Unter Druck Lösungen finden? - #025

Deshalb hilft Entspannung.

Einige Menschen setzten sich unter Druck, um Dinge zu erledigen oder Ziele endlich zu erreichen. Doch macht das wirklich Sinn? Oder wäre es vielleicht nicht besser, diesen “Wettbewerb” einfach hinter mir zu lassen? Was der sportliche Wettbewerb mit dem zu tun hat, erfährst du in dieser Podcastfolge.

Der Podcast hat anders gestartet als geplant und deshalb ist Libero auch sofort an den Kern des Themas bei Sabrina gekommen. Wieder einmal mehr ist die Veränderungsbereitschaft von Sabrina ein Geschenk für alle die diesen Blog lesen und den Podcast hören.

 

Wie einige Menschen es in der Jugend erlebt haben, war auch Sabrina den Turnstunden öfters mal als letzte ausgewählt worden. Sie fühlte sich als die "Niete" und die "Blöde", welche die letzte Gruppe dann wohl oder übel noch nehmen "musste".

Mach den Frieden mit deinen Peinigern!

Ja, da gibt es einige, die so etwas erlebt haben. Ich war derjenige, der ausgewählt hatte. Und es war eine saublöde Stelle, weißt du? Auch für die anderen, die auswählen mussten. Nach welchen Kriterien? Irgendjemand musste ja übrig bleiben am Schluss. Aufgrund von was für Kriterien?

 

Das finde ich immer schon so doof bei diesen Fernseh-Shows, wo es um irgendwelche Talente geht. Der ganze Sport ist so aufgesetzt letztlich. Oder ich sage jetzt mal, der sportliche Wettbewerb ist so aufgesetzt. Es gibt immer einen Verlierer. Es gibt immer einen, der zuletzt ins Ziel kommt. Das ist irgendwie von der Struktur her schon so ein bisschen ungünstig. Es ist deshalb ungünstig, weil die Vorannahme dahinter ist: „Ich könnte verlieren.“ Und die Vorannahme ist dahinter, dass es nur der erste Platz ist, der wirklich zählt. Also mindestens da wo es sowas wie Podeste gibt, wie im Skifahren oder so. Da hätten die ersten Drei einen Platz. Und der Vierte wäre dann quasi schon immer der erste Verlierer. Und die anderen 50, 60 Fahrer, die haben jetzt halt abgeloost. 

Sportlicher Wettkampf programmiert Kampf & Verlust.

Sabrina sagt auch, dass man sich im Sport doch immer nur an den Erstplatzierten erinnern würde. Ja wie bei Michael Mittermeier's Sketch. Der erste Mann auf dem Mond. Da wissen alle, wer das war. Wer ist der erste Mann auf dem Mond gewesen? Neal Armstrong. Genau. Wer war der zweite? (lacht) ... siehst du ... wenige erinnern sich daran. Kann ich sehr empfehlen. Michael Mittermeier. Ich liebe ihn. Es hieß doch schon bei den Römern: "Brot und Spiele". Gib dem Volk zu essen, gib ihnen Spiele und sie sind beschäftigt. 

 

Gleichzeitig ist es das, was bei vielen von uns so viel Druck macht. Gewinnen zu wollen, besser sein zu wollen. Wir waren bei der Zielformulierung. Ich muss ein Ziel haben, das perfekt ist und perfekt passt. Und wenn ich es bisher schon nicht erreicht habe, wenn ich bisher immer auf dem zweiten, dritten, vierten, fünften Platz gelandet bin oder noch weiter hinten, denke ich: Irgendwann muss jetzt doch mal dieser erste Platz kommen. Ich muss doch jetzt noch ein bisschen härter kämpfen, noch ein bisschen mehr machen. Es muss doch jetzt endlich klappen, diesen ersten Platz zu erreichen. Es ist faszinierend, findest du nicht?

 

Ich finde das super spannend. Der Haken ist ein bisschen dabei: Unter Druck reagieren Menschen in den gewohnten alten Strukturen. Je mehr Druck von außen oder in mir drin stattfindet, desto eher reagiere ich in alten Verhaltensmustern. Weil das Gehirn logischerweise schnell irgendwie das Thema bewältigen will. Und es feuert dadurch die Neuronen ab, die halt schon stabil verknüpft wurden in der Vergangenheit.

Muss ich immer vor den Anderen sein?

Wir sind mitten im Thema, welches Sabrina ende letzter Folge angesprochen hatte. Ich habe vielleicht noch nie wirklich ein großes Ziel gehabt. Oder ich habe viele Ziele gehabt und auch viele Ziele erreicht. Und ich habe immer gemerkt: Irgendwie war es das noch nicht. Es muss irgendwie noch mehr geben. Und jetzt nimmt so gefühlt dieser Druck zu: Ich muss jetzt ein Ziel haben. Das muss jetzt endlich kommen. ...

 

Also ich drehe das kurz um Ich mache eine kurze Schlaufe ... Da, wo ich heute stehe, ist das Ergebnis aus meinem Verhalten. Sprich, meinen Gefühlen, meinen Gedanken der Vergangenheit. Und wenn ich jetzt in Zukunft etwas Neues möchte, darf ich etwas verändern. Bei diesem Gedankengang würden einige noch mitgehen. Sie würden sagen: Ja, das stimmt. Logisch. Das habe ich auch schon gehört. Das macht Sinn. Was die meisten verpassen, ist, dass sie in der Struktur des Denkens nichts verändern.

 

Und ich mache jetzt nochmal diesen Bogen zum Sport. Viele von uns sind so aufgesetzt, dass es irgendetwas zu gewinnen gibt. Dass es irgendwie so ist, das sich besser sein muss als die anderen. Um eine Bedeutung zu haben muss ich den ersten, zweiten oder dritten Platz belegen. Der vierte zählt nicht. Der erste Mann auf dem Mond scheint wichtiger zu sein, als der zweite und der dritte. Alle diese Programmierungen, alle diese Verhaltensstrukturen, die wir abgeguckt, gelernt und selber auch immer wieder vielleicht praktiziert haben, helfen nicht, um neue Ergebnisse zu erreichen.

Freiheit = flexibles Verhalten!

Ich sehe dich ein bisschen nachdenklich, das finde ich okay und finde ich cool. Weil du hörst ja diesen Podcast, weil du etwas zu Denken haben möchtest. Du möchtest neues Verhalten. Du möchtest neue Ergebnisse. Du möchtest Freiheit erfahren. Und da gebe ich dir mal zwei, drei Gedankenstöße mit auf den Weg. Die haben keinen Anspruch auf Richtigkeit. Ich möchte dich lediglich anregen, um darüber nachzudenken. Mein kleines Modell von Welt.

 

Was wäre, wenn es nicht um das Gewinnen geht? Was wäre, wenn es nicht darum geht, dasselbe in besser zu haben, als mein Nachbar? Was wäre, wenn es nicht darum ginge, bei anderen abzugucken und dann für mich zu definieren: „Muss ich auch haben, dass ich eine Bedeutung habe.“ Sondern was wäre, wenn mein Leben einzig und allein von mir selber handelt? Von dem, was ich gerne möchte? Und von dem, was mir wirklich guttut? Weil was damit sofort aufhört, ist dieses ständige Vergleichen mit anderen. Dieses ständige Vergleichen mit einem perfekten Selbst von mir selber. Mit einer Vorstellung davon, wie ich perfekt zu sein hätte.

 

Und um diesen Loop zu schließen. Ich glaube, dass in dieser Gesellschaft es sofort aufhören würde, dass wir junge Menschen in irgendwelchen Talentshows gegeneinander antreten lassen, um zu bestimmen, wer der Bessere ist. Ich glaube, es würde sofort aufhören, dass Lehrer in den Turnstunden irgendwelche angeblichen Lieder und zufällig ausgewählten Personen dazu verleiten würden, eine Entscheidung treffen zu müssen, wen sie lieber mögen, wer sympathischer ist oder wer besser oder schlechter ist. Sondern wir würden wieder lernen, Kinder und auch junge Erwachsene dahin zu erziehen, dass sie sich gegenseitig unterstützen. Dass sie ihre individuellen Fähigkeiten, ihre Talente, ihre Begabungen, die jeder einzelne Mensch hat, wieder zu erkennen und gegenseitig zu fördern.

 

Und somit würde sämtliches Potenzial von Konkurrenz und Übervorteilung aufhören. Und ich weiß nicht, ob die Gesellschaft schon so weit ist. Und ich glaube, es ist ein Teil, dass wir als Gesamtgesellschaft wirklich vorankommen, dass jeder Einzelne wieder bei sich anfängt zu erkennen, wie großartig du bist. Was für ein tolles Wesen. Was für Talente und Fähigkeiten in dir schlummern. Und dass du alle diese Verletzungen aus der Vergangenheit, die der eine oder andere vielleicht erlebt hat in irgendeinem Bereich, einfach hinter dir lassen darfst. Weil das Schöne ist, wie Richard immer sagt: «Die Vergangenheit ist vorbei. Die Zukunft wartet».

 

Vielleicht könnte das ein Anstoß sein, zu sagen: Unter Druck macht gar nichts mehr Sinn. Solange ich Druck empfinde, ist das erste, was ich tü: «Ich bleibe morgens liegen». Notfalls gehe ich einen Kamillentee zubereiten, um noch mehr in eine Entspannung zu kommen. Und notfalls meditiere ich noch eine halbe Stunde oder Stunde. Und lerne, meine Gedanken zu kontrollieren, dass ich in einen entspannten Zustand komme. Oder, und das ist das, was mein Tipp, jeweils in den Seminaren, ist: Wenn du noch nicht weißt, was morgen ist, was du in fünf Jahren sein willst. Wenn du das noch nicht gefunden hast. Dann wäre meine einzige Frage: Bist du wenigstens lustig? Lachst du mehr als heute? Natürlich schaut Sabrina skeptisch und sagt: "wenn das schon als grosses Ziel gilt...!?" Naja, beobachte die Menschen da draußen.

 

Wie viele Menschen haben ein witziges Ziel? Und ich glaube, es würde uns soooo unfassbar guttun. Lachen ist die beste Medizin der Welt. Ein Glaubenssatz, den ich sofort kaufe. Ich glaube, Menschen dürfen mehr lachen. Im Wesentlichen an Stellen, wo es nicht witzig ist. Im Wesentlichen dann, wenn Druck da ist. Einen Witz zu lesen oder einen auswendig zu üben.

Shownotes - Wochentipp

Die Aufgabe für diese Woche. Wie bist du in fünf Jahren? Bist du wenigstens witzig? Und der erste Schritt dahin ist, uns Witze einzusenden. 

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