Für andere aufopfern - #048

Das Metaprogramm Selbst und Andere.

Es gibt diese Menschen, welche sich für andere ständig aufopfern. Gerade wenn sie selber Druck empfinden, dann tun sie noch mehr für andere. Dies kann in ungünstige Richtungen führen. Diese Menschen dürfen lernen, sich selber zu schützen. Und wie schaffst du es jetzt diese Metaprogramme unter Druck zu umgehen?

Schon wieder ein Geburtstag in dieser Podcast Folge! Sibylle wünscht sich zu ihrem heutigen Geburtstag ein neues Metaprogramm. Erfahre warum sie stattdessen Wasser ohne Kohlensäure und Kamillentee zur Beruhigung bekommt. Und lerne deine Komfortzone zu verlassen und dir Gutes zu tun.

Ein neues Metaprogramm zum Geburtstag!

Sibylle wünscht sich zum Geburtstag mehr ‘selbst’ und weniger ‘andere’ zu sein. Eine grosse Aufgabe, eine Jahresaufgabe sozusagen. Für die Hörerinnen und Hörer da draussen, das Metaprogramm ‘selbst’, ist quasi, Menschen, die die Dinge, die sie tun, für sich tun. Das wäre die Motivation dahinter.

 

Und dann gibt es das Metaprogramm ‘andere’, das ist das Gegenprogramm auf der anderen Seite. Das sind die Menschen, wenn sie was tun, tun sie es nur für die anderen, dass es denen gut geht. Ja und Sibylle ist Aussenposition ‘selbst’ – Nein ist sie nicht. Sie ist tendenziell eher ‘andere’.

 

Der Haken ist ein bisschen bei den Metaprogrammen, wir waren schon mal an der Stelle, Metaprogramme oder Motivationsprogramme kippen unter Druck eher. Also es ist quasi der Druck oder der Stress drängt Menschen eher in ihrem bevorzugten Metaprogramm zu handeln.

 

Und von daher sind gerade Menschen, die Aussenposition ‘andere’ sind oder stark ‘andere’ sind, das sind Menschen, die unter Druck sich dann noch mehr aufopfern für andere und sich selber noch weniger gut schauen. Deshalb darf man die Menschen ein bisschen beschützen. Oder sie schützen sich selber. 

Trau dich!

Das schaut Sibylle auch immer wieder mit ihren Klienten an, dass sie da mehr auf sich selber achten. Sie merkt das auch schon bei sich selber, wie das mit dem entspannt sein ihr hilft. Da kommt ihr auch schon eine passende Situation in den Sinn vom letzten Jahr, als wir beim zweiten Teil vom zweiten Practitioner Fondue Essen waren. Das war total lecker und da hatten wir diesen lustigen, verwirrten Kellner.

 

Sibylle erzählt: ‚Und der hat dann irgendwie Getränke aufgenommen mit Wasser und dies - wir wollten alle gar kein Wasser - also ich schon, sonst glaub ich keiner… doch zwei wollten auch noch Wasser… und drei wollten eigentlich Cola, Rivella oder so was bestellen und er ging dann einfach wieder. Mein Wasser hat er dann gebracht und das war so ein offenes Glas - mit Kohlensäure hatte ich bestellt - und ich habe probiert und es war nicht wirklich Kohlensäure drin. Und der Geschmack von Kohlensäure-Wasser ohne Kohlensäure, ist irgendwie eklig. Ich habe dann so zwei, drei Schlücke getrunken und irgendwann - weil ich so entspannt war und es so eine lustige tolle Runde war mit den Leuten vom Practitioner - habe ich mich dann getraut, dem Kellner zu sagen, er soll mir doch bitte ein Wasser in der Flasche bringen.‘

 

Sie wollte ihn in dieser Situation erst nicht bemühen, nochmals ein Wasser bringen zu müssen. Ein Typisches Verhalten von ‚andere‘. Es hat sie echt Überwindung gekostet und sie hat es sich überlegt: ‚Soll ich jetzt, soll ich nicht? Ich könnte es ja auch einfach leer trinken‘. Das war sehr spannend zu beobachten, besonders als sie sich dann tatsächlich traute etwas zu sagen.

Metaprogramme auf Autopilot!

Spannend ist gerade, weil die Metaprogramme eben bei vielen auf Autopilot durchlaufen. Ich gehe davon aus, die Metaprogramme sind einem in die Wiege gelegt. So habe ich es gelernt, so nehme ich es auch wahr. Wenn ich da in der Familie den Nachwuchs anschaue, als die auf die Welt gekommen sind. Also zumindest der eine, der ist Gegenbeispielsortierer geboren. Da bin ich mir einfach hundertprozentig sicher. Und es zeigt sich auch im Alltag sehr deutlich.

 

Also die Metaprogramme sind - nenne es Gott gegeben, vom Universum geschenkt - wie auch immer, in welchem Modell du gross geworden bist. Und dann wird das natürlich auch gleichzeitig ein antrainiertes Verhalten über die Jahre auf Autopilot. 

 

Also die neuronalen Vernetzungen sind dann ausgerichtet auf, ich bemühe andere Menschen dann nicht, sondern ich ertrage dann lieber etwas Unangenehmes, damit der andere nicht noch mehr Arbeit, nicht noch mehr Mühe hat, weil ich dem anderen Menschen nichts Schlechtes möchte. Sibylle erkennt bei diesem Erlebnis auch einen Glaubenssatz: ‚Sie darf anderen keine Mühe machen‘. 

 

Da gäbe es dann bei vielen auch noch zweieinhalb Glaubenssätze dazu. Die Wahrheit bleibt und ist, in meinem Modell von Welt, immer noch dieselbe. Kamillentee. Viel Entspannung, weil die Metaprogramme, die Motivationsprogramme sind nie eine Ausrede, um etwas nicht zu tun oder um etwas zu rechtfertigen, was ich getan habe. 

 

Im entspannten Zustand habe ich Zugriff auf alle Metaprogramme, im entspannten Zustand kann ich einem Detailsortierer drei Stunden zuhören. Im entspannten Zustand geht das. So unter Druck ist es logischerweise, wenn dann der Detailsortierer Luft holt, dann eher schwierig.

 

Von daher darf ich einfach üben und das ist auch die Idee von einem Practitioner. Das ist das, was die Teilnehmer berichten, sie gehen nach fünf Tagen nach Hause und merken, dass sie plötzlich in Situationen viel, viel entspannter reagieren, als früher. Und damit können sie anderen Menschen einfach besser begegnen. Sie können Situationen besser managen, weil sie in diesen entspannten Zustand wechseln. Sie werden ja dann auch flexibler, wenn sie das üben.

Verlasse deine Komfortzone!

In dem Beispiel hat es Sibylle Überwindung gekostet, sich aus der Komfortzone zu wagen. Und dann hat sie gemerkt, es war ja überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil, sie fand es sogar toll. Nur der erste Impuls, das erste Gefühl war so: ‚ja, nein, lass mal. Ist ja nicht so schlimm, so ein bisschen abgestandenes Wasser zu trinken‘. 

 

Ja und andere Menschen würden dann auch fünfmal das Wasser zurückgeben und sagen, ich bin hier der Kunde. Genau mit diesen Menschen hat Sibylle dann eher Mühe, das sind eher die, die sie dann triggern. Die sollen doch jetzt nicht so schwierig tun oder sich da so aufbrüsten.

 

Und das schafft schon sehr viel Verständnis, beide Metaprogramme sind Stärken. Das ist ganz, ganz wichtig das nochmal zu betonen an dieser Stelle. Metaprogramme sind immer Stärken. Die Frage ist immer, wo werden sie eingesetzt? 

 

Wir waren beim Kellnerbeispiel da. Metaprogramm ‚selbst‘ kann sehr wertvoll sein und auch Metaprogramm ‚andere‘. Pflegeberufe beispielsweise. Wir hatten, ich glaube es war bei einem deiner Practitioner, oder sogar zwei Menschen, die in der Pflege gearbeitet haben, da macht das Metaprogramm ‚andere‘ wahnsinnig viel Sinn. Das dürfen Menschen sein, die es für die anderen tun. Dann machen sie es auch gerne. Dann gehen sie gerne arbeiten und dann haben sie Freude, den Menschen gut zu schauen.

 

Sie machen es nicht wegen der Bestätigung der Patienten oder was auch immer, sondern sie machen es für den Menschen an sich, der die Hilfe braucht. Und ich finde das cool. Und auch da wieder, du kannst im entspannten Zustand alles machen. Das ist wichtig. Jetzt macht es flexibel. So von daher Kamillentee, Kamillentee.

Tust du dir gut?

Und das passt sehr schön zur letzten Folge, richtig? Überhaupt mal wahrzunehmen, in wie vielen Situationen des Tages du gerade nicht bewusst bist, wo du vielleicht gerade irgendwie hektisch betriebsam wärst oder wo gerade Stress ist, durch die Übung, die wir das letzte Mal dann empfohlen haben.

 

‚Ja das stimmt‘, bestätigt mir Sibylle. Weil früher hätte sie nicht mal richtig bemerkt, dass sie jetzt da was hätte sagen können. Und genau das ist der Punkt. So quasi mal festzustellen: «Oh, ich bin gerade wieder in einer Situation, wo ich was akzeptiere, was ich eigentlich gar nicht mag und normalerweise würde ich da jetzt nicht reklamieren». 

 

Es geht ja nicht ums Reklamieren, sondern den Hinweis geben: ‚Lieber Kellner, das schmeckt nicht nach Kohlensäure. Ich möchte gerne eines, das mir gut tut‘. Und das finde ich schon cool. Und da hilft einfach Entspannung, weil wenn das so ein hektisch betriebsames Mittagessen ist, mit irgendjemandem, wo die Zeit drängt, dann hätte Sibylle es einfach getrunken.

 

Und das ist genau die Stelle, wo sie es erst recht üben darf, glaube ich. Also gerade in den Situationen, wo es auch mal stressig ist. Das überhaupt mal wahrzunehmen. ‚Oh, jetzt bin ich gerade so unter Druck, dass ich eigentlich quasi mich zurücknehmen würde‘, und da möchtest du eine Technik haben - die Augen zwei, drei Sekunden schliessen, entspannt in den Bauch atmen - und dann das zu tun und dich dafür zu entscheiden, dass du jetzt das haben möchtest, was dir gut tut.

Shownotes - Wochentipp

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