Metaprogramme - #011

Motivations-Kippschalter!

Gute Verkäufer, Coaches, Berater und auch Eltern und Partner erkennen bei Menschen sofort die Metaprogramme. Weil natürlich ist es entscheidend zu wissen, wie mein Gegenüber tickt, um es dann auch wirklich mit der Sprache effizient führen zu können. Falls du nicht weisst, was die Metaprogramme sind, dann hast du in dieser Folge vielleicht das erste Mal überhaupt ein paar spannende Erkenntnisse.

Billige Ausreden.

Bald ist Mamatag und Sabrina entscheidet ihrer Mutter etwas zum Muttertag zu schenken. Sie schenkt ihr ein Miniworkout für zu Hause. Die Idee ist folgende. Sie ist ja selber sehr gerne aktiv unterwegs und wird da von Familienmitgliedern und Bekannten öfters mal darauf angesprochen: was man denn so zu Hause tun könnte, wenn man nicht ins Fitnesscenter gehen möchte.

 

Und da kam die eine Bekannte auf sie zu und zeigte ihr aus einer Zeitschrift Übungen für so einen Home-Workout. So mit Petflaschen und Stühlen, die sie ganz einfach selber machen kann. Und sie fragt Sabrina, was sie davon halte. Ob das sinnvoll Übungen wären für Seniorinnen. Und sie antwortet: «Ja super, toll. Mach das». Und sie fragte nochmals kritisch nach: Ja bist du denn sicher? Und Sabrina: Ja, hast du denn schon was ausprobiert? Und sie meinte dann: ja ... die eine Übung hätte sie gemacht. Es waren, glaube ich, so sieben Übungen insgesamt. Die eine hätte sie gemacht ... mit fünf Wiederholungen. Und sie hätte bereits Muskelkater. Worauf sie die anderen Übungen nicht mehr gemacht hatte. Und die Ausrede war brillant. Wohl gemerkt, sie ist pensioniert. Sie arbeitet nicht. Die Ausrede war: "Ja weisst du, ich habe keine Zeit". Ich wüsste ja schon, dass es mir gut tun würde. "Aber ich habe eben keine Zeit". Sabrina hat dann nach einer besseren Ausrede gefragt. Die bessere Ausrede war dann: sie bräuchte einen Personal Trainer. Natürlich hat Sabrina das sofort angeboten. Da sie ja so ein bisschen Ahnung davon hat. Wie du vielleicht schon errätst, das war es auch nicht. Diese Bekannte hat es nicht getan.

Helfende Menschen erkenne wie das Gegenüber tickt!

Es ist ein wunderschönes Beispiel! Weil es zeigt so schön auf, um was es bei Kommunikation mit Menschen wirklich geht: Wie kann ich mein Gegenüber motivieren, etwas zu tun oder notfalls auch etwas zu lassen? Das ist ja genau das, was die meisten Verkäufer, Coaches, Trainer... sei es im Sport oder in der Persönlichkeitsentwicklung, spielt keine Rolle ... auch Eltern ... wie kriegen sie ihre Kinder motiviert, Dinge zu tun? Partner und Partnerin, wie kriege ich meinen Partner motiviert, Dinge zu tun? Das wäre ja wieder so dieses Müll-runterbringen-Beispiel. Wie schaffe ich das?

 

Was die meisten Kommunikatoren nicht auf dem Schirm haben, sind die Metaprogramme ... also die Motivationsprogramme. Da gibt es ganz, ganz viele von. Die Metaprogramme sind quasi verschiedene Gehirn-Programme, bei welchen das Gehirn an einen Punkt kommt, wo der Schalter für die Handlung kippt. Also wann genau fängt das Tun an! Und in diesem Beispiel von Sabrina's Bekannten wäre eine Vermutung, die wir anstellen könnten: Wenn sie um Rat fragt, könnte das bedeuten ... sie ist external veranlagt. Das Gegenprogramm zu external wäre internal. Das heisst, sie würde das in der Zeitung sehen ... würde sagen: «Ja das ist meins». Und dann würde sie es tun. External bedeutet, sie würde tendenziell eher erst eine Meinung von aussen brauchen, bevor sie anfängt. Wir sprechen manchmal von Aussenpositionen, also external ganz eindeutig erkennbar, die dann wirklich nur noch andere um Meinungen fragen. Dann gibt es die internalen, die immer alles selber in sich drin schon entschieden haben. Die haben schon eine Meinung, bevor sie überhaupt eine Meinung haben. Kennt Sabrina von sich selber überhaupt nicht (Augenzwinker). 

Jeder kann bewegt werden!

Was mir ganz wichtig ist an dieser Stelle. Die Metaprogramme grundsätzlich sind niemals eine Ausrede für: aha, ich bin halt external, ich bin halt internal. Sondern wir haben im entspannten Zustand, in der Gelassenheit Zugriff auf sämtliche Metaprogramme. Sowohl auf der einen Seite external als auf der anderen Seite auch internal. Nur unter Druck, Stress bzw. Autopilot feuert das bevorzugte Programm. Es ist jetzt nur ein Indiz bei dieser Dame.

 

Ebenfalls ein Indiz für ein Metaprogramm könnte sein: wenn du jemandem etwas rätst und sie es dann nicht tut, dann ist das vielleicht ein Gegenbeispielsortier. Das ist so ein spätpubertäres Verhalten. Der eine oder andere kennt das da draussen. Quasi, man sagt jemanden etwas: und der tut genau das Gegenteil. Ihr kennt das. So ... wenn ich jemandem einen Tipp gebe und der macht einfach das Gegenteil oder tut es dann gar nicht. Das könnte darauf schliessen, dass das Metaprogramm Gegenbeispielsortier ist. Gehen wir mal davon aus, das wäre so. Dann ist das sehr, sehr wertvoll für mich zu wissen, weil ich weiss, dass, wenn der Gegenüber so tickt ... dann kann ich solche Dinge sagen wie: Das tun halt nur Männer oder Frauen, die es drauf haben. Und jetzt würde ich beobachten, dass derjenige das plötzlich tut. Das ist so ein klassisches Beispiel vom Gegenbeispielsortier.

 

Als Verkäufer, als Kommunikator, als Mama und Papa mit den Kindern... darf ich die Metaprogramme auf dem Schirm haben. Da gibt es ganz viele von. Die wichtigsten 10 bis 15 machen wir im Practitioner. Und dann gibt es im Master noch einige oben drauf, die sehr wertvoll sind zu wissen. Weil wenn ich Menschen zur Handlung bringen möchte, ich sofort rausfinden will: wie tickt der! Damit ich es demjenigen und mir selber einfacher mache, dass er sich für das entscheidet, für was er entscheiden sollte, damit er seine Ziele erreichen kann. Weil diese Bekannte von Sabrina möchte ja ... so scheint es ... sich irgendwie bewegen.

Menschen verändern sich aus 2 Gründen!

Menschen verändern sich aus zwei Gründen, grosse Ziele, grosse Schmerzen. Vielleicht hat sie irgendwas getriggert. Vielleicht hat sie irgendwas beobachtet. Vielleicht weiss sie in sich drin schon lange, dass sie etwas für ihre Fitness tun sollte, dass ihr das gut tun würde. Und da sind wir beim zweiten Teil, was viele nicht verstehen. Das Wissen, dass sie es müsste oder dürfte oder sollte, das hilft ihr noch nicht, das wirklich zu tun.

 

Und das ist die Aufgabe von einem Coach, einem Berater, einem Verkäufer, einer Mama, einem Papa herauszufinden: was ist die Absicht dahinter? Was möchte die Bekannte denn erreichen? Irgendeine Motivation wird es ja geben, dass sie überhaupt darauf gekommen ist. Es könnte sein, es tun ihr die Knochen weh. Oder es könnte sein, dass sie besser aussehen will ... Gewicht verlieren möchte ... was auch immer die Verknüpfung wäre. Wenn ich das Ziel klar habe, dann habe ich schon mal eine Grundmotivation.

 

Nur das alleine hilft noch nicht. Jetzt darf ich verstehen, wie diese Person ... oder notfalls ich, wenn es um mich gehen würde ... es in meinem Kopf mache, dass es sich leicht anfühlt. Weil es gäbe jetzt die Peitsche. Das wäre ja auch eine Möglichkeit. Das wäre die Personaltrainer-Nummer. So quasi: wenn dann ein Personal Trainer nebenbei steht, der vielleicht noch ein bisschen hübsch und nett aussieht, dann wäre ich eher motiviert, die Dinge zu tun. Und wenn ich dann mal nicht mag, dann trimmt er mich einfach dazu, dass ich es tue. Kann man machen. Und es wäre ja schon so unsere Hoffnung, dass wir die Menschen wieder dahin kriegen, dass sie lernen, sich selber zu motivieren.

 

Wie schaffe ich es jetzt also, jemandem beizubringen, dass es leicht geht, dass die Veränderung leicht geht? Weil wenn sie nach fünf Wiederholung schon Muskelkater hat ... dann ist das sicher ein Zeichen ... also für eine grosse Wanderung wird es nicht reichen. Und für viele Teilnehmer und auch für Sabrina, ist es ein Highlight, sobald sie durch Kommunikation Menschen wieder dazu bringen Dinge zu tun, welche sinnvoll sind und welche ihnen gut tun.

Ohne Ziel wird Leben zur Willkür!

Wir sind also immer wieder an der selben Stelle. Du brauchst ein Ziel! Du darfst lernen, wie man Ziele richtig formuliert im Kopf, damit du es den anderen oder dir selber so vermitteln kannst. Es gibt natürlich noch alternativen dazu im NLP. Zum Beispiel das Propulsion-System ... das ist so ein bisschen Heckantrieb, quasi die Peitsche im Kopf. Das hilft den Vonweg-Motivierten noch besser in Aktion zu kommen. Das machen wir an einer anderen Stelle nochmals.

 

Und das Wichtigste ist, du willst lernen, wie das Gehirn Informationen verarbeitet. Und sobald du herausfindes wie es der andere in seinem Kopf macht, also in seiner Landkarte, jetzt kann ich es verändern. Wenn sie jedes Mal wieder zurückkrebst, obwohl dass sie eigentlich den Impuls hatte. Und dann macht sie fünf Übungen ... dann tut es weh ... dann kommen die Refraimings: "Ich habe keine Zeit". Ja klar. Das ist ja auch extrem aufwändig, so 5 Wiederholungen zu machen, einmal am Tag. Und dann biete man Hilfe an ... quasi die Personal-Trainer-Nummer ... dann sagen die: Ah nein, nein, ganz so meinte ich es gar nicht.

 

Also sie flutschen wie so ein glitschiger Aal weg. Weil, und das ist wieder die wichtige Stelle, Menschen haben keine Lust, sich zu verändern. Sondern, sie verändern sich, weil sie wirklich etwas haben, was ein grosses Ziel wäre. Oder sie haben grosse Schmerzen. Und dazwischen passiert nichts. Weil die wenigsten ein grosses Ziel haben, darf man ihnen so ein bisschen Schmerzen machen. Ich meine das nicht böse. Man muss die nicht hauen oder so. Ihr Lieben da draussen: nicht hauen! Nur man darf schon mal deutlich aufzeigen: Hast du dir schon mal überlegt, wohin die Reise geht, wenn du dich jetzt gar nicht veränderst? Kannst dich jetzt schon kaum bewegen. Was denkst du, wo endet das in 5 oder in 10 Jahren? Das hilft schon einigen um, dann mal zu starten. Und wenn du dann die Metaprogramme noch auf dem Schirm hast, dann wird es immer einfacher, dass du diese Menschen dahin bringst, wo du sie hinbringen möchtest.  

Shownotes - Wochentipp

Du kannst jetzt mal hergehen und überlegen, ähnlich wie letzte Woche, wo gibt es Menschen, die dich immer wieder um Rat fragen, wo du feststellst, wenn du denen einen Tipp gibst, dass sie es nicht tun? Oder vielleicht auch das Gegenteil tun. Vielleicht gibt es Leute, die kommen immer zu dir. Die fragen dich um Rat. Und die tun dann die Dinge auch. Es geht mir einfach mal darum, dass du wieder wahrnimmst, wie Menschen auf dich und deine Kommunikation reagieren.

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