Metaprogramme bei Mitarbeitern - #045

Die passend Kraft am richtigen Ort?

Du kannst sie überall beobachten, die Motivations-Metaprogramme. Der NLP-Trainer erinnert sich mit seiner Podcastpartnerin an ein Abendessen, bei welchem einer der Kellner vermutlich nicht wirklich im richtigen Beruf arbeitet. Könnte es Sinn machen, die Metaprogramme bei Einstellungsgesprächen auf dem Schirm zu haben?

Wenn Kellner Salate werfen, wird es spannend um die Motivation von Menschen besser zu verstehen. In der heutigen Folge erklärt Libero, wie Chefs, Mitarbeiter und Kunden glücklicher sein könnten, wenn sie bei der Personalplanung auf die Metaprogramme achten würden. Ausserdem erfährst du, wie du deine Gedanken unter deine Kontrolle bringen kannst und dadurch ein viel entspannteres Leben erschaffen kannst.

Wenn Kellner Salate werfen.

Sibylle erzählt von einem Kellner, als sie im Sommer mal draussen im Restaurant zum Essen waren. Der hatte ihnen die Salate so auf den Tisch geworfen. Sein Metaprogramm scheint wohl mehr Aufgabe als Mensch zu sein. Das ist so etwas, das Sibylle immer wieder beobachtet. Dass gewisse Menschen in gewissen Jobs vielleicht nicht so dahingehören.

 

Ich glaube, die meisten Arbeitgeber haben die Metaprogramme nicht auf dem Schirm. Und natürlich macht es Sinn, dass in einem Restaurant der Kellner oder die Kellnerin, je nach Grösse des Restaurants, eine Komponente Mensch haben. Die dürfen Menschen mögen. Ich weiss nicht, wie es euch geht da draussen. Es macht es einfach angenehmer. Das Ambiente ist angenehmer.

 

Sibylle bemerkt, dass sie selber auch eher Mensch als Aufgabe ist. Und ihr das schon wichtig ist, dass sie sich da wohlfühlt, aufmerksam bedient wird, dass der Salat hingestellt wird. Der Kellner hatte damals wirklich von zwei Metern den Teller quasi schon geworfen. Einfach abgefertigt zu werden, ist nicht so toll.

Metaprogramme dürfen zur Tätigkeit passen!

Auf der anderen Seite - und das ist das, was wir immer wieder sagen - die Metaprogramme, also die Motivationsprogramme sind so entscheidend für die Tätigkeit, die ich ausführe. Beispielsweise bei McDonalds oder so, da kann ich keinen Mensch-orientierten Menschen gebrauchen. 

 

Weil wenn da eine Schlange mit zwanzig, dreissig Menschen ist, dann kann ich es nicht gebrauchen, dass der hinter der Kasse sich jedes Mal mit den Menschen unterhält: ‚Wie geht's? Haben Sie den Parkplatz gut gefunden? Was für ein Spielzeug möchten Sie im Happy Meal haben? Kann ich Ihnen etwas bringen? Sie wollten den kleinen Bagger. Den haben wir. Ich gehe mal kurz in den Keller, da hat es glaube ich noch einen.‘

 

Von daher macht es Sinn, dass ich in einem Franchise-Unternehmen in der Grösse, einen Aufgaben-orientierten Menschen habe. Von daher machen es sich viele Chefs und Menschen, die Mitarbeiter einstellen, extrem schwer teilweise. Weil sie zum einen nicht wissen, welche Metaprogramme die Tätigkeit erfordert, die ich gerade ausgeschrieben habe als Job. Oder wie erkenne ich die Metaprogramme bei einem Einstellungsgespräch? 

 

Ich würde behaupten, dass die meisten Practitioner die zu uns kommen, danach besser erkennen, welche Metaprogramme zu welchem Job passen, als eine Menge Chefs da draussen. Die machen sich somit sehr viel Mehraufwand. Nach Sibylles Erfahrung aus Konzernen, kommt das sehr auf den Chef drauf an. Der Chef sucht aus, was für ihn gerade gut passt. Die meisten Chefs haben gerne Leute, die nicht widersprechen oder die einfach tun, was man ihnen sagt. Und Diplome sind halt gerne gesehen.

 

Das ist auch ein spannender Punkt. Häufig werden gerade in Konzernen und Grosskonzernen, Menschen gesucht, die external veranlagt sind und die eben nicht widersprechen und nicht selber Entscheidungen treffen. Sondern die haben einfach zu tun, was der obere Chef sagt. Dann werden sie über Jahre hinweg belohnt für ihre guten Leistungen und werden in Führungspositionen gesteckt. 

 

Jetzt haben wir da in den Führungspositionen tendenziell external veranlagte Menschen, die dann quasi gar nichts mehr entscheiden können, ohne dass sie einen Unternehmensberater engagieren müssen für teures Geld. Das ist sehr spannend zu beobachten, gerade in grossen Konzernen. Sibylle hat das auch genau so in den grossen Konzernen beobachtet. Dass da einfach keiner Entscheidungen treffen will oder kann. Weil das bedeutet ja auch immer hinzustehen und die Verantwortung zu übernehmen.

Verhalten besser verstehen durch die Metaprogramme.

Ja die Metaprogramme. Ich überlege immer noch, ob wir vielleicht doch noch ein Motivationsprogramm-Seminar anbieten. So etwas wie einen ein- oder zwei-Tages-Workshop, wo wir die Metaprogramme machen. Die Menschen im Practitioner sind immer wieder sehr fasziniert, wenn wir das jeweils tun. Die Teilnehmer berichten mir, dass sie so viel mehr Verständnis für andere Menschen haben, sobald sie die Metaprogramme erkennen. Weil sie erkennen - vielleicht das erste Mal in ihrem Leben überhaupt - warum dass der Grossvater dauernd widerspricht.

 

Wie zum Beispiel mit Gegenbeispielsortierern. Die so grundsätzlich widersprechen. Da ist das Motto: ‚Hauptsache dagegen‘. Und sie merken gar nicht, dass der andere gerade die gleiche Meinung hätte oder die gleiche Sichtweise. Es wird einfach schon mal widersprochen. Wenn ich erkenne, dass das ein Gegenbeispielsortierer sein könnte, dann habe ich ganz eine andere Grundlage. Jetzt kann ich sagen: ‚Du wirst mir bestimmt gleich widersprechen.‘ Und dann kann ich meinen Satz sagen. Und der widerspricht nicht.

 

Sibylle bemerkt, dass es ihr nur schon hilft, wenn sie erkennt, dass es nicht an ihr liegt oder es in der Natur der Person ist. Da ist sie selber gleich schon viel entspannter. Ja, gerade als Detailsortierer, Aussenposition, wenn sie auf einen Globalsortierer trifft. Ja, das gab es bei Sibylle früher schon mal, dass sie sich unverstanden gefühlt hatte. 

 

Heute kann sie dann besser verstehen, wenn jemand sagt: ‚Du, ich habe jetzt gerade nicht so Zeit. Kannst du mir das später erzählen?‘. Es kommt auch immer darauf an, wie man es ihr sagt. Oder es hilft, wenn sie gleich schon merkt, dass die Person gerade in ihrer eigenen Welt ist. Oder sie weiss, jemand ist Globalsortierer. Das hilft ihr sehr. Es hilft andere besser zu verstehen und auch sich selber.

 

Ein grosses Herz zu haben mit sich selber hilft auch sehr. Metaprogramme mag ich sehr. Da machen wir im Master dann ganz viel dazu. Es geht letztlich immer um die Struktur. Wenn ich das erkenne bei einem Menschen und ich weiss vor allem - und das ist der Punkt in der Gastronomie beispielsweise. 

 

Wenn ich jemanden Aufgaben-orientiertes habe im Restaurant, wo Hochbetrieb ist, abends beim Abendessen 19 Uhr, das Restaurant ist voll. Dann hat der mehr Druck. Und unter Druck wird er tendenziell mehr in seinem Metaprogramm agieren oder reagieren. Wenn jemand Aufgaben-orientiert ist, wird er nicht zwingend unfreundlicher. Nur er wirft halt dann den Teller. Er fängt vielleicht bei drei Metern dann schon an zu werfen. 

 

Und der Mensch-orientierte - das ist dann die Kehrseite der Medaille - der würde unter Druck eher noch mehr sich um die Menschen kümmern, die da sind. Wenn das Restaurant voll ist. Von daher, die Balance darf schon stimmen und die Aufgabenverteilung auch.

Entspannung und Gedankenkontrolle helfen.

Und jetzt kommt der wichtigste Punkt: «Metaprogramme sind nie eine Ausrede», weil im entspannten Zustand hast du Zugriff auf jedes Metaprogramm. Da kann sogar Sibylle global sein.

 

Von daher macht es sehr viel Sinn, den Menschen, den Mitarbeitern Techniken und Tools beizubringen - es muss nicht NLP sein und kann - um schneller in einen entspannten Zustand zu kommen, damit die Mitarbeiter sich wieder aufs Wesentliche konzentrieren können. Auch mal wieder eine Pause zu machen zwischendurch, mal einen Kaffee trinken.

 

In den entspannten Zustand gehen. Es geht immer um dasselbe. In meinem Modell von Welt geht es für uns alle um dasselbe Ziel. Wir haben alle unsere Gedanken unter unsere Kontrolle zu bringen. Sobald wir das schaffen, jetzt können wir selber bestimmen, in welche Richtung der nächste Schritt geht. Und es läuft nicht auf Autopilot durch.

 

Sibylle meint das ist eine tolle Aufgabe fürs neue Jahr. Ein guter Jahresvorsatz. Ihre Gedanken unter ihre Kontrolle zu bringen. Ich frage sie: ‚Meditierst du schon? 15 Minuten am Tag. Jeden Tag, ohne Ausnahme?‘. Das wäre doch ein Neujahresvorsatz. Und nächstes Jahr, am 31.12. überprüfen wir, ob Sibylle 365 Tage lang jeden Tag eine Viertelstunde meditiert hat. Ansonsten kann sie gleich noch mal ein Jahr anhängen. Eine halbe Stunde lang. Das heisst es doch: «Wenn du keine Zeit hast, um eine Viertelstunde zu meditieren, dann meditiere eine Stunde!».

Shownotes - Wochentipp

Wir haben alle unsere Gedanken unter unsere Kontrolle zu bringen. Sobald wir das schaffen, jetzt können wir selber bestimmen, in welche Richtung der nächste Schritt geht. Und es ist nicht auf Autopilot. Das wäre doch ein toller Neujahresvorsatz und ein guter Wochentipp: Jeden Tag 15 Minuten meditieren, ohne Ausnahme.

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