Verändere dich, jetzt! - #037

Helfen Bücher?

Einfach Bücher lesen verändert noch keine Menschen, das ist die These von Libero. Und gleichzeitig kann der richtige Buchtipp an der richtigen Stelle echt lebensverändernd sein. Libero und Sabrina besprechen ein Alltagsbeispiel eines jungen Mannes, welcher sich wirklich verändern will.

Warum ‘Bücher lesen’ nur hilft, wenn du deinen Filter ausschaltest und neutral bewertest. Und was das heutige Thema mit grossen Schmerzen und Selbsterkenntnis zu tun hat, erfährst du in der heutigen Wochenfolge.

 

Sabrina gibt ein Beispiel von diesem jungen Menschen mit dem sie im Freibad ins Gespräch gekommen sind. Er war so um die dreissig und hat von einer psychischen Erkrankung erzählt, und dass er jetzt das Bücherlesen entdeckt hat, und er hat von diesem einen Buch erzählt, das er gerade liest. Sabrina stellt ausserdem fest, dass es auch sonst den einen oder anderen Menschen in ihrem Umfeld gibt, bei dem sie sich denkt: ‘Lies doch einmal ein Buch!’. Und gleichzeitig fragt sie sich: ‘Macht es Sinn, jemanden einen Tipp zu geben für ein Buch, hilft das überhaupt? Weil Bücher lesen, Podcasts zu hören von irgendwem oder Seminare und Rednernächte, das allein hilft ja dann noch nicht?’

Grosse Schmerzen = grosse Veränderungen

Ich würde das jetzt nicht so generalisieren wollen, „hilft nicht“ im Sinne von - Menschen verändern sich aus zwei Gründen - wir sind wieder einmal ganz simpel. Sie verändern sich, weil sie richtig grosse Ziele haben, wo sie unbedingt hinwollen. Sie sind bereit, eine Veränderung zu machen, um das Ziel zu erreichen. Den meisten Menschen - weil sie keine richtig grossen gehirngerechten Ziele haben - hilft meistens nur der Schmerz, so nach dem Motto, grosse Schmerzen bringen auch Veränderung. 

 

Jetzt zu der Geschichte dieses jungen Mannes. Ich kenne sie so ein bisschen über die letzten Jahre. Das sind schon einige Jahre - ich würde sagen, 10 Jahre oder mehr. Es war so ein bisschen - na ja, in meinem Modell von Welt - eine unglückliche Diagnose und sagen wir einmal so, nicht der beste Ansatz, um das Problem zu lösen. Ich habe das die letzten Jahre beobachtet, es gab Zeiten, da ging es dem echt schlecht, man musste kein grosser Menschenkenner sein, um hin zu schauen und zu sagen, also dem geht es echt mies. Dann wurde er auch mit ganz wichtigen Medikamenten vollgepumpt und all diese Dinge.

 

Das Tolle ist, ich habe ihn da im Freibad einige Male gesehen, mit ihm ein bisschen gesprochen und ich habe gemerkt, dass er anders ist, er ist lebendiger als früher, er ist irgendwie wieder aufgetaut - lustiges Bild da im Freibad, bei dieser Hitze taut man schnell auf - Wir sassen da mit einem seiner Freunde am Tisch und die haben geraucht. Wer mich kennt, weiss, erfolgreiche Menschen rauchen nicht und schon gar nicht in dieser Art und Weise, wie diese zwei jungen Menschen das gemacht haben. Du erinnerst dich an die Situation? Es hat geregnet, wir sassen unter dem Dach zusammen an einem Tisch, und dann habe ich da den einen ein bisschen getriggert über das Rauchen und habe da versucht zu heilen, was zu heilen war. 

 

Und der andere nebendran, war eben dieser junge Mann mit dieser Erkrankung und ich merke, wie der immer neugieriger wird. Im NLP sprechen wir den Satz, also ich zumindest - man arbeitet nie mit dem, mit dem man arbeitet - Ich kann mit einem Menschen so tun, als würde ich arbeiten, nur, ich mache es nicht zwingend für diesen Menschen, sondern für den Rest der Gang, der auch noch dasitzt. Das Interessante war, dass dieser junge Mann dann ein paar Tage später zu uns an den Tisch gesessen ist, ganz alleine, und erzählt hat, dass er jetzt entschieden hätte, aufzuhören zu rauchen. Das war super cool. Von daher, der Quatsch, den wir hier machen, der funktioniert schon, da bin ich immer wieder erstaunt, da es sehr, sehr einfach ist. 

 

 

Das Tolle ist, er hat angefangen zu erzählen, dass er die Schnauze voll hat von seiner Erkrankung! Er will da raus, er kann es nicht mehr sehen, nicht mehr hören, nicht mehr fühlen, er will raus, und er ist, ich nenne das - trocken wie ein Schwamm - er ist informationsbedürftig, er saugt neue Infos auf. In meinem Modell von Welt war es, dass seine Schmerzschwelle erreicht war. Er hat gemerkt, das ist Quatsch, ich will das nicht mehr. Er hat angefangen, Bücher zu lesen. Dieses Buch, das er liest, dazu sage ich: «Gut, das ist cool!» Er hat über dieses Buch schon wie ein Profi erzählt, ich dachte mir: «wow, der hat sich echt eingelesen und hat Zusammenhänge erkannt und mit seiner Geburt verknüpft», also wirklich klasse, klasse, klasse. 

Filter ausschalten – neutral bewerten

Der Haken dabei ist, weil ich auch so ein bisschen das Umfeld kenne, in dem er sich bewegt. Wenn dieser junge Mann jetzt hergeht und anfängt, über dieses Buch und über seine Erkenntnisse zu erzählen, könnte es unter Umständen sein, dass das Umfeld dann mit seiner alten Brille, mit dem alten Filter diese Erkenntnisse wieder - refraimen - würden wir sagen, wieder in die falsche Richtung verändert, den Kontext wieder anders bezieht. Die Hoffnung für diesen jungen Mann wäre, dass er möglichst viele solche Bücher und Informationen bekommt, die gerade seinen Drive unterstützen. Die sind wahrscheinlich deutlich ausserhalb des Weltbildes seines Umfeldes, seiner Familie, seiner Freunde, seiner bisherigen Kontakte. 

 

Natürlich hätte ich ihm jetzt sagen können: «Komm in den Practitioner!», ich könnte diesem Mann so gut helfen, ich weiss es. Na ja, ist es meine Aufgabe? Ich bin da immer ein bisschen vorsichtig. Er weiss, was ich tue, sein Umfeld weiss, was ich tue, wenn sie Hilfe möchten, komme ich gerne, ich bin gerne da, wenn sie mich fragen: - «Kannst du mir helfen?» - immer. Ich habe aufgehört, Menschen eine Lösung überzustülpen, also aufzudrücken. Ich mache gerne Angebote, deshalb habe ich ihm auch gesagt: «Du meldest dich bei mir, sobald du mit dem Buch fertig bist, dann habe ich dir einen neuen Tipp». Wenn er das tut, weiss ich, er will das, er will diesen Tipp. Tut er es nicht, ist es okay, ich werde ihn nicht dazu drängen. Wir werden es beobachten, ob er mich fragt, ich habe echt ein paar Büchertipps, die wirklich richtig helfen würden, coole Bücher.

 

Von daher, doch, Sabrina, ich würde es schon so sagen, Bücher helfen. Bücher helfen, wenn sie ausserhalb der Komfortzone des früheren Weltbildes sind. Also als streng gläubiger Katholik würde ich einmal so ein richtiges ‘Eso-Buch’ lesen, einfach nur, um ein neues Weltbild zu bekommen. Wir waren schon dabei, bevor ich das Buch lese, Filter abziehen, Filter ausziehen, Filter ausschalten, neutral bewerten, das ist der Unterschied. Menschen, die grosse Ziele haben oder grosse Schmerzen, da ist meine These, dass bei ihnen der Filter aus ist. 

Selbsterkenntnis statt Zwang

Sabrina kommt da noch ein anderes Beispiel in den Sinn, von jemandem, den sie mal von einer früheren Arbeit her kannte. Der hat echt auch eine Zeit hinter sich, wo es nicht ganz so witzig war. Keine Ahnung, vielleicht sind die Schmerzen noch nicht gross genug oder es braucht einfach noch ein bisschen Zeit. Sabrina glaubt, dass es schon wichtig ist, dass es die Menschen selber wollen. Sie sagt: ‘Auch jetzt bei dem anderen jungen Herrn, klar könntest du helfen, nur, du kannst ihn ja nicht zwingen’. 

 

Ja, weisst du, als Kommunikationsprofi könnte man den jetzt echt dahindrücken, das ginge schon, rein energetisch, - «Gesetz der Anziehung» - tu ich mich immer schwerer damit, Menschen etwas aufzudrücken im Sinne von, ja, mein Job als Trainer und als Coach ist es, Menschen wirklich voranzubringen. Wie ich das machen kann, ist - auch da wieder - über grosse Schmerzen oder grosse Ziele. Ich erzähle ihm von so klasse Zielen, setze ihm Bilder in den Kopf, dass er irgendwann sagt: «Wow, das will ich auch!». Oder ich mache ihm so lange Schmerzen, im Sinne von, ich führe ihn gedanklich dahin, dass der selbst erkennt, ja, das ist ja totaler Quatsch, was ich mache, ich möchte das verändern.

Grosse Bilder oder fiese Trigger

Das ja, da bin ich bei dir, das wäre die Aufgabe und Hoffnung für jeden Coach und Berater da draussen, das dürft ihr draufhaben, Menschen grosse Bilder in den Kopf zu setzen. Notfalls auch einmal auf die Wunde zu drücken, damit sie - und da bin ich absolut bei dir - selber die Erkenntnis haben, selber den Wunsch entwickeln, ich will das lösen. Ich will das auch erreichen oder ich will weg davon, jetzt können wir anfangen. Du kennst das, da schaut man bei dem Menschen hin und denkt: ‘echt jetzt, das ist Leben, das ist das, was du Leben nennst?’. Dann jammern sie einem etwas vor und dann sagt man: ‘Ja, du musst halt und dieses solltest du und das solltest du’ und es prallt alles ab. Jeder einzelne Tipp wird einfach in den Wind geschlagen, wenn einmal noch so etwas kommt wie, 'Ja, das ist ganz interessant', dann hätte man schon viel erreicht. 

 

Sabrina meint, dass es vielleicht trotzdem so ist, dass da ein Samen gesät wird, aus dem dann irgendwas wachsen kann, wenn man anderen so einen Tipp auf den Weg gibt. Si hat schon das Gefühl, dass es da Menschen gibt, die später sagen 'Ach, du hattest da mal das und das gesagt' oder 'Ich bin mittlerweile tatsächlich bei diesem Buch angekommen und jetzt will ich mehr, jetzt hat es irgendwie Klick gemacht.’ 

 

Okay, ja, wenn ich jetzt bei mir überlege, funktioniert das in den seltensten Fällen. Ich bin bei dir, die richtige Frage an der richtigen Stelle, diese eine Frage, kann lebensverändernd sein, ja. Und, erfahrungsgemäss von der Struktur her würde ich sagen, die führt tendenziell in Richtung grosse Ziele, grosse Schmerzen. Das ist einmal so eine unbequeme Frage wie – ‘Das ist jetzt das, was du Leben nennst?’, - richtig? Diese eine Frage bringt für viele Menschen schon einmal so etwas wie, ‚Ba, das ist ja, also das triggert mich jetzt, was fällt dem ein!‘ Die denken das nur, die würden das nicht sagen. Die gehen dann nach Hause, ein, zwei Jahre später kommen sie auf dich zu und sagen 'Hey, damals, dieser eine Satz, der hat mich bewegt, der hat mich nicht mehr losgelassen und dann habe ich dieses Buch oder dieses was auch immer, gekauft… - ja, da bin ich bei dir. 

Bücher sollen zielgerichtet sein

Es ist ja nicht so, dass Tipps falsch sind. Ich glaube, es geht mehr darum, den Menschen zu verkaufen - und ich meine das genauso, wie ich es sage - es ist verkaufen, den Menschen es so zu verkaufen, dass sie selber auf diesen Tipp kommen. Dass sie das Gefühl haben, es wäre aus ihnen entsprungen. Denn es ist schon so, ich kenne das auch von mir, da gibt es Menschen, die hätten ganz wertvolle Tipps für mich und die sagen mir das auch. Die wissen jetzt aber nicht, dass ich ein Gegenbeispielsortierer bin oder andere Metaprogramme habe, und dann mal eher so reagiere wie - Nöö! Sabrina kennt das von sich selber auch, sie will die Tür am Schluss selber aufmachen. 

 

Ja, das hilft schon vielen Menschen, deshalb darfst du dich mit Kommunikation schon so auseinandersetzen, um denen, ich nenne das - ein Trittbrett hinzustellen - um zu sagen 'Schau, da ist das Trittbrett. Nur, den Schritt darauf, mach den bitte selber. Komme selber zur Erkenntnis, dass du dich verändern willst'. 

 

Richtig erfolgreiche Menschen lesen ein Buch in der Woche. Ich rede nicht von Romanen und Krimis und solchen Dingen, sondern von Literatur, die dich – und dabei wäre die Voraussetzung, dass du wüsstest, was dein Ziel wäre – in Richtung deines Zieles bringen - in Richtung deines Endergebnisses. Techniken, Lebensmodelle, Modelle vom Tod beispielsweise das ist so ein Thema, wo sich viele davor drücken. Sie haben eine Idee, wie es sein könnte, weil sie es irgendwo gelernt haben, notfalls in der Kirche oder wo auch immer und haben keine Idee, was andere Kulturen, andere Menschen, andere Menschengruppen für Modelle haben vom Tod. Da gibt es ganz lustige Dinge, echt witzige, tolle Sachen. 

Finde neue Wege

Von daher, ja, du darfst dich mit solchen Modellen befassen. Um den Bogen zu diesem jungen Mann zu schliessen, er darf aus seinem Drang heraus, dass er da heraus will, sich mehr und mehr mit Literatur, Hörbüchern, Seminaren beschäftigen. Weil der klassische psychologische Weg, der psychotherapeutische Weg, der Medizinalweg, den hat er ausprobiert, der war es nicht. Ich sage nicht ihr Lieben, dass das nicht der Weg sein könnte - sie haben ihn getestet, super cool, nichts dagegen einzuwenden - 10 Jahre lang, es hat nichts gebracht. Lass uns einen neuen Weg finden für diesen jungen Mann, dann hat er noch eine Chance, irgendein vernünftiges Leben zu führen, er ist ja erst dreissig. Ja, coole Frage, coole Frage, hilft Bücher lesen? Bücher lesen hilft, Brille aus, Brille im Sinn von Filter ausschalten, das hilft noch mehr. 

Shownotes - Wochentipp

Wenn du einen Büchertipp möchtest, liebe Hörerin, lieber Hörer, dann schreibe uns eine E-Mail, dann weiss ich, dass du wirklich willst! So was wie - 'Libero, was war das Buch, das dein Leben am meisten geprägt und verändert hat?’ 

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