Vorsätze einhalten - #046

Gib dem Gehirn sinnvolle Dinge zu lösen!

Wir kennen sie alle, die Menschen, welche sich Dinge vornehmen und dann niemals anfangen oder schnell wieder aufhören damit. Gerade beim Jahreswechsel scheint das eine weit verbreitete Strategie zu sein. Ist es überhaupt möglich sich Dinge vorzunehmen und dann auch zuverlässig umzusetzen? Hier die spannende Folge dazu.

Eine wundervolle Neujahresfolge zum Thema Vorsätze einhalten. Macht es aus NLP-Sicht überhaupt Sinn sich gute Vorsätze zu nehmen? Falls nicht, was würde denn dem Gehirn besser helfen, um lästige Gewohnheiten loszuwerden oder neue Verhaltensmuster einzuführen? 

Gute Vorsätze scheitern oft schon Anfang Januar!

Sibylle sagt, bei den guten Vorsätzen dieses Jahr, da ist noch Luft nach oben. Vor allem bei der Umsetzung. Sie hört da schon bei vielen in ihrem Umfeld, dass die guten Vorsätze schon nicht mehr so gut sind. Und wir haben erst den 6. Januar und viele gute Vorsätze der Menschen scheinen bereits gebrochen zu sein. Sibylle hat sich keine guten Vorsätze vorgenommen. Sie hat sich auch früher nicht so oft gute Vorsätze vorgenommen. 

 

Und jetzt besonders mit NLP, hat sie sich überlegt, macht das überhaupt Sinn fürs Gehirn sich etwas vorzunehmen, was sie in aller Regel wieder brechen wird? Da ist natürlich die Vorannahme dahinter: ‚Warum würde man es brechen?‘. Vermutlich, weil es die meisten Leute nicht durchziehen‘, entgegnet Sibylle. Es ist sowas, was man „eigentlich“ möchte. Und das hilft dann wenig. Viele Menschen sind nicht diszipliniert genug um dranzubleiben.

Der "Erst-Wenn-Faktor" ist keine gute Strategie.

Ich glaube, die entscheidende Stelle ist wieder - wir nennen es im Modell von NLP den ‚Erst-Wenn-Faktor‘. Sibylle fragt, was das denn jetzt genau bedeutet, der ‚Erst-Wenn-Faktor‘? Ich weiss nicht, ob unsere Zuhörer und Zuhörerinnen überhaupt noch rauchen und es gäbe da draussen einige Menschen, die sowas Komisches noch machen. 

 

Und die würden sich dann vornehmen, ab dann und dann rauche ich nicht mehr. Und was ich damit dem Gehirn beibringe oder die Bilder, die das Gehirn macht, kannst du durchaus mal überprüfen in deinem Kopf. Sowas wie "Morgen fange ich damit an". Die Suggestion "Ich mache es morgen" ist eine unkluge Suggestion, weil auch morgen der Kopf gelernt hat, ich mache es dann morgen.

 

 

Das kennt Sibylle auch: „Was ich heute kann besorgen, das verschiebe doch auf morgen“. Oder eben nicht. Wenn ich mir dauernd sage, ich mache das morgen, ich mache das dann, dann würden sich neuronale Vernetzungen - oder wir können es im Bild von NLP schildern - dann würden sich Bilder und Filme automatisieren, die mich darauf trainieren, ich mache es dann morgen. 

 

Und der Haken ist, morgen ist wieder morgen. Also morgen kommt dieselbe Suggestion wieder und damit fange ich quasi nie damit an. Von daher, der ‚Erst-Wenn-Faktor‘ ist einfach unklug. Weil die Menschen, die sagen, am 1. Januar fange ich dann damit an, die haben nicht entschieden, dass sie es wirklich verändern möchten. Logisch? ‚Das wäre das "eigentlich" dahinter‘, meint Sibylle. Ja. In meiner Welt absolut. Weil, wenn sie es entschieden hätten, würden sie es sofort lassen. 

 

Besser wäre also, dass sie sich sagen würden: «Jetzt gleich höre ich auf zu rauchen!». Wir waren vor einigen Folgen mit Sabrina da und mit der Entscheidungsstrategie, das Hosenbeispiel. Wenn ich mich für eine Hose entscheide und wirklich entschieden habe, dann schmeisse ich die anderen Bilder weg. Dann will ich auch gar nicht mehr noch alle anderen Hosen haben.

 

Ansonsten würde ich die Hose kaufen und dann wären die anderen Bilder noch da und die würden mich verleiten es zu bereuen, dass ich jetzt diese Hose gekauft habe. Und die Strategie für das Gehirn, also die Bilder - ich sehe mich, als Beispiel, rauchfrei - wenn das nicht das einzige Bild ist, dann hast du noch Alternativen. 

 

Und das ist der Grund, warum Menschen dann wieder hin- und her springen. Und so viele die aufhören, dann doch wieder mal eine rauchen. Sie haben die anderen Bilder nicht weggeworfen. Und natürlich, in meinem Modell von Welt wird die Entscheidungsstrategie unklug gesetzt mit dem ‚Erst-Wenn-Faktor‘. Ich fange dann damit an, dann fangen sie damit an, haben allerdings immer noch die anderen Bilder. Und somit ist es eine Frage der Zeit.

 

Das ist der Grund, warum in einem Practitioner die Entscheidungsstrategien zuerst kommen. Und dann kommt quasi der Propulsion-System, wo wir Raucher entwöhnen innerhalb von fünf bis zehn Minuten. Sibylle erwähnt, wie eindrücklich das bei dieser einen Teilnehmerin im Seminar war, die gleich aufgehört hat mit dem Rauchen. 

 

Und auch im zweiten Practitioner war da dieser junge Mann. Der Martin. Hallo, schöne Grüsse Martin. Es ist Neujahr, du brauchtest dir keinen Vorsatz zu nehmen, du bist schon Frischluftatmer. Das wäre dann sozusagen die Botschaft: «Warum gute Vorsätze machen, wenn ich jeden Tag was Gutes tun kann für mich».

 

Ja, absolut, wieder einmal mehr, das Modell von NLP ist sehr trivial. Ich sage ja immer, es ist männertauglich. Das verstehen sogar wir Männer. Es ist einfach. Es ist einfach, sich jetzt dafür zu entscheiden. Wenn ich weiss, wie ich mit den Submodalitäten - also mit dem Gehirn - umgehen muss. ‚Muss‘ ist an der Stelle nicht der richtige Modaloperator. Für die meisten. Wie ich damit umgehen darf. Und der ‚Erst-Wenn-Faktor‘ ist nicht gut. 

 

Es ist so ein bisschen dieselbe Stelle wie: „Ich brauche erst einen Partner, um glücklich zu sein“. Weil ich es wieder ins Aussen ankere. Ich ankere es wieder irgendwohin. An ein Datum, an eine Person, an eine Situation, an das Bankkonto, an was auch immer. Dann, wenn ich dann soweit bin, dann bin ich glücklich.

 

Und der Weg ist andersrum. Das ist das, was so viele Menschen verpassen. Sie glauben beispielsweise, sie wären frei, wenn sie viel Geld hätten. Der funktioniert andersrum. Gesetz der Anziehung. Ich darf mich erst frei fühlen, dann kommt das Geld. Macht Sinn? ‚Macht Sinn, ja‘, bestätigt Sibylle.

„Hart arbeiten“ war das Modell der früheren Generationen.

Sibylle hat sich gerade überlegt, ob das dann vermutlich auch der Grund ist, warum viele Menschen, wenn sie ihre Ziele dann erreichen, gar nicht glücklich sind. Sie sagen sich: ‚Wenn ich dann dieses Haus habe..‘, und dann rennen sie das halbe Leben diesem Haus nach und wenn sie es dann haben, merken sie: ‚Ach so, jetzt sollte ich eigentlich glücklich sein‘. Das Modell der Generation unserer Eltern, richtig? Das Modell der Rente. Der Pension. Jetzt erst noch hart arbeiten und dann.

 

So mit Vierzig oder so hatten sie die Reihenhaushälfte und das Zweitauto. Und sie hatten die Schulthess-Waschmaschine, -Geschirrspüler und den -Trockner. Und vielleicht noch einen Seco-Automaten, wenn sie richtig modern waren. Und vielleicht sogar einen eigenen Gärtner. Oft hört man dann auch solche Aussagen wie: ‚Ja, dann haben wir uns das Haus gekauft‘. Das ist so ein Highlight vom Leben, nur spüre man da nichts raus. Man fühlt da nichts, keine Begeisterung.

 

Weil die Vorannahme dahinter war früher, glaube ich, wenn wir das geschafft haben, dann haben wir es geschafft. Dann hatten sie es erreicht, waren auch nicht wirklich glücklich, weil den meisten hat das Haus nie wirklich gehört, das war letztlich immer noch der Bank. Dann haben sie geackert, geschuftet, gemacht, getan, um das alles zu finanzieren mit einer Tätigkeit, die vielleicht gar nicht wirklich ihrs war, mindestens in den meisten Fällen, die ich beobachtet habe.

 

Man konnte allerdings damit den Lebensstandard so ein bisschen erhöhen, hat dann vielleicht noch irgendwie ganz viel eingezahlt in eine Vorsorgeeinrichtung oder so, in die Versicherung. Damit irgendwann, wenn die Pension kommt, dann haben wir dann genügend Zeit die Dinge zu tun, die uns wirklich glücklich machen. Und vierzig Jahre später war dann die Pension da und das Gehirn hat gelernt hart zu arbeiten. Und jetzt haben sie plötzlich Zeit. 

 

Das ist faszinierend, oder? Die haben Probleme, die man sich gar nicht erfinden könnte. Das ist auch wieder logisch. Das Gehirn ist eine Problemlösemaschine. Jetzt hatte es zwanzig, dreissig, vierzig Jahre lang echte Probleme zu lösen. Hart arbeiten, Zeit managen, irgendwie die Kinder noch zum Sport fahren, dieses und jenes. Und das andere, Geld verdienen und da gucken und da gucken und da gucken - und dann plötzlich ist Zeit da.

 

Doch das Gehirn ist trainiert, Probleme zu lösen. Und wenn es keine gescheiten Probleme bekommt - notfalls ein Ziel, das einen morgens begeistert aus dem Bett zu springen - dann erfindet das Gehirn Quatsch, um es zu lösen. Das ist das, was so viele Menschen verpassen. Ist nur mein kleines Modell von Welt, muss nicht stimmen - notfalls eine Krankheit. Ja. Mitten im Modell von Joe Dispenza. Gib dem Gehirn was Gescheites, was gute Gefühle macht, dass es lösen kann. Jetzt erhöhe ich Schwingung. Für die Eso-Fans da draussen, dass ihr auch noch ein bisschen abgeholt seid. Pünktlich aufs neue Jahr.

Kleine Dinge sofort zu verändern bringt dich weiter!

Sibylle fragt sich, was denn nun anstelle der guten Vorsätze die Wochenaufgabe sein könnte. Ich würde sagen, jetzt was zu finden, das ich verändere. Notfalls - wir waren schon an der Stelle - mal die Uhr am anderen Handgelenk zu tragen. Für die, die Kinder haben, vielleicht, ich weiss nicht, ob du Familien kennst, die eine fixe Platzordnung haben. Da hat jeder, der Papa, die Mama, beide haben ihren Stuhl, wo sie immer drauf sitzen. Und bei den Kindern hat auch jeder seinen eigenen Platz. Und du denkst dir so: ‚Warum wollt ihr eure Kinder unflexibel machen?‘.

 

Das könnte mal sowas sein. Quasi Veränderung startet bei den kleinen Dingen. Mal die Plätze zu tauschen. So wie die Seminarteilnehmer bei uns jedes Mal die Plätze tauschen. Denen fällt auf, wenn sie zweimal auf dem gleichen Stuhl sitzen. Ja, wir nennen es Veränderung. Von daher, was kannst du Kleines mal verändern in deinem Leben? Und dich jetzt dafür zu entscheiden und es jetzt zu tun. Das ist das Geheimnis von Leben.

Shownotes - Wochentipp

Finde etwas, dass du jetzt gleich verändern kannst. Fange an, im Kleinen etwas zu verändern. Zum Beispiel, mal die Uhr am anderen Handgelenk zu tragen. Oder wenn ihr zuhause eine fixe Platzordnung habt, bei jeder Mahlzeit mal die Plätze zu tauschen. So beginnt Veränderung. Du entscheidest dich dafür, es jetzt zu tun.

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