Limitierende Glaubenssätze - #027

Wieso soll ich mich verändern?

Alles, was du denkst, wird wahr. Doch warum verhalten sich viele auf “Autopilot”, der sie eher vom Ziel fern hält? Limitierende Glaubenssätze. Viele haben davon schon gehört. Doch was ist das genau und wie kann ich diese unbewussten Blockaden überwinden?

Sabrina hat heute ein Thema mitgebracht, welche einige vielleicht kennen: limitierende Glaubenssätze.

 

Wir hatten ja vor ein paar Folgen darüber gesprochen über Ziele setzen und Ziele erreichen. Sabrina hat sich dabei erwischt wie sie früher mal sich selber dabei irgendwie klein gemacht hätte. 

 

Gerade wenn Sabrina sich von Vorbilder inspirieren lässt, denkt sie oft: wow, cool. Das könnte ich mir auch vorstellen. Und dann vergleicht sie sich mit sich selber und denkt sich: "Da fehlt mir noch Wissen. Und ich müsste da noch besser werden. Und vielleicht sollte ich mich da noch informieren. Und dort noch einen Kurs besuchen. Und dann stockt die Handlung". 

Ziel nicht erreicht? Unbewusste Blockade!

Lass uns an dieser Stelle kurz definieren. Lass uns da starten: Ein Glaubenssatz ist ein Gedanke, welchen ich wiederholt gedacht habe, gehört habe, abgeguckt habe, erfahren habe und irgendwann so automatisiert habe, dass es zu meiner Überzeugung geworden ist ... zu meinem Glauben. Und da ja alles, was ich glaube, wahr wird, ist so ein Glaubenssatz für mich automatisch im Unterbewusstsein. Wir wissen immer noch nicht, was es wirklich ist. Wir gehen davon aus, es sind diese automatischen Prozesse des Gehirns. Alles, was wir mehrfach in derselben Struktur oder im selben Gedankengang tun, sagt sich das Gehirn: Das kann ich dir abnehmen. Das kann ich dir auf Autopilot schalten, damit du darüber nicht mehr bewusst nachdenken müsstest.

 

Im NLP sprechen wir von den limitierenden Glaubenssätzen. Das sind die Glaubenssätze, welche mich limitieren, ein Ziel zu erreichen. Ich spreche immer gerne davon: Wenn du heute noch nicht da bist, wo du hinmöchtest. Da ist die Vorannahme, dass du das schon wüsstest. Und klar hast, wohin die Reise geht. Wenn du also da noch nicht bist, dann ist meine These, dass da noch ein limitierender Glaubenssatz dazwischen ist, der dich davon abhält. Weil wenn du den Glaubenssatz nicht hättest, wärst du nicht da, wo du jetzt bist. Sondern dann wärst du schon am Ziel. Das ist meine These. Von daher, wenn die Ziele noch nicht erreicht sind, dann ist da ein Glaubenssatz dazwischen. Jetzt weiß ich, da gibt es den einen oder anderen, der sagt: Libero, ich habe mein Business jetzt wirklich gestartet. Ich habe den Glauben gefunden, dass das wirklich klappt. Es braucht jetzt einfach Zeit. Deshalb habe ich noch nicht die Millionen auf meinem Konto. 

 

Das ist schon ein limitierender Glaubenssatz in sich. Weil diese Person davon ausgehen würde, dass es Zeit braucht, Millionen zu kreieren. Das wäre der limitierende Glaubenssatz. Und von daher, wenn er das ganz fest glaubt und wirklich davon überzeugt ist, dann kann das funktionieren, dass er wirklich die Million erreicht. Es geht mir nicht um die Million, es ist nur eine Metapher. Wenn du das Ziel noch nicht erreicht hast und du fest davon überzeugt bist, dass es Zeit braucht, dann wäre die Frage: Warum würdest du nicht auflösen wollen, dass die Limitierung "Zeit" vielleicht gar keine Rolle spielt? Also warum den limitierenden Glaubenssatz der Zeit nicht lösen?

 

Das ist jetzt nur ein Beispiel. Wie Sabrina es so schön beschrieben hast: Viele Leute haben so einen Impuls. Da gibt es vielleicht dieses Vorbild. Die oder den beobachte ich und denke: Wow, das ist cool. Das will ich auch. Und dann käme so der Impuls: Ich starte mit dem. Ich mache das jetzt auch. Und natürlich ist es so, dass die Erfahrung fehlt, das zu tun. Und dementsprechend das Gehirn vielleicht so etwas sagen würde: "Da muss ich dieses. Da muss ich jenes. Bin ich überhaupt schon so gut? Kann ich das?“. Das sind alle diese limitierenden Glaubenssätze. Wie kann ich die lösen? Zum einen glaube ich, ist es ganz wichtig, wenn du den Glaubenssatz erkennst, ihn nicht mehr auszusprechen. Weil in dem Moment, wo du ihn aussprichst, hast du ihn schon hundertmal, vielleicht sogar tausendmal gedacht. Also das wäre schon mal die erste Stelle. Und eine Alternative zu finden. Einen neuen Gedanken, den du glauben möchtest.

Mach dich doch mal gross!

Kurzer Ausschnitt aus dem Podcast-Dialog:

 

Libero: Was wäre so einer dieser Limitierungen? Ich bin nicht gut genug, das zu können, was dieses Vorbild kann? 

 

Sabrina: Ja. "Ich bin nicht gut genug. Oder für mich ist das nicht möglich". Irgendwie so etwas.

 

Libero: Das steht dir nicht zu? Oder ist es nicht möglich, weil Fähigkeiten fehlen?

 

Sabrina: Verschiedene Dinge. Ja, dass Fähigkeiten fehlen. Dass ich schon früher hätte damit beginnen sollen, damit ich dann überhaupt irgendwann dort bin.

 

Libero: Ja, das ist super cool.

 

Sabrina: Ja, irgendwie solche Dinge.

 

Libero: Warum starten, wenn ich vor zehn Jahre hätte starten sollen? 

Sabrina: Ja, genau.

 

Libero: Dann startest du nicht. Und auch in zehn Jahren wird es immer so sein, dass du dir sagst: Hätte ich vor zehn Jahren gestartet. (lacht) 

 

Sabrina: Ja, genau.

 

Libero: Cool. Wenn alles möglich wäre. Wie würdest du das glaube wollen? Was würdest du glauben wollen? 

 

Sabrina: Dass ich gut genug bin. 

 

Libero: Gut. Was wäre der neue Glaubenssatz, den du in deinem Kopf bewusst neu formulieren würdest? Wie würdest du den genau formulieren?

 

Sabrina: Ich bin grenzenlos. Ich kann alles. Ich bin gut.

 

Libero: Cool. Geheilt. (lacht) 

Du kannst schon manifestieren!

Sabrina: Ja, irgendwo muss ich anknüpfen. Weil zum Beispiel beim Parkplatz-Finden habe ich nie Probleme. Weil ich einfach überzeugt bin und weiß und das gar nicht anzweifle, dass ich einen Parkplatz finde. Und im Kopf weiß ich bei den anderen Dingen ja auch, dass ich da irgendwo ein Durcheinander mache. 

 

Libero: Sehr cool. Lass uns das Parkplatz-Beispiel nehmen. Wie machst du es, dass du weißt, dass du diesen Parkplatz kriegst?

 

Sabrina: Ich weiß einfach schon, wie ich da mein Auto reinstelle. (lacht)

 

Libero: Wie genau in deinem Kopf? Wie planst du das? Sag mir mal das, was du siehst. Du nimmst dir jetzt vor, wieder in dieses Parkhaus zu fahren. Und du weißt, da ist dieser Parkplatz. Das ist schon keine Frage. 

 

Sabrina: Ja, ich sehe schon, wie ich mit meinem Auto in dieses Parkfeld reinfahre.

 

Libero: Exakt. Du planst das Endergebnis. Machen wir dies Submodalitäten. Wie ist der Film? Wie groß?

 

Sabrina: Ganz groß. Kino. 

 

Libero: Da haben wir wieder IMAX.

 

Sabrina: (lacht) Ja. 

 

Libero: Du siehst dich assoziiert?

 

Sabrina: Assoziiert, ja.

 

Libero: Hinter dem Lenkrad?

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Du siehst dich da reinfahren?

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Parkierst du rückwärts? Vorwärts?

 

Sabrina: Rückwärts.

 

Libero: Das heißt, du guckst dich selber an im Rückspiegel so ein bisschen.

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Und du hörst: Piep, piep, piep!

 

Sabrina: Ja, genau. (lacht)

 

Libero: Vielleicht gibt es auch Akustik ich weiss es nicht. Prüf es nach. Da sind alle Komponenten drin, die du brauchst, um dein Ziel zu erreichen, in Bezug auf dein Business. 

Stelle die Unterschiede fest!

Libero:Jetzt mach mal das Bild vom Business. Du möchtest das auch können, was dieses Vorbild kann. Oder sie. Und jetzt mach mal das Bild.

 

Sabrina: Die Bilder sind schon nicht so scharf und nicht so klar.

 

Libero: Da startet es. Mach mal den Inhalt des Films. Normalerweise sprechen wir im NLP nicht von Inhalten. Nur mach mal den Inhalt. In diesem Film, der gar nicht so klar ist, ein bisschen schummrig und nicht so scharf. Was ist der Inhalt? Was siehst du da? Siehst du Sabrina vor dem Laptop, die ihre E-Mails beantwortet? Die Dankes-Mails, die sie von ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern bekommt? Die sagen: «Sabrina, du bist so toll. Du bist klasse. Wundervoll. Darf ich noch mehr buchen bei dir?» 

 

Sabrina: Nein. (lacht) Das sehe ich nicht.

 

Libero: Was siehst du?

 

Sabrina: Nicht mich.

 

Libero: Jemand anderen?

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Dieses Vorbild? 

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Ach ja? Das ist cool. Das heißt, die ist erfolgreich da. Aber verschwommen. Und irgendwie du selber nicht.

 

Sabrina: Ich bin gar nicht da. (lacht)

 

Libero: Das ist auch spannend. Wie verändert sich das Gefühl, wenn du dich da reinsetzt? Wie viel Zeit haben wir noch? Wir haben noch Zeit. Das ist der Seperator. Du sitzt an diesem Laptop, in diesem Rattan-Stuhl, am Meer, in Bali. Stabile W-LAN-Verbindung. Das empfiehlt sich zu manifestieren, kann ich aus eigener Erfahrung sagen. Du hast die Füße hochgelagert, den Laptop auf den Knien. Du genießt die Sonne auf der Haut. Und du liest diese 20 E-Mails, die gerade von gestern Abend spät, als das E-Mail-Fach schon aufgearbeitet war, zu heute Morgen hereingekommen sind. Und überall liest du in den Headlines bereits: «Danke. Danke, Sabrina, Toll dass du das machst. Darf ich nochmal buchen? Darf ich dir gleich überweisen? Ich wollte einfach gar nicht mit dir sprechen. Sondern ich wollte einfach dir Geld überweisen und an deinem Seminar teilnehmen. Ich brauche keine weiteren Infos. Wie ist die Kontonummer?» So etwas. 

Lerne dich zu assoziieren!

Sabrina: Das ist so weit weg. Da fühle ich gar nichts.

 

Libero: Geh mal rein in den Film. Tauch mal ein. Assoziiert.

 

Sabrina: Nein, ich bin aber dissoziiert.

 

Libero: Ich weiß. Und? Bringe deinem Gehirn bei, dich zu assoziieren. Und... siehst du? Das ist genau die Stelle. Das, was jetzt passiert, ist ein Widerstand. Ihr Lieben, ihr könnt das nicht sehen. Sabrina ist so ein bisschen zurück lehnend. Sie will ausweichen. Und das ist cool. Das ist das, was wir in den Seminaren jeweils tun. Herauszufinden, warum du Angst hast vor diesem Erfolg. Da muss ein Glaubenssatz dahinter sein. Und jetzt komme ich auf den Punkt. Weil das ist der, der so viele Coaches da draußen echt verpassen. Alle sprechen von diesen limitierenden Glaubenssätzen. Wie gesagt, meine These ist: Wenn du noch nicht da bist, wo du hinwillst, gibt es einen unbewussten limitierenden Glaubenssatz. Der ist nicht bewusst. Wenn du mir sagst: „Ich halte mich nicht für gut genug.“ Dann kaufe ich den nur bedingt. Ich weiß, dass der Mindfuck so etwas ähnliches wäre. Der zugrundeliegende limitierende Glaubenssatz, der ist woanders zuhause. Und gleichzeitig das bewusst zu üben, dich zu assoziieren. Du darfst lernen, deine Bilder unter deine Kontrolle zu bringen und passend zu machen zu deinen Zielen und zu dem, was du erreichen willst. Damit dein Gehirn lernt: «Das ist jetzt das Neü, was wir tun. Wir springen nicht mehr raus, wir bleiben drin.» Und du wirst feststellen, dass die Sicherheit zunimmt, dass du dieses Ziel erreichen wirst. Ich lasse dir Zeit. Lass dir Zeit. 

 

Sabrina: Ja, ich glaube, der Schlüssel liegt schon darin, es zu üben.

 

Libero: Ja. Und wir besprechen noch die eine oder andere Technik in den nächsten Monaten, wie du das machen kannst. Gut, ihr Lieben. Dann sind wir schon wieder am Ende.

 

Sabrina: Nächste Folge dann aus Bali. (lacht)

 

Libero: Wow, jetzt geht es los, ihr Lieben. Sie hat Blut geleckt. (lacht) Ja, wer weiß?

Shownotes - Wochentipp

Welche Ziele verfolgst du schon länger und hast sie immer noch nicht erreicht? Was denkst du über Menschen, welche dieses Ziel schon erreicht haben? Was denken deine Erzieher über Menschen, welche das schon haben? Komm deinen Limitierungen mehr und mehr auf die Schliche.

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