Zieleplanung? Ab jetzt richtig! #052

1 Jahr brain-power!!!

Wie lange muss ich mit meinen Kunden Ziele planen? Die meisten Menschen da draussen haben keine Idee, wie man Ziele gehirngerecht plant, beobachtet der Erfolgstrainer Libero. Sibylle hat spannende Fragen zu diesem Thema und du wirst erstaunt sein, wie sehr diese Folge deine Wahrnehmung dazu verändert.

Sibylle ist total aufgeregt, nicht nur wegen der heutigen Jubiläumsfolge, sondern auch weil sie heute Abend wieder gehirngerechte Zieleplanung mit einem neuen Klienten macht. Erfahre in dieser Folge wie auch du für dich erfolgreich Ziele planst, die dich morgens freudig aus dem Bett hüpfen lassen.

Wie sieht dein Leben in 5 Jahren aus?

Heute startet Sibylle wieder mit einem neuen Klienten ins Halbjahresprogramm und somit fängt heute auch die Zieleplanung an. Das ergibt Sinn, kein Coaching ohne Ziel. Seit Sibylle NLP macht, macht sie Zieleplanung noch viel intensiver, als sie das früher schon gemacht hat in der ersten Coachingstunde. 

 

Und da würde sie vor allem auch interessieren, wie können denn unsere Zuhörerinnen und Zuhörer da draussen ihre Ziele planen, wenn sie jetzt für sich Ziele im Alltag haben? Denn sie macht das ja wirklich ganz gezielt, eben auch manchmal über mehrere Stunden hinweg im Coaching. Und da dachte sie, wäre das für die Zuhörer spannend zu erfahren, wie sie das für sich auch machen können.

 

Ich glaube, das ist ein Thema, denn wenn man Menschen fragt: ‚Wie sieht es denn so mit Zieleplanung aus?‘ - ‚Ja, ja, wir haben Ziele.‘. Dann sagst du: ‚Mhm. Wo genau bist du in fünf Jahren? Also wer, wo, wie sieht dein Leben in fünf Jahren genau aus?‘ Dann sagen sie: ‚Ja, tolle Frage. Richtig klasse.‘. Du so: ‚Ja?‘ - ‚Was ist die Antwort?‘ - ‚Wie genau ist es in fünf Jahren?‘ - ‚Ja, richtig klasse, habe ich mal in einem Seminar gelernt, richtig tolle Frage.‘ - ‚Mhm. Wo bist du in fünf Jahren?‘

 

Vielen Menschen bereitet es Schwierigkeiten, die Frage überhaupt irgendwie zu beantworten. Und einige würden dann sagen: ‚Ja, glücklich, gesund und natürlich erfolgreich.‘ Das sind so die allgemeinen Floskeln, weil sie nichts aussagen, wie wir in den Practitioner-Seminaren immer wieder rausfinden. Und wenn es hoch kommt, dann gibt es schon Menschen, die dann sowas sagen wie: ‚Ja, also so ein Eigenheim oder so wäre toll.‘ Oder dann irgendein Auto oder keine Ahnung, ein Pferd. Weltreise, was auch immer. 

 

Und dann fragst du genauer nach: ‚Ja, und wie genau ist denn das jetzt? Also wie sieht das Haus aus?‘ - ‚Ja, das schaue ich dann.‘ Und da hapert es schon wieder, weil das Gehirn nichts mit dieser Information anfangen kann und ich finde das extrem faszinierend. Und da ist ja schon mal - und das finde ich klasse, die Vorannahme dahinter - dass Menschen Ziele planen würden oder mindestens sich damit befassen würden. Und lass uns ehrlich sein, tun sie nicht.

Planst du noch deinen Urlaub, oder schon dein ganzes Leben?

Im Alltag hört man schon manchmal die Leute sagen: ‚Das würde ich dann gerne mal, das hätte ich dann gerne mal‘, und das war dann schon sozusagen die Zieleplanung. Es ist total faszinierend. Wenn ich Teilnehmer jeweils im Seminar frage -  typischerweise im Practitioner - dann frage ich die, wie ist es denn so mit Urlaubsplanung? Wie viel Zeit beansprucht das? Dann sagen mir Teilnehmer normalerweise: ‚Ja, das kann schon mal so ein, zwei Wochen dauern.‘. 

 

Sie erzählen dann: ‚Ein bisschen im Internet recherchieren, gucken, wohin wir gehen, ein paar Vorschläge ausdrucken, Angebote anfragen, je nachdem. Mit der Familie vielleicht besprechen, dann abwägen, was brauchen wir noch dazu. Wollen wir nicht vielleicht doch lieber das andere Hotel nehmen, paar Abklärungen‘, und, und, und, und, und. Da gehen schnell mal ein, zwei Wochen drauf. Und dann frage ich dann die Teilnehmer jeweils. ‚Ja, und wie sieht es denn so mit Lebensplanung aus?‘ - ‚Ja, dafür haben wir keine Zeit.‘.

 

Und das ist schräg, ich finde das sehr faszinierend. Weil wieso würde ich nicht auch mein Leben planen wollen? Und von daher bin ich bei Sibylle, wie wichtig Zieleplanung im Coaching ist. Die ersten Coachingsünden, denn eine richtige Zieleplanung, das machen die meisten Coaches nicht da draussen, dass wir gesprochen haben. 

 

Beim Halbjahresprogramm wäre meine Vermutung sogar eher, da arbeiten wir mal die ersten zwei, drei, vier Sitzungen, Wochen wahrscheinlich, nur an der Zieleplanung, bis mir mein Coachee überhaupt mal etwas Vernünftiges sagen kann, was sich Ziel nennen könnte. Wofür es sich zu leben lohnt, das wäre mal die eine Hoffnung und die zweite Hoffnung, womit das Gehirn etwas anfangen kann. 

 

‚Genau, das ist das Wichtige vor allem, was ich gelernt habe auch im NLP. Das ist dieses gehirngerechte Zieleplanen.‘, stimmt Sibylle zu. Und ich glaube, der Punkt ist, wenn es dich morgens nicht aus dem Bett springen lässt, ist das Ziel noch zu klein. 

Was würdest du als Milliardär den ganzen Tag machen?

Und jetzt kommen natürlich wieder zweieinhalb Limitierungen dazu, das finde ich extrem faszinierend. Ich mag Geld im Sinne von, das ist eine gute Metapher, mir geht es nicht um das Materielle, um das Geld. Mir geht es nur um das grosse Planen. Dann frage ich teilweise Teilnehmer: «Wie viel möchtest du denn verdienen in fünf Jahren?» Dann sagen die so Sätze wie: ‚Ja, es wäre schon schön, wenn ich zwei-, drei-, vierhundert, fünfhundert Franken mehr hätte.‘ Dann denke ich mir so: ‚Wow, ja, das ist jetzt motivierend.‘

 

Wenn es hochkommt, dann sagen mir Teilnehmer, dass eine Verdoppelung ganz schön wäre. Und auch da merke ich immer wieder, da ist so wenig Motivation dahinter. Mir hat mal ein Trainer gesagt, als ich gesagt habe, mein Ziel wäre, 10.000 Franken im Monat zu verdienen: ‚Verlasse bitte den Raum.‘ - ‚Wieso? Was ist denn los?‘, dann sagt er: ‚Ich will nicht mit Menschen zusammenarbeiten, die kleine Ziele haben.‘

 

Ich mag den, denn wenn ich jetzt zum Beispiel sagen würde, ich möchte 200.000, 300.000 Schweizer Franken pro Monat verdienen, dann würden die meisten da draussen sagen: ‚Jetzt spinnt er. Das ist doch gar nicht möglich, das ist abgehoben, ich brauche gar nicht so viel.‘ Ja, logisch, ich brauche auch nicht so viel, aber es geht nicht ums Brauchen. Die Frage ist: «Was willst du?». 

 

Und mir geht es nicht um das Geld, sondern vielmehr: Was kann ich denn mit diesem Geld jetzt anstellen? Was würde ich denn überhaupt tun, wenn ich so viel Geld auf dem Konto hätte, dass ich mir praktisch alles leisten kann? Das war für Sibylle die wichtigste Erkenntnis in den Seminaren. Dass sie da wirklich hinter dem Geld etwas sieht, etwas Tolles zu kaufen oder welchen Spass sie damit haben kann.

 

Und da kommen wir langsam in einen Bereich hinein, wo das Gehirn plötzlich merkt: Ok, wenn ich wirklich genug Geld hätte - es geht mir jetzt mal nicht um das Haben, sondern wenn ich es hätte - was genau würde ich den lieben langen Tag machen? Was würde ich machen? Und viele würden dann sagen, dies und jenes und so. Und dann sind zwei Tage gefüllt und dann fragst du: ‚Und die restlichen 363 Tage im Jahr?‘ Ach so, ja. Und jetzt fängt das Denken an und das ist genau das Thema.

 

Und ich habe die Vermutung oder die Beobachtung gemacht, uns wurde abtrainiert zu träumen. Du träumst mir zu wenig. Also du da draussen, liebe Hörerin, lieber Hörer. Du träumst mir zu wenig. Zu klein und zu wenig. Weil wie ist das entstanden? In der Kindheit ging es noch, aber spätestens im Schulalter, in der Schullektion nach draussen gucken und tagträumen… Da kam der Lehrer oder die Lehrerin: „Hier wird nicht geträumt, jetzt ist Schluss mit Träumen.“. Es wurde uns untersagt. 

Träum weiter und erreiche es

Und dann kamen die Sprüche von den Grossen, von den Erwachsenen. Träume sind Schäume, da musst du aber dies und musst jenes, das ist hart, das können nur… dieses, jenes. Also es wurden sehr viele Limitierungen schon als Kind dann gestreut und uns vor allem abtrainiert, weiter zu träumen. Ich mag diesen Spruch, der mir vor vielen Jahren mal so durch den Kopf gegangen ist. Weil viele Menschen so zur Antwort geben: ‚Ja, träum weiter.‘. Und ich mag das, so nach dem Motto: ‚Träum weiter und erreiche es.‘. 

 

Also ‚träum weiter‘ im Positiven Sinne. Und solange dranzubleiben, bis das Ziel erreicht ist. Jetzt entsteht Motivation. Und wirklich auch die Begeisterung zu spüren, dass das so ein tolles Ziel ist, dass ich es kaum fassen könnte, wenn es tatsächlich wahr werden würde. 

 

Der Trick ist - und da kannst du verschiedene Autoren und Quantenphysiker fragen und von mir aus gibt es da auch den einen oder anderen spirituellen Weg - es geht darum den Körper zu konditionieren, dass er das Erlebnis jetzt schon für wahr halten kann. Also das heisst, ich darf mein Gehirn und meinen Körper darauf - konditionieren klingt so ein bisschen anstrengend - darauf trainieren.

 

Trainieren, heute schon sich vorzustellen, wie sich das Endergebnis anfühlt, sobald ich es erreicht habe. Weil das Gehirn nicht unterscheiden kann zwischen Realität und Vorgestelltem, kann sich der Körper bereits vorbereiten. Also die Zellen bekommen die richtigen Botenstoffe, die richtige Chemie, die richtigen Gefühle dazu, weil mein Gehirn gerade signalisiert: Wir haben es schon erreicht, wir dürfen uns dafür bedanken, es ist schon da.

 

Und ich per Definition ‚Gesetz der Anziehung‘, als Schwingungswesen Energie aussende und mit dieser Frequenz eine andere Frequenz auf derselben Schwingungseben anziehe. In der Fülle zu sein beispielsweise. Das ergibt Sinn, wenn ich sowas gerne hätte wie gute Gefühle, Liebe, auch Geld, also schöne Erlebnisse. Und da spielt es gar keine Rolle, wo du gerade stehst und was gerade dein Wunsch ist oder deine Vorstellung, wohin die Reise gehen könnte.

Plane wie du dich fühlen möchtest

Also das heisst, der erste Schritt für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer wäre, überhaupt einmal herauszufinden, was für ein Ziel sie wirklich, wirklich begeistern würde. Und ich bin gerade mit Christian - der mich interviewt hat für seinen Heldentalk - zu diesem Thema gekommen und er hat mir einen Satz geschenkt, den er irgendwo von einem Trainer aufgeschnappt hat. Ich erinnere mich an den Namen nicht mehr. 

 

Und es geht um Folgendes, denn die Unterscheidung ist sehr schmal und doch relevant, es geht nicht um das Ziel. Es geht darum, plane das Endergebnis, wie wir im Modell von NLP immer so schön sagen. Es geht nicht um das Ziel, es geht um das Ergebnis. Denn das Ergebnis an sich aus einer Zielerreichung ist meistens ein Gefühl, ist meistens eine Qualität, die ich mir wünschen würde. Also diese Qualitäten zu planen, mir bewusst zu machen, wie ist es in fünf Jahren? 

 

Ackere ich mich jetzt wirklich noch jeden Tag von morgens bis abends ab, um ein bisschen Geld zu verdienen oder was hätte ich stattdessen gerne? Wie müsste es sein in fünf Jahren? Also in das Gefühl hineingehen, es fühlt sich so an, ich möchte das, ich möchte dies, ich möchte jenes fühlen. Und ich möchte diese und jene Qualität haben, ich möchte beispielsweise mehr Freiheiten haben, zeitliche Freiheit. 

 

Da brauche ich kein Bild dazu, im Sinne von, dass ich jetzt schon genau wissen muss, wie genau diese freie Zeiteinteilung aussehen würde. Aber ich könnte mich schon mal fragen: Freie Zeiteinteilung, wie fühlt sich das an? Da kann ich machen, was ich will, und, und, und, und, und. Jetzt lasse ich das Ziel offen und das Ziel kann zu mir kommen. Was vielleicht gar nichts damit zu tun hat, was ich mir vorstellen würde, was es sein könnte. Es wäre nicht untypisch, wenn beispielsweise ein Banker plötzlich merkt: Eigentlich mag ich Handwerk viel lieber, weil ich damit viel mehr Komponenten dieses Ergebnisses erreichen kann. 

Shownotes - Wochentipp

Träum wieder gross. Lasse mal wieder zu, zu Träumen. Wenn alles möglich wäre. Bei vielen ja materialistisch vielleicht auch an Geld gebunden: wenn Geld keine Rolle spielen würde, was machst du den lieben langen Tag? Warum springst du morgens aus dem Bett? Warum gehst du abends voller Glücksgefühle wieder ins Bett? Und warum schläfst du so gut durch? Weil was alles in deinem Leben geregelt ist vielleicht oder was alles so stattfindet den lieben langen Tag. Träume mal wieder und erreiche es. 

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