haben, es für den anderen zu machen, zum Wohle des anderen, das bleibst und bist du. Von daher, ich möchte mehr vom Gegenprogramm sein, ist in meinem Modell von Welt nicht möglich. 

 

Und jetzt bevor irgendjemand so einen Gedanken gehabt hätte, wie, dass das jetzt eine Limitierung wäre, mir geht es nicht darum, eine Limitierung zu setzen, sondern darum: «Möchtest du anfangen, dich so anzunehmen, wie du wirklich bist?». Das ist der eine Teil. 

Kamillentee trinken und sich entscheiden

Dann, und das möchte ich deutlich dazu sagen, Metaprogramme sind immer Stärken, egal welches bevorzugte Metaprogramm du hast, also wo du auf der Skala bist. Und auch nochmals dazu erwähnen möchte ich - ist ein Wiederholungspodcast, nochmals zusammengefasst - Metaprogramme sind nie eine Ausrede für ein Verhalten. Das heisst - und ich bleibe weiter bei dieser These - viel Kamillentee trinken.

 

Weil im entspannten Zustand hast du Zugriff auf sämtliches Verhalten das möglich ist. Das heisst, du kannst im entspannten Zustand selber wählen: «Möchte ich jetzt gerade in meinem Muster vom Metaprogramm reagieren oder agieren? Oder möchte ich in diesem Fall - weil es vielleicht nicht zu meinen Zielen passt - da jetzt mal einfach für mich schauen?». Und dann ist es eine Frage von Entscheidungsstrategie. ‘Lege ich die Entscheidung fest?’

Überall knallrote Autos

Und von daher bleibe ich bei der Lösung, dass du in entspannten Zustand gehen darfst. Und die Frage - und ich sehe sie gerade auf Sibylle’s Lippen - was mache ich denn jetzt mit denen, die mich triggern da draussen, die selbst sind, richtig?

 

‘Genau. Ich habe das ja jetzt ausprobiert gehabt’, bestätigt Sibylle. Und sie hat dann festgestellt, wenn sie dann merkt, das passt ihr eigentlich nicht, was die andere Person sagt oder macht und sie sich dann “wehren” muss, und das Wort ”wehren” passt ja schon nicht zur Entspannung.

 

Dann merkt sie, sie ist nicht entspannt. Sie wird dann unausstehlich, gefühlt innerlich. Sie ist ja schon noch ‘andere’ genug, dass sie nicht gleich draussen alle dann anschnauzt. Nur sie kann dann ihr Anliegen nicht in Ruhe rüberbringen: ‘Ach nein, das ist jetzt nicht meins, das möchte ich nicht, danke’. Sondern sie fühlt sich dann schlecht und will sich doch gleichzeitig dagegen entscheiden.

 

Und dann kommt irgendwie sowas eher unfreundliches raus: ‘Nein, das will ich jetzt nicht’. Und das ist ja dann weder liebevoll, noch sonst etwas. Und ihre Frage ist nun: ‘Was kann ich denn da tun, dass ich irgendwie den Frieden mit dem anderen Metaprogramm, mit dem ‘selbst’, schliessen kann? Ich scheine das ja innerlich nicht so gut zu bewerten?’.

 

Naja, schau, das ist das Fokusthema. Du findest gerade wieder ganz viele tolle Lieblingsautos, die du anguckst. Und richtest den Fokus auf dieses knallrote Lieblingsauto. Und siehst dann überall knallrote Lieblingsautos, weil das Universum dir den Gefallen macht, knallrote Lieblingsautos in dein Leben zu spülen.

Was ist toll an Menschen die uns triggern?

So, wenn du die Emotion von ‘mich triggert das Verhalten von Menschen, die ‘selbst’ reagieren oder agieren’ da reinlegst, die da draussen Dinge für sich selber tun - aus dieser Motivation heraus - dann werde ich mehr von denen beobachten, was meine Gefühle auf den Kopierer wieder kopiert. Und die Frage ist vielmehr: ‘Kennst du Vorteile, das Metaprogramm ‘selbst’ haben?’.

 

Für was kannst du diese Menschen wertschätzen, die ein Metaprogramm ‘selbst’ haben? Was sind ihre Stärken? Was liebst du so sehr an diesen Menschen? Was ist so toll an dessen Metaprogramm? Am Menschen an sich in diesem Falle? Das wäre eine spannende Frage. Weil du damit automatisch das Gefühl, den Bezug dazu veränderst. Also beobachten im Aussen, was ist an dieser Person toll?

 

Den Fokus auf: «Was ist toll am ‘selbst’?» ausrichten. Was sind das für Vorteile? Was sind das für Stärken? Was kann dieser Mensch wegen diesem Metaprogramm so gut? Und wo kann er das sinnvoll einsetzen?

 

Und natürlich - liebe Hörerinnen, lieber Hörer - die Metaprogramme sind nicht immer sinnvoll eingesetzt, dass wir uns richtig verstehen. Nur weil jemand ‘selbst’ Metaprogramm hätte, dass er dann alles rechtfertigt und entschuldigt und dauernd den Leuten irgendwie einen Nachteil bietet, weil er jetzt gerade egoistisch alles für sich in Anspruch nehmen möchte. Das ist nicht die Meinung.

Folge dem Trigger

Hier ist der Dialog dazu aus dem Podcast mit Sibylle:

 

 

Sibylle: Ja, das ist das Bild, was ich von ‘selbst’ habe.

 

Libero: Ja, exakt. So jetzt, wenn dich das triggert - das ist ja die Coaching-Regel, die ich aufstelle - folge dem Trigger. Wenn dich das triggert, was ist dein Gefühl dazu, dass es dich triggert? Kritisierst du dich selber? Oder kritisierst du das Gegenüber?

 

Sibylle: Ja, schon mich selber. Weil ich glaube, ich habe das oft als Kind auch gehört, dass ich egoistisch sei oder böse sei.

 

Libero: Schau, du hast als Kind was gesehen, nicht gehört, das ist der entscheidende Punkt. Was stellst du dir denn als Kind vor? Was ist das Bild?

 

Sibylle: Das Bild? Ja, dass ich was mache, was ich nicht tun sollte oder was egoistisch ist.

 

Libero: Was genau ist es? Geh nochmal in diesen Film rein. Ja, genau das ist es.

 

Sibylle: Ja, das ist das Bild, wo wir den Swimmingpool geputzt hatten. Und da war so ein bisschen dümpliges, dreckiges Wasser drin. Und die Mama hat gesagt: ’Du gehst jetzt da mit dem Pyjama nicht rein. Du fällst bestimmt um und das ist alles schlecht. Mach das bloss nicht.’. Und ja, natürlich habe ich es trotzdem dann gemacht und bin dann hingefallen, wie die Mama schon vorausgesehen hat und war dann komplett dreckig und nass. Es war draussen eiskalt. Und genau, die Mama ging dann erstmal rein, um den Fotoapparat zu holen und hat ein Foto von mir gemacht, wie ich da schreiend und weinend und nass und dreckig stand.

 

Libero: Sehr geil. So, wen verurteilst du? Mama oder dich?

 

Sibylle: Ja, mich selber.

 

Libero: Dass du es gemacht hast?

 

Sibylle: Ja, eigentlich bin ich ja schon so, dass ich es dann trotzdem mache. Das ist eine gute Frage. Ich weiss gerade nicht, wie ich die beantworten soll.

 

Libero: Wenn du flexibel beantworten würdest, was würdest du antworten?

 

Sibylle: Ja, die Reaktion von der Mama war schon nicht so schön. Ich hätte mir da gewünscht, dass sie mich irgendwie in den Arm nimmt, mich tröstet oder so. Ich habe nicht damit gerechnet, dass sie mich auslacht und den Fotoapparat holt.

 

Libero: Wie cool ist der denn.

 

Sibylle: Und das hat mich dann noch mehr wütend und traurig gemacht.

 

Libero: Auf sie?

 

Sibylle: Ja. Und der Gedanke dahinter ist wahrscheinlich schon, dass ich halt nie höre, was die Mama sagt und darum böse bin.

Frieden mit dem Trigger

Hier ist der Dialog dazu aus dem Podcast mit Sibylle:

 

 

Libero: Schau - und das ist genau der Punkt wo es mir drum geht - weil die Struktur letztlich ist genau die: «Wärst du bereit, den Frieden damit zu machen, dass es dich triggert?».

 

Sibylle: Dass es mich triggert, wenn ich nicht mache, was andere sagen, oder?

 

Libero: Wenn jemand anders dir einen Hinweis gibt oder sich verhält - um jetzt wieder in diesem Modell oder Thema zu bleiben - wenn jemand mit diesem Metaprogramm ‘selbst’ auf dich zukommt und es dich triggert: «Wärst du bereit, den Frieden damit zu machen, dass es dich triggert?».

 

Sibylle: Ach so, zu akzeptieren, dass es mich triggert? Könnte ich ausprobieren.

Durchatmen und an die quakende Ente denken

Hier ist der Dialog dazu aus dem Podcast mit Sibylle:

 

 

Libero: So die Frage ist, wie machst du das? Weil natürlich war beim Swimmingpool-Bauen die quietschende Gummiente da, die ‘quak-quak’ machte. Das ist keine Frage.

 

Sibylle: Das wäre schön, ja.

 

Libero: Auf die achtest du ja immer. Vor allem auf das Quaken.

 

Sibylle: Genau.

 

Libero: Frage? Ihr Lieben, ihr könnt jetzt das Gesicht gerade nicht sehen. Die Tafel ist gerade leer. Das ist gut. Problem gelöst.

 

Sibylle: Dann ist Platz für was Neues.

 

Libero: Ja, was möchtest du Neues dahin machen?

 

Sibylle: Entspannung.

 

Libero: Schau, das ist die quakende Ente. Du kannst auch einen Kamillentee hinterher schieben, das passt. Der schmeckt auch sehr gut. Wenn, so ein bisschen, je nachdem.

 

Sibylle: Ich brauche eine Tasse mit einer quakenden Ente, um meinen Kamillentee zu trinken. Ja.

 

Libero: Die Frage ist: «Was möchtest du anstatt dessen? Wie soll es sein, wenn es fertig ist?». Mach mal.

 

Sibylle: Du willst noch eine Antwort? Ja, ich möchte mir entspannt anhören können, in Ruhe drüber nachdenken: ‘Was will ich denn?’. Und dann das einfach auch entspannt so kommunizieren können was ich möchte.

 

Libero: Cool. Wie wäre es, wenn wir den Gedanken da noch einbringen, dass das Metaprogramm ‘andere’ ein wundervolles Metaprogramm ist?

 

Sibylle: Ja, das ist es schon.

 

Libero: Und ich bin bei dir, natürlich darfst du - und das ist nochmals an der Stelle, glaube ich - so ein wichtiger Hinweis. Ganz ganz viel ist einfach dieses - zwei, drei Sekunden durchatmen. Natürlich darfst du dafür wach sein. Ich weiss, dass die meisten Menschen das da draussen nicht mitkriegen, sie sofort auf Autopilot reagieren. Und sobald du anfängst zu merken, dass diese Gefühle irgendwo in deinem Körper entstehen, festzustellen: «Okay, jetzt gerade wichtig, mal drei Sekunden durchzuatmen». Denk an die quakende Gummiente. Und dann klar und bestimmt - gleichzeitig voller Liebe - zu kommunizieren, was ich möchte. Und das hat ganz ganz viel mit der Stimmlage zu tun. Und mal die Erfahrung zu machen, dass diese Vorgehensweise andere Menschen sofort anders reagieren lässt - ist in meinem Modell von Welt - der erste Schritt. 

 

Sibylle: Ja, das ist gut moeglich. Ja. Okay, ich werde das ausprobieren.

 

Libero: Wir werden es beobachten.

 

Sibylle: Ich werde euch berichten.

Shownotes - Wochentipp

Wochenaufgabe für diese Woche: ‘Wo triggern dich andere Menschen? Und wie schnell erkennst du den Trigger? Und was machst du dagegen?’.

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