Metaprogramme in Gruppen matchen - #033

Wahrnehmung schulen!

Sabrina kommt wieder einmal mehr mit einer brillanten Frage zum Podcast. Sie möchte wissen, wie sie eine Gruppe von unterschiedlichen Menschen abholen kann. Was nun die Metaprogramme und die Wahrnehmungskanäle damit zu tun haben, erfährst du in dieser Wochenfolge.

Libero bedankt sich und Sabrina ist glücklich, weil sie von der letzten Folge so viele E-Mails - sogar mit Fotos - erhalten haben. Da überlegen sie sich schon, eine NLP Singlebörse zu machen. Sabrina fände das echt cool. 

Menschen, die sich nur gute Gefühle machen gegenseitig, die sich positiv unterstützen.

Matche immer die Wahrnehmungskanäle

Sabrina fragt sich, wie sie verschiedene Menschen oder Kunden abholen kann. So jetzt beispielsweise gerade, wenn es ums Thema Öle geht und sie da vielleicht in einer Gruppe ist und darüber spricht. Ebenfalls so im Anschluss an ihre Yoga-Lektion vielleicht, wo sie immer die Öle integriert. Dann gibt es viele Menschen, die sich dann dafür interessieren. Und dann merkt sie, für die einen reichen zwei, drei Infos und sie sind mittendrin und wollen bestellen. Und bei anderen merkt sie dann, die fühlen sich nicht abgeholt oder sie hat dann das Gefühl, sie sei zu wenig kompetent genug, weil die irgendwie viel mehr Infos brauchen, die sie dann vielleicht nicht gerade hat oder nicht weiss. Wie soll sie das dann machen? Gerade, wenn sie vor hat ebenfalls grössere Events zu planen, und dann merkt, dass da noch eine riesige Hemmschwelle ist. Weil sie sich denkt, wenn sie da dreissig Leute hat und zehn davon wollen ins Detail gehen, dann merkt sie, wie es bei ihr so macht: "das bekomme ich nicht hin". Weil sie hat zwar keine Angst vor Leuten zu stehen oder zu sprechen. Doch davor hat sie dann irgendwie doch Hemmungen. 

 

Das ist faszinierend, wenn ich früher an Kongressen war, wo viele Vortragsredner gesprochen haben… Da gibt es diese Redner, die mich mehr ansprechen und es gibt diese Redner, die mich weniger ansprechen. Dann gibt es Inhalte, die mich sehr interessieren, der Redner es allerdings nicht hinbekommt mich irgendwie auch nur ein bisschen dafür zu begeistern. Und dann gibt es Themen, wo ich so denke, das ist jetzt überhaupt nicht meins, und der Redner packt mich voll. Das ist faszinierend. Und ich bin ebenfalls immer wieder erstaunt, in den Pausen dann mit den Menschen zu sprechen, wenn ich so frage: 'Und, wie haben Sie es gefunden?' Und die denken so, das war super, das war der beste Redner überhaupt, der hat mich super angesprochen. Und ich denke mir so, echt jetzt, der? Jetzt wirklich? Das war jetzt überhaupt nicht so meins. Wir machen das noch im Master, da bist du ebenfalls dabei. Und was viele Verkäufer und ebenfalls Redner nicht auf dem Schirm haben, sind die Metaprogramme und die Wahrnehmungskanäle. Wenn ich mit einem Menschen rede, so beispielsweise mit dir. Da weiss ich, ich darf dich eher im visuellen Kanal abholen und dir sagen: 'Schau Sabrina, schau einmal hin, siehst du meinen Punkt?' Weil die Chance sich erhöht, dass du dich angesprochener fühlst, dass du besser in die Geschichte eintauchen kannst. Wenn ich auditive Menschen im Publikum habe, dann darf ich die ebenfalls abholen. Ich darf Dinge sagen wie: 'Hören Sie mir jetzt ganz genau zu' oder 'Hören Sie immer wieder einmal auf ihre Stimme'. Und natürlich ist die Herausforderung die, wenn ich mehrere Menschen habe… wo jetzt beispielsweise nur einmal bereits - wir nehmen diese zwei Beispiele - ein paar visuelle und ein paar auditiv bevorzugte vom Wahrnehmungskanal sitzen. Darf ich meinen Inhalt, den ich herüberbringe in diesen verschiedenen Wahrnehmungskanälen präsentieren. Über die Sprache, das ist das eine. Und für die Visuellen darf ich hin und wieder einmal einen Flipchart nach vorne nehmen und einen Kreis zeichnen oder so etwas. Und beim Kreis zeichnen könnte ich gleich die kinästhetisch Bevorzugten ebenfalls noch abholen und so etwas sagen wie: 'Dann fühlt sich das rund an'. Denn das wäre so ein klassischer Satz, der vielleicht ein kinästhetisch Bevorzugter sich sagen würde so. Das ist jetzt extrem ‘basic’ an der Oberfläche gekratzt. Was ich dir deutlich machen möchte, ist, da sitzen verschiedene Menschen - nur bereits von den Wahrnehmungskanälen - das darf ich auf dem Schirm haben. Ich brauche das nicht von jedem einzelnen in der Gruppe zu wissen. Es kommt darauf an, wie gross die Gruppe ist. Wenn ich einen Saal habe mit hundert Leuten, keine Ahnung wer jetzt da visuell bevorzugt ist und wer nicht. Interessiert mich ebenfalls nicht. Ich brauche alle zu matchen, das ist der entscheidende Punkt. Das zweite ist, wenn da so eine kleine Gruppe ist und ich bereits weiss, da kommt jemand mit hochpolierten Schuhen, die Krawatte ist bereits passend zum Taschentuch, dann ist das unter Umständen ein visuell Bevorzugter. Oder ein hektisch Betriebsamer vom Konzern. Das kann ebenfalls sein, dass der das muss.

Metaprogramme immer auf dem Schirm haben

Und da gibt es ebenfalls Unterschiede. Das andere, das wären bereits die Metaprogramme. Nur bereits Gleichbeispielsortierer, Gegenbeispielsortierer, wäre so eine Sache, oder? Du hast letzthin… wo war denn das noch einmal? Wir hatten doch dieses… genau, das war wieder auf dem Sprungturm im Freibad, du erinnerst dich? Sabrina erinnert sich.

 

Da war unsere Kollegin - übrigens ebenfalls eine Teilnehmerin vom Practitioner - und hatte Angst da herunter zu springen. Das Tolle war, dich zu beobachten, weil du hast versucht zu helfen, das war die Intention. So nach dem Motto: «Springe, das passt bereits, du kannst das ganz. Du schaffst das, das ist ganz easy.» Du hast versucht ihr gute Gefühle zu machen. Und hast dann gemerkt: ‘Moment, das ist ebenfalls eine Gegenbeispielsortiererin - Aussenposition’. Du hast dich erinnert, wie ich es mit dir gemacht habe ein Jahr zuvor. Und du hast dich an irgendeinem Punkt so klasse anders verhalten, dich verändert. Und hast gesagt: 'das wird nichts mehr, wir gehen', und bist aufgestanden. Das hat sie so getriggert, dass sie kurz danach dann ebenfalls wirklich gesprungen ist. Das war super cool so. Wenn du jetzt Gegenbeispielsortierer und Gleichbeispielsortierer in deiner Gruppe hast, wo du etwas erklären oder präsentieren willst, darfst du diese beiden Metaprogramme auf dem Schirm haben und beide matchen. Da gibt es noch ganz viele von diesen Metaprogrammen. Wir waren bereits einmal dabei: Hinzu- / vonweg-Motivierte, ist ebenfalls so eine Sache. Menschen, die eher zielorientiert sind, die sagen: 'Ferien, das ist super klasse, ich sehe mich bereits am Strand liegen'. Und dann gibt es die anderen, die sagen: 'Ich bin froh, wenn ich in die Ferien kann, da muss ich nicht mehr arbeiten'. Die wollen eher ‘weg’ von der Arbeit, andere wollen eher ‘hinzu’ zu den Ferien. Von daher die Kommunikation anpassen, nicht nur in Präsentationen, ebenfalls auf Webseiten, ebenfalls in Broschüren - für die, die das noch machen. In irgendwelchen Filmen oder Posts in Facebook, dürfen Verkäufer, Präsentatoren, Berater und Coaches die Metaprogramme auf dem Schirm haben. Machen wir im Master ganz viel. 

Du willst wissen wo die anderen stehen!

Sabrina stellt sich da wieder die Präsentation mit den Ölen vor. Dass es da Menschen gäbe, die dann ganz viele Fragen stellen und andere, die anfangen würden zu gähnen und die Sorge: "die schläft mir bald ein". Bereits diese Vorstellung versetzt Sabrina in Stress. Weil sie denkt: "Und jetzt so? Wenn ich die eine verliere, weil sie einschläft, ist nicht gut. Und die andere verliere ich dann, weil ich ihr die Fragen nicht beantworte. Und dann bin ich gestresst und dann hilft es ebenfalls nicht". Libero empfiehlt Sabrina Kamillentee, worauf Sabrina erwidert: ‘Gut und wenn ich den nicht gleich bei mir habe und ich sollte jetzt reagieren?’.

 

Ich bin bei dir. Als Vortragsredner, als Verkäufer, als Präsentator oder Präsentatorin, Kommunikatorin, darfst du gefestigt sein in dir. Du darfst üben, in jeder Situation deinen ‘State’ unter Kontrolle zu haben. Du darfst in dieser Klarheit, Gelassenheit - was ebenfalls immer der ‘State’ ist, welcher du herüberbringen willst - darfst du üben, darin verweilen zu können. Und ich bin bei dir, das ist ebenfalls eine der Beobachtungen. Wir elizitieren das immer einmal wieder in den Seminaren. Leute die Redeangst haben, die stellen sich vor ihrem inneren Auge bereits vor, wie die einen da im Publikum gähnend dasitzen und sich langweilen. Und das macht den einen oder anderen Stress. Bereits einmal da ebenfalls wieder das Ziel klar zu haben: «wohin soll die Reise gehen mit meiner Gruppe?» ist bereits einmal eine der wichtigsten Punkte. Plane das Endergebnis, dass alle glücklich sind, alle zufrieden. Der andere Punkt ist - ich darf, wenn ich das erkenne, dass jemand abhängt… dass jemand nicht bei mir ist… darf ich den abholen und sagen: 'schau, wahrscheinlich ist es für dich gerade nicht so interessant, ich mache das im Schnelldurchlauf, dass du früher fertig bist. Und dann kümmere ich mich um sie, weil ich merke, sie braucht ein bisschen mehr Infos dazu. Wenn du möchtest kannst du dann ebenfalls immer noch zuhören oder du kannst dann danach ebenfalls gehen.’ So könnte man so ein bisschen anfangen, beide abzuholen. Und ich bin bei dir, es ist Übung… üben, üben, üben, üben. 

 

Sabrina stellt fest, wenn es ans Üben geht, dass sie sich dann oftmals ein bisschen drückt, solche Dinge überhaupt zu tun. Weil sie dann denkt, sie will es perfekt machen. 

 

Libero fragt: Woran erkennst du denn das Perfekt? Und Sabrinas Antwort ist: ..in Bezug auf den Öl-Abend, dass dann alle begeistert sind und kaufen. 

Den Moment wahrnehmen - immer, jederzeit!

Cool, stelle dir das vor. Bade in den Zielen. Dann bekommst du die Handyhülle. Für die, die letzte Folge gehört haben oder Vorletzte war es. Das wäre der erste Schritt. Und ich bin bei dir. Ich glaube, der wichtigste Punkt als ersten Schritt - ebenfalls für die Höherinnen und Hörer da draussen - egal ob es mit einer Person ist oder ob es mit einer Gruppe ist. Was du willst, ist überhaupt einmal mitzubekommen, wo steht denn dein Publikum, wo stehen denn die Zuhörer? Sind die bei dir? Weil einige kennen das da draussen. Die sitzen in Gesprächen, du kannst das überall beobachten. Im Café. Der eine textet den anderen zu und du beobachtest den, der zuhört, und denkst dir so, der hört doch nicht zu. Der ist doch nicht dabei. Das willst du als Präsentator oder als Präsentatorin mitbekommen. Du willst mitbekommen, ist der bei mir? Dafür darf ich selber extrem wach sein. Ich darf im Moment wahrnehmen, was gerade ist. Und die meisten Vortragredner - und das kannst du einmal ein bisschen überprüfen - die meisten präsentieren, indem sie irgendwelche Skripte haben oder im Kopf bereits Ideen. Die sind ständig in ihrem Kopf am überlegen: "was ist das Nächste, was muss ich jetzt noch herunterleiern? Was ist noch Pflicht zu erwähnen?" Und sie sind ständig bei sich. Vortragredner dürfen nicht bei sich sein, wenn sie das Publikum abholen wollen. Sie dürfen beim Publikum sein, um wahrzunehmen: «wo stehen die?». Weil nur so hast du die Möglichkeit zu erkennen, der ist gerade nicht da. Und jetzt wäre die Frage: «Wie löse ich den?». Am Anfang ist es relativ simpel. Ansprechen. Ich merke gerade, du folgst mir nicht. Was brauchst du? Ich merke gerade, du bist nicht bei mir. Erkläre ich es zu kompliziert? Bin ich zu schnell? Bin ich zu langsam? Dass du überhaupt einmal ein Gefühl bekommst, was passiert beim Gegenüber? In aller Regel ist das: ‘Der hat es gemerkt’. Jetzt fühlt der sich ernstgenommen, wertgeschätzt, dass du überhaupt auf ihn eingehst. Und die meisten Verkäufer haben das nicht drauf. Sie plappern irgendwas. 

 

Sabrina sagt, sie würde wahrscheinlich ebenfalls weiterreden. Das ist der «alles entscheidende Punkt». Und das macht dich so viel erfolgreicher, als viele da draussen. Weil die Menschen, die mit dir Zeit verbringen, mehr und mehr merken: «Sie versteht mich, die sitzt in meinem Kopf». Und darum Entspannung. Kamillentee. Fokus trainieren. Und mehr und mehr die Metaprogramme auf dem Schirm haben. Mehr und mehr die Wahrnehmungskanäle matchen. Und das bleibt in meinem Modell von Welt ‘Übung’. Übung ebenfalls in einem ganz simplen Gespräch mit deiner besten Freundin, mit deinem besten Freund, mit der Familie, mit wem auch immer. Weil so machst du es dir zum Automatismus, einmal aktiv zuzuhören und wahrzunehmen, wo der andere gerade steht. Und ich finde das ein super Training, weil so machst du es irgendwann automatisch und dann brauchst du nicht mehr darüber nachzudenken. Das macht eine Menge Sinn für Sabrina und hilft ihr weiter.

Shownotes - Wochentipp

Die Wochenaufgabe: Was will Sabrina diese Woche anders machen? Sie sagt sie möchte sich überhaupt einmal an solche Events herantrauen, um Erfahrung zu sammeln. Und sie kann nur besser werden, wenn sie Erfahrungen sammelt. Das ist genau die Idee. Ihr Lieben, wo sammelt ihr Erfahrungen diese Woche? 

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