NLP und Veränderung - Gewohnheiten durchbrechen! - #002

So gelingt es dir!

Libero unterbricht bereits beim Start Sabrina's Muster. Was heisst das denn überhaupt, das Muster zu durchbrechen? Und weshalb ist es so wichtig, neue Informationen ohne den alten Filter im Kopf aufzunehmen? Erfahre, wie du dich nach der ersten Folge weiter positiv veränderst, ganz sanft, ganz leicht, damit dein Gehirn sich wieder daran gewöhnt neue Dinge zu tun und zu denken. Wie das gelingt? Hör es dir noch in dieser Folge an …

Veränderung ist eine Gewöhnungssache.

Ich sage im Podcast zu Sabrina, dass ich sie verstehe. Dies weil sie meinte, dass sie sich auf den Tag freue, sobald ihr die Aufnahme der Podcastfolgen etwas leichter fallen würden. Es ist eine Gewöhnungssache. Wie mit so vielem. Weil Veränderung würde sich ja fremd anfühlen. Und für uns, liebe Leserin, lieber Leser, ist das gerade neu. Wir sind für dich da draussen in die Veränderung gegangen. Toll, oder? Wir haben uns mit Technik auseinandergesetzt. Wir setzen uns noch intensiver mit Sprache auseinander, weil es ist schon eine andere Form, wenn dieser rote Aufnahmeknopf an ist. Es ist ein anderes Gefühl, ich merke das schon.

 

Die Herausforderung für Sabrina war, vom Schweizerdeutsch ins Hochdeutsch zu wechseln. Das ist cool, weil es handelt letztlich genau von Sprache, richtig? Und für uns Schweizer ist gerade dieses Hochdeutsch so ungewohnt in der Praxis zu sprechen. Weil verstehen tun wir es ja super, weil wir mit all diesen Filmen und so aufgewachsen sind. Und vielleicht hätten wir dann auch noch den einen oder anderen Lehrer gehabt, der vielleicht gut Hochdeutsch gesprochen hätte. Nur sagen wir mal so: die Praxis war schon eher holprig. Auch für Lehrer. Das ist spannend. Wir klären den noch. Weil das hat sehr viel mit dem Denken zu tun. Weil die These wäre exakt die, dass du dich so mit deiner inneren Stimme hörst, wie du es dann auch in der Praxis wiedergibst. Mitten im Modell von NLP.

 

Lass uns diese Reise genau so starten. Ich mag den. Wir sezieren in den nächsten Wochen mehr und mehr genau diese Details. Weil das ist letztlich genau das, was wir herausfinden möchten. Wie tut es das Gehirn während es das tut? Wie schaffe ich es, einen Akzent überhaupt zu sprechen? Wie macht mein Gehirn das? Und diese Details haben wir sowohl im visuellen Kanal, also alles das was wir sehen und wir uns vorstellen vor dem inneren Auge, als auch mit dem Hören. Was viele nicht wissen, ist, Hören und Denken ist letztlich beides im auditiven Kanal. Denken ist auditiv. Das ist eine innere Stimme die vorgeht. Und hier die Feinheiten, wir nennen das modellieren oder elizitieren, rauszufinden: wie genau macht es das Gehirn, dass das Ergebnis mit Akzent oder akzentfrei rauskommt? (*russischer Akzent) "Weil wir könnten jetzt mit Igor sprechen. Und wie mache ich es, dass ich Igor so hinkriege, dass Igor wie ein Russe klingt". Das ist genau um das was es geht. Wir finden heraus, was das Gehirn tut, während es das tut. Und letztlich, falls das die Frage einiger LeserInnen gewesen wäre: was mache ich denn jetzt überhaupt mit diesem Quatsch? Was mache ich mit diesem NLP? Wir finden eben genau diese Dinge raus. Und wenn wir wissen, wie genau es das Gehirn tut ... kannst du es jetzt verändern. Da kommen wir also definitiv mehr und mehr dran vorbei.

Ich will mehr vom Leben - wie nutze ich NLP dafür?

Sabrina fragt:

Letzte Woche war ja meine Frage, was NLP ist. Und ich habe mir für mich schon länger überlegt, wo meine Bereiche im Leben sind, die ich voranbringen bzw. verändern möchte. Insbesondere auf meinem ganzen Yoga-Weg habe ich mich mit dem einen oder anderen Punkt schon befasst und festgestellt ... ich würde nicht sagen, dass es schlecht ist aber, ... dass es Dinge gibt, von denen ich mehr will. So, und jetzt interessiert es mich, wie ich da das NLP dafür nutzen kann? 

 

Libero antwortet:

Ich mag es, dass du überhaupt mal mit der Frage startest: In welchem Lebensbereich möchtest du denn deine Veränderung beginnen? Wir haben eine These im Modell von NLP. Menschen verändern sich aus zwei Gründen. Sie haben richtig grosse Ziele oder grosse Schmerzen. Das sind die Momente wo jeweils das Gehirn irgendwann reinspringt und sagt: Okay, dann verändere ich das. Die wenigsten Menschen da draussen haben grosse Ziele, für welche es sich zu leben lohnt, die wirklich motivierend sind und vor allem gehirngerecht formuliert sind. Und ich mag es, weil das L von Linguistik wortwörtlich im Zentrum vom NLP (Neuro-Linguistischen Programmieren) steht.

Das heisst, es geht um Sprache. Es geht darum, überhaupt mal zu verstehen: wie spreche ich denn mit meinem Gehirn? Mal hinzuschauen und zu sagen: okay, da gibt es überhaupt Lebensbereiche, da bin ich noch nicht da, wo ich hin möchte. Bedeutet simple einfach: ich darf etwas Neues tun. Was bedeutet denn jetzt was Neues tun? Und so wie ich es verstehe und auch wie Richard Bandler es immer wieder formuliert, geht es schon darum, die Struktur des Denkens zu verändern. Weil wir könnten jetzt hergehen und sagen: okay, warum sind denn Menschen immer wieder in derselben Schlaufe? Warum kommen sie in einigen Lebensbereichen immer wieder an dasselbe Ergebnis oder eben gar nicht zu einem Ergebnis? Und die Antwort ist total faszinierend.

Verändere deine Sichtweise - jetzt!

Und vielleicht könntest du dir gerade diesen Podcast & Blog aus einer neuen Perspektive ankucken, weil wir werden da in den nächsten Wochen noch detaillierter immer wieder dran vorbeikommen. Für den Moment mal ... vielleicht hast du das schon mal irgendwo gehört oder in einem Buch gelesen: wir alle haben einen Filter, mit welchem wir "Welt" betrachten, wie wir unseren Alltag erleben, was und wie wir es wahrnehmen. Und dieser Filter ist letztlich nichts anderes als unser bewusster Verstand. Der bewusste Verstand ist durch unsere Erfahrungen, unser Erlebtes, das was wir "für wahr halten" geprägt. Und wenn ich jetzt mit diesem Filter durch den Alltag gehe, wir könnten das auch Brille nennen, um es ein bisschen bildlicher zu gestalten. Diese Brille ist grün - ich nehme jetzt bewusst grün, nicht rosa, damit wir es unterscheiden können. Dann ist alles was ich betrachte grün. Das heisst, es bleibt grün. Ich kann da draussen was ich im Aussen beobachte auch verändern, solange ich es mit dieser selben Brille anschaue, bleibt es grün. So, was ich dir damit deutlich machen möchte, ist, wenn du jetzt so einen Podcast hörst, einen Blog oder ein Buch liest ... und lesen, für diejenigen, die wirklich so ein bisschen weiterkommen wollen würden: neue Blogs & Bücher lesen könnte helfen. Auch Seminare zu besuchen macht eine Menge Sinn. Nur es macht wenig Sinn, dass ich diese grüne Brille auflasse, um neue Informationen in meinem Kopf zu bringen, weil die Informationen immer noch grün bleiben.

Das heisst, wenn wir wieder auf den Filter zurück wechseln: ich drück doch nur die neuen Informationen durch den alten Filter ... da kommt derselbe Mist wie vorher raus! Darf ich es so deutlich sagen? Es bleibt dasselbe. So, wenn ich mich wirklich verändern möchte, ein Ziel erreichen möchte und es bisher nicht erreicht habe, dann darf ich diesen Filter mindestens mal temporär ablegen. Ich darf die Brille mal wegnehmen und die neuen Informationen neutral bewerten und vollumfänglich in meinen Kopf lassen. Ansonsten ändert sich nichts. Und das ist genau die Stelle, weil das ist das, was viele Menschen tun. Sie gehen in diese Seminare, lesen diese Bücher, tun diese Dinge, versprechen sich Veränderung und betrachten es immer noch mit derselben grünen Brille. Und somit verändert sich letztlich gar nichts. So, mein Tipp an dich wäre in erster Linie mal, wenn du mir sagst, ich möchte in einem Lebensbereich was verändern, dann darfst du einfach mal anfangen, neue Dinge in deinen Kopf zu lassen. Das wäre der allererste Schritt.

Wie trainiere ich mein Gehirn auf Veränderung?

Schau, es kommen immer wieder Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu mir und sagen: Libero, ich möchte mich wirklich verändern. Und fragen mich um einen Tipp, was sie denn jetzt tun sollen. Und dann gebe ich ihnen meistens den Klassiker mit und sage: ich sehe, du trägst eine Uhr. Zieh die Uhr mal am anderen Handgelenk an. Sabrina erwiderte im Podcast sofort: "aber das ist unbequem". Und exakt das ist die Stelle. Schau, viele Menschen da draussen behaupten, sie möchten sich verändern und finden es unbequem, nur schon die Uhr am anderen Handgelenk zu tragen und kommen dann zu mir und sagen: ich habe es wieder gewechselt, es war unbequem. Und wenn wir von Veränderung sprechen, Veränderung ist ungewohnt. Das Gehirn ist sich das nicht gewohnt, wenn ich neue Dinge tue und neue Informationen in meinen Kopf lasse. Da springt das Gehirn aus Gewohnheit in den Modus von: "boah, da stimmt was nicht". Das ist komisch, anders, ungewohnt. Und im ersten Moment kann sich das für den einen oder anderen so anfühlen, als wäre da was "falsch". Da ist nichts falsch! Das ist genau das, was das Gehirn tut. Das Gehirn versucht die Dinge zu automatisieren, dass es weniger Energie braucht.

Und wir erkennen immer daran, dass wir auf gutem Weg zur Veränderung sind, wenn es mal so ein bisschen ruckelt. Wenn es triggert. Wenn ich jetzt diese Uhr am anderen Handgelenk anhabe, dann passieren doch folgende Dinge: die erste Zeit ist es komisch, weil es schon ein komisches Gefühl am Handgelenk macht. Wenn ich dann im Alltag mal die Zeitangabe brauche und auf die Uhr schaue, nehme ich wahrscheinlich anfänglich die jene Hand, welche die Uhr vorher jeweils dran war. Dann stelle ich fest: ohhh, die Uhr ist ja am anderen Handgelenk. Und das Gehirn muss schon alleine durch diese eine Veränderung anfangen, neue Wege zu finden. Flexibler zu werden. Und das ist das, was dich erfolgreicher macht als alle anderen.

Weil die wenigsten bleiben so lange dran, bis es sich gewohnt anfühlt. Schau, da kommen Menschen und sagen, sie möchten sich im Leben grossartig verändern und tun sich schon mit so einer pissligen Veränderung von der Uhr wechseln schwer. Und da hast du eine Idee, was Veränderung wirklich bedeutet. Veränderung ist erst einmal ungewohnt. Und das dürfen wir üben. Wir müssen nicht so lange warten, bis die grossen Schmerzen kommen, die uns dann irgendwie verändern lassen oder die uns zur Veränderung zwingen. Sondern wir könnten auch jetzt schon anfangen, uns ganz sanft immer wieder neue Dinge, Verhaltensweisen anzueignen, um das Gehirn auf Flexibilität zu trainieren. Ich glaube, das ist der wichtigste erste Schritt. Du darfst flexibler werden als jemals zuvor. Du darfst neue Wahlmöglichkeiten haben, ist übrigens eine Vornahme von NLP. Je mehr Wahlmöglichkeiten du in deinem Gehirn hast, je flexibler du wirst, desto freier bist du, desto besser kannst du intuitiv die richtigen Entscheidungen treffen. Und bist somit weniger auf Autopilot. Und letztlich geht es ja nur darum, deine Gewohnheiten zu durchbrechen, damit Veränderung überhaupt passieren kann. Und das ist die Idee.

Shownotes - Wochentipp

Für diejenigen, welche wirklich schnell vorwärts kommen möchten: ändere diese Woche mal ganz kleine Dinge. Die Uhr ist nur ein Beispiel. Vielleicht löffelst du die Suppe mal mit der anderen Hand und sitzt jeden Tag an einem anderen Platz zum Essen. Oder du fährst jeden Tag eine neue Strecke zur Arbeit. Um das Gehirn zu beobachten wie es auf die Veränderung reagiert.

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