Entscheidungen treffen? - #021

Leicht gemacht!

Menschen, die schnell entscheiden und sicher sind, die richtige Wahl getroffen zu haben, haben es im Leben sicher leichter. Doch was kann ich tun, wenn ich mich schwer tue mit Entscheidungen? Gibt es da eine Lösung? Libero zeigt Sabrina anhand eines Hosenkaufes, wie ihr Gehirn es «macht» sich mit der Entscheidung schwer zu tun.

Entscheidung ist eine Strategie im Kopf

Nachdem ich und Sabrina entschieden haben, welches Thema wir jetzt in dieser Folge behandeln, entstand einmal mehr ein faszinierendes 1:1 zum Thema Entscheidungsstrategien. Das hat da draußen auch bestimmt niemand. Also das kennen die Menschen da draußen bestimmt nicht, dass sie quasi eine Entscheidung zu treffen hätten. Und dann immer so zwischen zwei, drei Optionen hin und her springen.

 

Hier findest du den Dialog aus dem Podcast

 

Bist du schon wach genug um festzustellen, was genau Libero da macht während er es macht?

 

Sabrina: Ja. Also meine Mutter ist früher fast verzweifelt an mir.

 

Libero: Weil? 

 

Sabrina: Weil ich mich als Kind nie für etwas entscheiden konnte.

Libero: Nie?

 

Sabrina: Ich wollte zum Beispiel beim Schuhe-Kaufen nicht, dass sie bestimmt, welche Schuhe ich anziehen soll. Das wollte ich halt schon selber bestimmen. Und gleichzeitig war ich dann im Laden und bin hin und her gesprungen. Ich weiß nicht. Will ich die? Oder doch die? Und ich kenne das bis heute noch. 

 

Libero: Ja? 

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Also wenn du Entscheidungen zu treffen hattest: Du gehst in diesen Laden, nimmst dir vor, du bräuchtest so etwas wie Hosen oder so. Dann gingst du in diesen Laden und da gibt es diese eine Hose. Und dann? 

 

Sabrina: Wenn ich mir vornehme, eine Hose zu kaufen, laufe ich ganz bestimmt mit fünf T-Shirts nach draußen.

 

Libero: (lacht) Da haben wir das Meta-Programm auch nicht gleich klar. Ich nehme mir vor, Hosen zu kaufen und komme mit fünf T-Shirts nach Hause. Und ich wundere mich zuhause: „Wo sind die Hosen?“

 

Sabrina: Ja. Oder noch besser ist, ich gehe einkaufen und denke mir: „Ich brauche gar nicht viel.“ Und am Schluss komme ich raus mit einer riesen Tüte.

 

Libero: (lacht)

 

Sabrina: Also ja, ich habe immer noch Mühe, Entscheidungen zu treffen. Im besten Fall nehme ich dann einfach beides. Bei Schuhen oder Kleidern.

 

Libero: Das ist sehr clever. Das kann ein bisschen ins Geld gehen.

 

Sabrina: Das fehlt dann eben. Dann wäre es dann wieder hilfreich, wenn ich mehr hätte. Dann würde das wegfallen. Dann müsste ich mich gar nicht entscheiden. 

 

Libero: Das ist cool. Es gibt wieder so verschiedene Aspekte dazu. Lass uns mal beim Hosen-Beispiel bleiben. Also du hättest da diese Hose, die du kaufen willst. Und wenn du jetzt mal nicht gegenbeispielsortierst und die fünf T-Shirts kaufst, sondern dich auf die Hosen konzentrierst. Jetzt siehst du diese Hose, probierst sie an, sie passt gut. Wir tun mal so, als müsstest du dich für eine der beiden Hosen entscheiden. Und jetzt? 

 

Sabrina: Jetzt fange ich an, gegeneinander abzuwägen.

 

Libero: Wie machst du das in deinem Kopf? 

 

Sabrina: Ich mache eine Pro-und-Contra-Liste. 

 

Libero: Eine Liste? 

 

Sabrina: Ja, im Kopf. Wo ich mir dann überlege: Was brauche ich jetzt? Brauche ich mehr eine Alltagshose? Oder brauche ich vielleicht eine schicke Hose? Oder wie auch immer. 

 

Libero: Und wie machst du das in deinem Kopf, um die Unterschiede festzustellen der beiden Hosen? 

 

Sabrina: Ich schaue mich im Spiegel an. 

 

Libero: Wie du die Hose anhast? 

 

Sabrina: Wie ich sie anhabe. Und dann schaue ich mich von allen Seiten nochmal ganz genau an. 

 

Libero: Das wäre das eine Bild der einen Hose. Und wie gleichst du das jetzt mit der anderen Hose ab? 

 

Sabrina: Ich schaue, wie die andere aussieht. 

 

Libero: Das heißt, du hast zwei Bilder im Kopf. 

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Nebeneinander? 

Schlechte Entscheidungsstrategie hat mit den inneren Bildern zu tun

Sabrina: Ja, es springt dann hin und her.

 

Libero: Was passiert genau mit dem einen Bild, wenn du dich auf das andere ein bisschen mehr konzentrierst? Verschwindet das hinter dem anderen? Geht es weiter weg? Wird es blasser? Springt das eine eher nach vorne? 

 

Sabrina: Wenn ich jetzt die eine Hose anhabe und mich auf die konzentriere, dann gerät das andere so in Vergessenheit.

 

Libero: So ein bisschen weg?

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: So, und das wäre jetzt meine These: Während du das entscheidest, geht das eine Bild ein bisschen mehr in Vergessenheit. Es geht allerdings nicht ganz weg. 

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Es ist noch im Sichtfeld. 

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Vor deinem inneren Auge.

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Wie machst du es jetzt, dass du dich für eines der beiden entscheidest?

 

Sabrina: Ich bin dann eine Stunde in der Umkleide und wechsle immer wieder die Hosen. (lacht)

 

Libero: In der Realität dann? 

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Und während du es dir dann überlegst, springst du auch zwischen den Bildern hin und her? 

 

Sabrina: Ja. Ich gleiche immer wieder das andere ab. Weil ich ja dann mich für eins entscheiden soll.

 

Libero: Und wenn jetzt noch eine dritte Hose dazu käme?

 

Sabrina: Die auch passt und auch schön ist?

 

Libero: Die auch passt und auch schön ist. 

 

Sabrina: Dann mache ich es eben mit allen drei so.

 

Libero: Mit allen drei Bildern? 

 

Sabrina: Ja. 

Libero: Und dann springt immer mal wieder ein Bild nach vorne und ist klarer? 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Du siehst dich dann vor deinem inneren Auge im Spiegel? 

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Und die anderen beiden rutschen so ein bisschen weg. 

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Nach rechts von dir aus? .... Das sieht man an den Augen.

 

Sabrina: Ja. 

 

Libero: Die gehen allerdings nicht ganz weg.

 

Sabrina: Nein, weil die passen ja auch. Die sind ja auch gut.

 

Libero: Ja. Und dann irgendwann nimmst du eine Hose. Du entscheidest dich für eine und sagst: «Okay, ich nehme die». Die dann vermutlich mit der Pro-und-Contra-Liste irgendwie am ehesten die wäre, die alles matcht. 

 

Sabrina: Ja, genau. 

 

Libero: Und dann springt dieses Bild klarer nach vorne, wäre meine These. Es ist deutlicher. Es ist da. Und jetzt meine Frage: Was passiert, wenn du die Hose kaufst und dann zu Hause bist? Bist du glücklich über diese Hose? Oder könnte es sein, dass hin und wieder mal so etwas passiert, wie: „Vielleicht hätte ich doch die andere nehmen sollen. Vielleicht hätte ich beide nehmen sollen. Irgendwie bin ich nicht zufrieden mit der. Die andere wäre da vielleicht besser gewesen.“ Irgend so etwas? 

 

Sabrina: Ja, das kommt schon vor.

 

Libero: Das heißt, die Bilder sind immer noch da von den anderen Hosen?

 

Sabrina: Ja.

 

Libero: Und das ist genau die Stelle. Die Menschen, die tendenziell eine nicht so optimale Entscheidungsstrategie haben, die behalten die alten Bilder. Das heißt, Menschen, mit einer, ich sage jetzt mal, zielführenden Entscheidungsstrategie, die gehen in den Laden rein und haben diese drei Hosen. Sie nehmen die Hose, wo das Bild am schnellsten entgegenspringt, schmeißen die anderen zwei Bilder weg, schreddern sie, lassen sie weg und die sind nicht mehr im Sichtfeld. Und wenn sie dann zu Hause ankommen, würde das bedeuten: Das ist die Hose, für welche ich mich entschieden habe. Und es gibt keine andere Option mehr, weil die anderen Bilder weg sind. Das wäre quasi die erfolgreiche Entscheidungsstrategie. Jetzt lass uns das mal drehen. Weil wir gehen ja im NLP immer davon aus, dass alle Ressourcen in dir sind. Sprich, du hast schon eine gute Entscheidungsstrategie. Du wendest sie allerdings jetzt in diesem Beispiel, in Bezug auf Hosen-Kaufen, offensichtlich nicht an. Lass uns mal eine andere Stelle nehmen. Gäbe es Situationen in deinem Leben, wo du dich schnell entscheidest? Und wenn du die Entscheidung triffst, dass es quasi gesetzt ist und passt. So etwas wie: Was esse ich heute? Kannst du dich im Restaurant schnell entscheiden? Ich beobachte im Restaurant, dass du dich sehr schnell entscheidest.

Die Fähigkeit schnell zu entscheiden ist in dir!

Sabrina: Ja, würde ich schon auch sagen, dass ich mich da schnell entscheiden kann.

 

Libero: Gäbe es dann da diese Situation? Lass uns das durchgehen. Wie entscheidest du im Restaurant? Du hast diese Karte. Dann gibt es da für dich jeweils eh nur zwei Gerichte (weil Sabrina kein Fleisch isst)... (lacht) 

 

Sabrina: (lacht) Das wollte ich gerade sagen. Ich mache dann dann so ein Ausschlussprinzip. Ich schaue dann wo hat es kein Fleisch und keinen Fisch. Und dann schaü ich, was übrig bleibt.

 

Libero: Genau. Da habe ich es ein bisschen einfacher. Oder schwerer, je nach Strategie. Oder auch zu Hause. Also du hättest verschiedene Auswahl zu essen. Wie machst du es da mit den Bildern? Gehen wir wieder davon aus, du hast dieses feine Kirchenerbsen-Menü.

 

Sabrina: Kirchenerbsen? (lacht) Kichererbsen.

 

Libero: (lacht) Kichererbsen-Menü. Was auch immer. Und dann irgendwie dieses feine Salzkartoffel-Gemüse. Was auch immer. Dieses feine Zeug (Libero verdreht etwas begeisterungslos die Augen). Du hättest diese zwei Bilder. Wie machst du es da?

 

Sabrina: Ich entscheide mich und dann ist es gut. Dann freue ich mich darauf.

 

Libero: Super. Was machst du mit den Bildern? Was machst du mit dem anderen Bild?

 

Sabrina: Ich denke dann gar nicht mehr an das andere.

 

Libero: Wohin geht das?

 

Sabrina: Weg. 

 

Libero: Weg. Kann es sein, dass es auf die linke Seite weggeht?

 

Sabrina: Ja, es scheint so. Habe ich dahin geschaut? (lacht) 

 

Libero: Man sieht es an den Augen. Das ist der Grund, warum wir einen Practitioner immer nur live machen. Dass wir den Leuten in die Augen gucken können. Das macht eine Menge Sinn. Ja, man hat es deutlich gesehen, dass du quasi nach links rübergeschielt hast. Und zur Erinnerung: Die Bilder, die du jeweils behältst, die noch im Sichtfeld bleiben, die schiebst du eher nach rechts. Und das ist spannend, weil offensichtlich in Bezug auf dieses Essen kannst du dich entscheiden. Das heißt, dein Gehirn kann die Strategie schon. Es hat allerdings in Bezug auf Hosen gelernt bzw. verknüpft: „Da muss ich mit den Bildern hin und her springen.“ Das macht aus irgendeinem Grund für dein Gehirn wahnsinnig viel Sinn. Nein, es macht natürlich keinen Sinn. Nur falls du jetzt im Hosen-Kaufen besser, effizienter werden wollen würdest, könntest du anfangen, diese Bilder da zu verändern. Und überprüfen, wenn du das nächste Mal Hosen kaufst: «Was mache ich da mit meinen Bildern»? Ich springe wieder hin und her. Jetzt nehme ich einfach eins und schmeiße das andere Bild weg. In deinem Fall auf die linke Seite oder lasse es durch einen Schredder laufen, verbrenne es, was auch immer. Ich mache das weg. Und dann bleibt dieses eine Bild da. Und dann kannst du mal überprüfen, wie einfach so Entscheidung fällen ist. Und wie toll es sich anfühlt zu Hause. Weil es ist die Hose, für welche du dich entschieden hast. Sie passt, sie ist super, sie ist gut. Und es gibt keine Variante mehr. Wie beim Essen. Es schmeckt ja dann.

 

Sabrina: Ja, stimmt.

 

Libero: Auch wenn ich mir das nicht wirklich immer vorstellen kann. (lacht)

 

Sabrina: Du kannst ja mal probieren. 

 

Libero: Ja, das stimmt. Ich habe drei Monate vegan gelebt. Ich kann mitreden. (lacht) So könnte man Entscheidungen treffen.

Shownotes - Wochentipp

Also du könntest vielleicht diese Woche mal überprüfen in deinem Alltag, wo du so eine Entscheidung zu treffen hast zwischen zwei oder drei Dingen. Wie genau machst du das in deinem Kopf? Und abgleichen. Die einen da draußen haben vielleicht eine sehr gute und schnelle Entscheidungsstrategie und können sich super schnell entscheiden. Sie bereuen es danach auch nicht. Andere haben vielleicht im Nachhinein dann plötzlich irgendwie das Thema, dass sie merken: Irgendwie hätte ich vielleicht doch das andere entscheiden sollen. Was auch immer du in Bezug auf Entscheidungen für ein Thema hast. Es macht natürlich eine Menge Sinn im Leben, gerade wenn man große Ziele hat, Entscheidungen clever zu treffen in die richtige Richtung. Und von daher sind Entscheidungsstrategien ein ganz tolles Thema und ein wichtiges Thema. Vor allem für die Menschen, die eher ein bisschen Mühe gehabt hatten früher mal, sich schnell zu entscheiden und bei der Entscheidung auch zu bleiben.

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