Trauma lösen #050

Ist NLP so stark?

Eine Hörerin stellt in Frage, ob man mit NLP Traumata lösen kann. Libero erklärt seine Erfahrungen und die könnten einige HörerInnen erstaunen. Was für Libero Trauma und die Liebe auf den ersten Blick gemeinsam haben, erfährst du in dieser Folge.

Heute beantworten wir die spannende Frage einer Zuhörerin: ‘Kann NLP tatsächlich auch Traumas schnell und leicht lösen?’. Erfahre in der heutigen Jubiläumsfolge, was ‘Kampf’ und ‘Liebe auf den ersten Blick’ mit dieser Frage zu tun haben. Und weshalb NLP auch hier den direkten, schnellen Weg geht und nicht mit tage-, wochen- und jahrelanger Therapie arbeitet.

Getrübte Sicherheit durch Traumas.

Sibylle liest die Frage einer Hörerin vor: ‚Sie hört sehr gerne unseren Podcast und sie sagt, manchmal fehlt ihr ein bisschen der Tiefgang, weil doch viele Menschen mit sich am Kämpfen sind und dann ist das nicht immer so einfach, locker flockig Sachen zu verändern. Besonders würde sie interessieren, wie das denn mit dem Thema NLP und Trauma sich auseinandersetzt. Denn sie merkt selber - sie ist in einer Traumatherapie - wie stark auch diese Traumas Einfluss auf Handlungsfähigkeit und auf das ganze Leben haben. Und die kann man jetzt nicht einfach so mit NLP lösen. Es kann vielleicht eine Unterstützung sein, doch durch die Gefühle und Ängste, da muss ja jeder selber durch.‘

 

Sehr interessante und spannende Frage. Da gibt es ein paar Hinweise dazu. Also zum einen Mal, ich mache eine andere Erfahrung. So vielleicht für die Hörerinnen und Hörer da draussen, lass uns mal so eine Art und Weise Trauma definieren. Beispielsweise kenne ich diesen Teilnehmer, der war sich immer sehr sehr sicher, dass er in einem Haus auf einem Fussboden sicher gehen kann. Und es passierte irgendwie so was Ähnliches, wie dass irgendwie in einem Haus der Boden im ersten Stock eingebrochen ist, sodass er quasi durch die Decke fiel.

 

Und natürlich - da trifft sich das Modell von NLP super präzise - natürlich war in Zukunft die Sicherheit, dass er einen sicheren Tritt auf einem Fussboden in einem Haus im ersten, zweiten, dritten Stock hat - sagen wir es mal vorsichtig - leicht getrübt. Und ich stelle diese Traumatas immer wieder gleich fest. Es sind extrem schnelle, heftige Momente, die mit einem extrem hohen emotionalen Impact in kurzer Zeit geschehen.

Gemeinsamkeit von Trauma & Liebe auf den 1.Blick?

Von der Struktur vom Modell von NLP würden wir einfach simpel sagen, es ist ein perfekt gesetzter Anker, der mich irgendwo aus der Hecke überfällt. Dasselbe glaube ich - ist nur mein Modell von Welt, überprüf es nach - passiert bei der Liebe auf den ersten Blick. Da gibt es ein, zwei Stories dazu - die Practitioner kennen das bereits. Habe ich jetzt nicht grösser Zeit, um dies aufzuführen, nur ich glaube, das ist genau das, was passiert. Im richtigen Moment in einer schnellen Zeit, ein paar Dinge, die auf den Punkt zusammenfliessen, in einem hohen emotionalen Impact, löst - in meinem Modell von Welt - die Liebe auf den ersten Blick aus.

 

Jetzt können wir ja länger darüber streiten, wie diese Anker gefeuert werden. Sei es, ob der Fussboden einbricht oder nicht, was auch immer, interessiert mich an der Stelle auch gar nicht gross. Jetzt - und das finde ich viel das spannendere Thema an der Stelle - weil wir feststellen, dass wir Traumatas innerhalb von kürzester Zeit lösen können, wenn das sinnvoll ist. Da könnten wir auch wieder eine eigene Podcast-Folge drüber machen.

Wie lange möchtest du noch kämpfen?

 

Das Spannende ist, dass die Hörerin schon davon ausgeht, dass Menschen da draussen kämpfen müssen und zu kämpfen hätten. Ich mag schon diese Limitierung, diesen Glaubensansatz nicht mehr. Ich hatte gerade heute Morgen einen Zoom-Call und wir haben dieses Thema auch besprochen. Die meisten Menschen da draussen haben es satt zu kämpfen. Sie mögen nicht mehr kämpfen, sie wollen nicht mehr struggeln, sie wollen nicht mehr sich bemühen müssen, um glücklich zu sein.

 

Von daher glaube ich, die Stelle beginnt woanders. Nämlich die Frage: ‚Wie lange möchtest du noch kämpfen?‘. Wir sind wieder beim Beispiel vom Kopierer. Was ich auf den Kopierer lege, ist das, was ich mehr davon erschaffe. Da kommt mehr von dem in mein Leben. So, wenn ich davon ausgehe, dass es Menschen gibt da draussen, die zu kämpfen haben und immer wieder beobachte, dass sie kämpfen, werde ich in meinem Leben mehr Kampf erleben. Notfalls bei mir selber. Das ist der erste Teil der Antwort.

Traumas schnell lösen!

Der zweite Teil und da gebe ich der Hörerin absolut recht, jeder darf da selber durchgehen. Der Haken ist, die meisten da draussen haben null Idee, wie sie das machen müssen. Weil das, was das Gehirn lernt - gerade beim Trauma - ist, sich möglichst zu dissoziieren. Das ist das, was beim Trauma nicht wirklich funktioniert. Nur das Gehirn versucht ständig wieder, sich zu dissoziieren, weil es ein so emotional heftiger Impact ist. Deshalb geht der Film ziemlich schnell in eine Endlosschlaufe.

 

Und letztendlich ist es nur eine Programmierung des Gehirns und was da einprogrammiert wurde - gerade weil Traumata typischerweise sehr schnell sich im Gehirn einpflanzen - können wir es auch nur sehr schnell lösen. So, die Vorannahme, dass so was Zeit braucht, die stimmt nicht. Weil wenn das Gehirn so schnell etwas lernen kann wie ein Trauma - Fussboden, der einstürzt - dann kann das Gehirn auch rückgängig lernen. Ganz simpel.

 

Und natürlich - und das ist extrem spannend - seit sie Traumatherapie macht, fällt ihr auf, wie tief verwurzelt es ist und wie schlimm die ganzen Dinge verwurzelt sind. Na logisch fällt ihr das auf. Die ganze Aufmerksamkeit wird auf Trauma gerichtet. Auf: „Da ist was, was schlimm ist, was tief ist, was lange Zeit braucht“. Typischerweise sind schon viele, naja, sagen wir Coaches, Psychologen und so da draussen so, dass sie dann schon ankündigen: „Oh Trauma, das braucht eine lange Zeit, die sind tief verwurzelt“. Sie unterstützen diese limitierenden Glaubenssätze des Gehirns noch.

Traumas nicht wegdrücken.

Und deshalb wäre meine These - ich bin da sehr vorsichtig, nur mein kleines Modell von Welt – erlebt‘s diese Zuhörerin als etwas, das schwer sein muss. Das lange geht. Und ich weiss das - und das ist genau die Stelle, wo wir uns ein bisschen unterscheiden - weil viele da draussen, Coaches und Trainer und auch mittlerweile ein paar Psychologen springen auf diesen Zug auf. Gehen in: «Wir müssen uns aufs Positive ausrichten». Ich mag das. Das find ich gut, nur was ganz ganz wichtig ist - und wie gesagt, die Hörerin hat absolut recht - du darfst durch dieses Trauma nochmals bewusst durchgehen, um es wirklich lösen zu können.

 

Es geht nicht darum, das Trauma wegzudrücken, es zu ignorieren: „Ja, das Trauma ist nicht da. Ich richte jetzt meinen Fokus auf, es ist gar nicht da“. Das klappt nicht. Und durch das Trauma nochmals durchgehen meine ich nicht, dass das eine tage-, wochen-, monatelange Arbeit sein muss. Sondern damit meine ich, die Leute dürfen nochmals echt in den Film eintauchen. Und dann gibt es im Modell von NLP Techniken und Übungen, die sind so schnell - das Thema ist in zehn Minuten, Viertelstunde gelöst - wenn sie es will.

 

Und das ist es ein bisschen, was ich meine. Ja, ich darf durch die Gefühle nochmals durch. Nur, das ist eine Sache von einer Minute und dann fängt die Technik, die Arbeit an aus dem Modell von NLP und dann lösen wir das. Zehn Minuten, Viertelstunde später ist das Thema erledigt. Das Gehirn hat schnell was Neues gelernt. Das sind auch die Übungen, die wir dazu im Practitioner machen, die auf dem basieren. Und natürlich ist ein Practitioner, nur schon von dieser ‚Nested-Loops-Struktur‘ und von der Art und Weise, wie wir Sprache als Trainer einsetzen - also als Original-NLP-Trainer darf ich dazu sagen - so aufgebaut, dass sich diese Dinge ganz häufig schon von alleine lösen, bevor wir eine Übung überhaupt machen müssen. Und ja, es gibt auch noch Übungen dazu.

Ständiges Wiederholen verstärkt das Trauma.

Sibylle fragt daraufhin: ‚Was würdest du denn jetzt konkret dieser Hörerin empfehlen, was sie selber jetzt tun kann?‘. Ich wäre geneigt zu sagen, buch den nächsten Practitioner. Oder ein Coaching bei Sibylle buchen oder irgend so. Also ich glaube - und ich kann es sehr gut nachvollziehen, darf ich vielleicht noch mal deutlich dazu sagen - weil ich hatte früher mal so was wie eine Spinnenphobie. Jetzt ist es nicht vergleichbar und irgendwie von der Struktur her ziemlich dasselbe.

 

Das Thema ist, ich habe festgestellt, dass der psychologische Ansatz, wo ich mich drin befunden habe, mir die Spinnenphobie verschlimmert hatte. Und das ist das, was ich von vielen Teilnehmern auch höre, die irgendwelche Traumata hatten. Sobald sie angefangen haben, über dieses Trauma zu sprechen und irgendwie versucht haben, das aufzuarbeiten, haben sie nach ein paar Monaten oder Jahren festgestellt, es wird - sagen wir es mal vorsichtig - mindestens nicht besser. Bei den meisten sogar wesentlich schlimmer.

 

Natürlich, weil wenn ich die Menschen immer wieder in diese Filme führe, automatisieren sich diese Filme. Und die Filme haben einzig und alleine den Charakter, dass sie Gefühle auslösen. Und wenn der Körper zu wenig Botenstoffe, zu wenig Chemie bekommt von diesen Gefühlen, braucht es noch grössere, intensivere Filme. Und deshalb wird es schlimmer und schlimmer und schlimmer. Und ich mag den Gedanken nicht. 

 

Sibylle bestätigt, dass es ist, als ob man wieder ein Trauma hätte. Also so kennt sie das auch aus der Psychologie, dass man so re-traumatisiert und das Gehirn dann nicht unterscheiden kann, ob man jetzt nochmals diese schlimme Situation erlebt oder das „nur“ denkt. Es ist das Gleiche.

Achte auf deine Gedanken!

Exakt. Es ist quasi für die ‚Esofans‘ da draussen, es ist das Modell vom Kopierer. Ich lege mit Gedanken, jedes Mal, wenn ich nochmals über dieses Trauma nachdenke, drüber spreche, lege ich auf den Kopierer gerade das Gefühl, was halt traumatisch war, keine Frage an der Stelle. Wenn mal ein Boden einbricht, Unfälle und all diese Dinge passieren, das ist nicht schön. Und ich glaube, da dürfen wir den Menschen Tools beibringen, wie sie neu mit ihren inneren Filmen und Bildern umgehen können. Und dafür liebe ich das Modell von NLP.

 

Und deshalb wage ich es vorsichtig - ohne, dieser Zuhörerin vor den Kopf zu stossen - wage ich es, ihr deutlich zu widersprechen. Es kann sehr sehr leicht sein, wenn du weisst wie es geht. Wenn du weisst, wie deine Kiste hier oben, also dein Gehirn, wie das Informationen verarbeitet. Spannende Frage, coole Frage auch. Vielen Dank!

Shownotes - Wochentipp

Ja, liebe Hörerinnen und Hörer, genau solche Fragen, sendet uns die. Weil vielleicht gibt es das eine oder andere Thema, das dich da draussen beschäftigt, wo du vielleicht vom Eindruck her im Moment noch glaubst, dass NLP nicht dafür geschaffen ist. Und es kann auch sein, dass es Themen gibt, ich werde dir das sagen, wenn ich was nicht kenne, nicht lösen kann oder keine Erfahrungen habe, dann werde ich dir das sagen. Ganz einfach. Und wenn es einen Ansatz gibt, dann kann ich ihn dir mindestens mal zeigen oder mindestens mal erläutern. Und von daher dir den Einstieg einfacher machen, ohne, dass du jetzt gleich den Practitioner buchen musst.

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