Modaloperatoren verändern Submodalitäten - #015

Filme im Kopf verändern.

Sabrina stellt verblüfft fest, dass die Art und Weise wie sie die Worte in ihrem Kopf wählt, sich direkt auf die Filme in ihrem Kopf auswirken. Dies ist deshalb so eine wichtige Erkenntnis, weil sie jetzt weiss, wie sie sich für jede Situation in ihrem Leben einfacher motivieren kann als jemals zuvor. Kennst du Menschen, welche du zu etwas motivieren möchtest? Notfalls dich selber? Dann herzlich willkommen auch in dieser Folge …

Wie wäre es mal nicht gegenbeispiel zu sortieren?

Einige haben gefragt, was das Gegenprogramm wäre zu Gegenbeispielsortierer. Nun, das ist der Gleichbeispielsortieren. Das sind die Menschen, die immer tun, was man ihnen sagt. Da gibt es diese Teilnehmerin, die zu mir kommt und sagt: «Libero, welche Bücher muss ich lesen»? Dann gebe ich ihr drei Buchtipps. Dann hält diese die Reihenfolge ein. Die tut das genau so.

 

Sabrina wäre jetzt ein klassisches Beispiel für Gegenbeispielsortierer. Und bei ihr habe ich ganz wenig bis gar keine Zweifel, dass sie bei Gegenbeispielsortierer auf der Aussen-Aussenaussenposition ist. Ich weiss gar nicht, ob man für sie den Balken noch verlängern müsste. Das erwähnen wir natürlich mit einem Augenzwinkern, weil die Metaprogramme sind ja nicht gut oder schlecht. Sondern es sind in jedem Fall Stärken. Du darfst sie halt einfach passend einsetzen. Gerade auch bei der Mitarbeiterauswahl. Und wenn du deine Metaprogramme kennst, dann weiss du wesentlich besser wie du dich kraftvoll motivieren kannst. 

Ja Ihr Lieben. Es wird immer witziger.

Halte ein was du dir vornimmst!

Wir hatten ein Versprechen gegeben. Wir gegenbeispielsortieren jetzt mal nicht gegen das Versprechen vom letzten Mal, sondern wir tun, was wir uns vorgenommen haben. Es ging darum, was für Filme ich im Kopf habe, die mich motivieren Dinge zu tun. Und welcher Einfluss vielleicht die innere Stimme auf diese Filme haben könnte. Da wäre meine Idee, falls du das hinkriegen würdest, mal ein Beispiel zu finden von vielleicht einer Hausarbeit oder etwas aus dem Business, was du nicht so gerne tust oder eher die Tendenz da wäre es nicht so motiviert zu tun.

Hier ist der Dialog dazu aus dem Podcast mit Sabrina.

Sabrina: Geschirr abwaschen ist gar nicht meins. Ich habe keine Spülmaschine. 

 

Libero: Ach so. Wollte gerade sagen: in die Spülmaschine rein, auf den Knopf drücken, fertig.

 

Sabrina: Schön wäre es. Nein, habe ich nicht. 

 

Libero: Hast du nicht. Gut. Für diejenigen, die keine Spülmaschine zu Hause haben und die von Hand abwaschen. Oder vielleicht hättest du so was wie Steuererklärung machen, fürs Business etwas tun, Müll runterbringen, staubsaugen, was auch immer ... also, abwaschen. Wenn du dir vornimmst, abzuwaschen, was sagst du dir, dass du es tust? 

 

Sabrina: Wenn ich gerade am Essen oder Kochen bin, dann sage ich mir: «Sobald ich mit dem fertig bin, mache ich den Abwasch».  

 

Libero: Das ist sehr interessant. Cool. Wenn du dir das so vorstellst - jetzt wird es spannend – wäre meine Vermutung, muss nicht so sein, dass du in deinem Film im Kopf, dich assoziiert siehst. Das bedeutet, du siehst dich in deinem Körper drin, bereits spülen oder vermutlich sogar, siehst du dich die letzte Tasse oder den letzten Teller in den Abtrockbehälter reinstellen oder irgend so etwas.

 

Sabrina: Ja, kommt hin. Ich sehe mich im Film. Ja. 

 

Libero: Im Film assoziiert und das Bild ist quasi so nah. Es ist direkt um dich herum ... eben assoziiert. Wenn du dir in diesem Moment sagen würdest: Ich möchte abspülen. Was passiert mit dem Bild? ... Ihr könnt das jetzt gerade nicht sehen, Ihr Lieben da draussen, das Bild muss weit weg sein. Man kann das anhand der Augen beobachten. Machen wir im Practitioner.

 

Sabrina: Ich habe mir einfach überlegt, ob ich möchte oder will oder muss, machen muss ich es ja sowieso.

 

Libero: Ja, das ist gut, weil es eine Tätigkeit wäre, die du zwar nicht so gerne tust, die du aber tust, weil du dir vorgenommen hast, dass du es tust. Das Kommando, dass du es tust, bedeutet für dich: «Sobald» ich fertig bin mit dem Essen - auch da sehr schön das Wort «sobald» und nicht "wenn". Sag es mal so herum: "Wenn ich fertig bin mit dem Essen, spüle ich ab". Was passiert mit dem Bild? 

 

Sabrina: Dann würde ich Ausreden finden, warum ich noch nicht fertig bin und das Bild ist noch weiter weg. 

«Sobald» ist kraftvoller als "wenn"!

Libero: Exakt. Das ist der Punkt. Nur schon das Wort "wenn" und «sobald» ändert die Submodalitäten des Bildes, die Feinheiten des Bildes. Lass uns im Beispiel bleiben. Ich möchte abwaschen. Wie weit ist das Bild, wenn du es in Metern oder so angeben müsstest? 

 

Sabrina: Fünf Meter weg.

 

Libero: Wenn du sagst: Ich will abwaschen. Kommt es näher ran oder geht es weiter weg? 

 

Sabrina: Immer noch gleich weit weg.

 

Libero: Ich muss abwaschen. 

 

Sabrina: Das ist das, was ich mir immer sage. 

 

Libero: Nein, du hast vorhin etwas anderes gesagt. Ich komme noch drauf. Beobachte mal das Bild, wenn du dir sagst: Ich muss abwaschen. Meine These wäre, aus den Gesprächen von früher, ungefähr zehn Zentimeter.

 

Sabrina: Ja, es ist näher.

 

Libero: Und nicht direkt so nah, wie wenn du sagst: Ich spüle jetzt ab.

 

Sabrina: Ja, ist nicht gleich weit. 

 

Libero: Was ich dir damit deutlich machen möchte, ist: Die Art und Weise, wie ich mir es suggeriere, hat einen direkten Einfluss auf die Submodalitäten. Wir würden wahrscheinlich noch mehrere Details finden. Nur im Wesentlichen auf die Grösse und die Nähe des Bildes – und wir wissen, je grösser ein Bild ist, desto motivierender ist es. Du kannst es mal austesten. Wir hatten es mit den Spaghetti. Wenn du die Spaghetti nahe hinziehst, wird die Wahrscheinlichkeit, dass du Lust draufbekommst, deutlich gesteigert. Wenn du diesen Teller Spaghetti fünf Meter wegschiebst, dann ist der nicht mehr so attraktiv.

 

Sabrina: Ja, das stimmt. Das funktioniert.

Grosse Filme sind motivierender!

Libero: Grosse Filme sind motivierender als kleinere Bilder. Assoziiert fühlt sich echter an als dissoziiert. Nochmals zum Verständnis: Assoziiert ist quasi im Körper drin. Du siehst, wie wenn du die Hände vor dir raufnimmst. Dissoziiert wäre, du springst aus deinem Körper raus – hinter dich, vor dich, neben dich – und beobachtest dich von aussen. Ich muss es tun – ist das immer noch assoziiert?

 

Sabrina: Ich sehe mich immer assoziiert. Ja. 

 

Libero: Wenn du sagst: "Ich möchte", bist du auch assoziiert? Den kaufe ich nicht, weil wenn das Bild fünf Meter weit weg ist?

 

Sabrina: Bei "möchte" würde ich sagen dissoziiert.

 

Libero: Exakt. Das wäre auch meine These. Du hast gesagt: Bei "Ich muss" Bild ungefähr zehn Zentimeter. Wenn ich sage: Sabrina, du musst abspülen?

 

Sabrina: Ist immer noch nahe.

 

Libero: Ist es gleich nah, wie wenn du sagst: Ich muss? Bei mir ist das total faszinierend. Wenn mir jemand anders sagt, ich muss was tun. Also der sagt mir: Du musst ... dann geht bei mir das Bild ganz weit weg. Muss nicht so sein, überprüfe es für dich.

 

Sabrina: Kommt darauf an, wer mir das sagen will.

 

Libero: Männer oder Frauen, könnte das sein?

 

Sabrina: Ja. Wobei mir eine Frau nie sagen würde: Du musst.

Kannst du schon wahrnehmen wie du mit dir sprichst?

Libero: Auch spannend, diese Ansicht. Werden wir hier wieder nicht diskutieren. Um was es mir erstmal geht, ist: Wenn du Dinge nicht tust, wäre meine Vermutung, dass du dir die Suggestion nicht gibst, es zu machen. Sondern du ergänzt es mit einem Modaloperator, mit einem Hilfsverb. Falls du in der Schule auch aufgepasst hast wie ich. Das wären diese Wörter wie möchten, wollen, müssen, dürfen, usw. Das, wie du uns soeben schön gezeigt hast, die Bilder verändert. Es macht sie kleiner oder etwas weiter weg. Das ist deshalb so entscheidend, weil wir da gestartet sind: Wenn du etwas tust, gibst du dir die Suggestion von: «Ich mache», vielleicht ergänzt du es sogar noch mit «Ich mache jetzt». Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, weil das Bild gross ist, weil du assoziiert bist, dass du es wirklich tust. Was du jetzt in dieser Woche tun könntest, als Wochenaufgabe schon mal mit auf den Weg: mal zu überprüfen, ob es Dinge gibt, die du nicht tust oder die du eher vor dir herschiebst oder dir vornehmen würdest es jetzt zu tun, sie allerdings erst in einer Stunde machst oder erst morgen oder erst am Nachmittag. Meine Vermutung wäre, dass es eine Stimme gibt – deine eigene typischerweise – die dir eine andere Suggestion gibt, als wenn du abwäschst. Mir geht es im ersten Schritt darum, dass du überhaupt wahrnimmst, dass die Suggestion, die du dir selber gibst, auch anderen Menschen, die Bilder in deinem Kopf verändert. 

 

Sabrina: Mir fällt das erst jetzt mit den Bildern auf. Wenn die nah sind, ist es motivierender, als wenn die weiter weg sind.

 

Libero: Das ist genau die Stelle. Wir sprechen hier von diesen Submodalitäten. Ihr erinnert euch ans VAKOG. Wir sind gerade im V, also visuell. Die Unterklassierung, die Submodalitäten. Submodalitäten bedeuten: nahe-weit, gross-klein, assoziiert-dissoziiert, hell-dunkel, Film-Standbild, schwarz/weiss-Farbfilm, usw. Da gibt es ganz viele Details, die dieses Bild beschreiben, die einen Einfluss haben auf die Gefühle, auf die Handlung, die daraus entstehen soll. Wir sind gerade mal an der Oberfläche. Wir nehmen überhaupt wahr, dass es einen Einfluss hat. Dass grosse Bilder motivierender sind als kleine Bilder. Der Gegenpart – das machen wir in einer anderen Folge – ist auch bei Angst so. Bilder, die grösser assoziiert sind, machen mehr Angst als Bilder, die weiter weg sind. Diese Unterscheidung dürfen wir machen und an den richtigen Stellen erkennen. Das Feld ist gross, Ihr Lieben. Deshalb machen wir einen wöchentlichen Blog und keinen monatlichen.

Shownotes - Wochentipp

Welche Dinge tust du und welche nicht. Und finde doch mal heraus welches die Unterschiede deiner Suggestionen sind. Und für die Fortgeschrittenen: wie sich das auf deine Bilder auswirkt.

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